Wolfgang Herrndorf Wohnort

Wolfgang Herrndorf Wohnort Wolfgang Herrndorf verbrachte seine prägenden Jahre in Norderstedt und besuchte dort das Coppernicus-Gymnasium. Er besuchte Kurse an der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste, um seine malerischen Fähigkeiten zu verfeinern. Er arbeitete als Illustrator und Autor für verschiedene Publikationen, darunter das Fanzine Luke & Trooke, den Haffmans Verlag und das Satiremagazin Titanic. Gemeinsam mit seiner Frau Carola Wimmer, einer Kinderbuchautorin, hat Wolfgang Herrndorf in Berlin eine neue Heimat gefunden. Im Alter von 48 Jahren beging Herrndorf am 26. August 2013 Selbstmord und nahm sich das Leben.

Herrndorf, der in Berlin lebte, trug zum Riesenmaschine-Weblog bei und war regelmäßiger Mitarbeiter des Online-Forums Wir hoflichen Paparazzi, dem ein bedeutender Einfluss auf Herrndorf als „Backcountry und Resonanzraum für sein Schreiben“ zugeschrieben wird. Herrdorf nahm auch während seines Aufenthalts in Berlin regelmäßig am Forum teil. Er war Teil des nationalen Fußballkaders und vertrat die Autonama-Autoren.

Im Februar 2010 erhielt Herrndorf die Diagnose eines bösartigen Hirntumors, bekannt als Glioblastom. Kurz darauf begann er, ein Online-Tagebuch namens Blog Arbeit und Struktur zu führen, in dem er seine Erfahrungen mit der unheilbaren Krankheit beschrieb.

Auf Wunsch des Autors wurde es nach dessen Tod in Form eines Buches bei Rowohlt im Dezember 2013 zur Verfügung gestellt.

Friedhofsgrundstück mit Metallkreuz und Grabstein (2016)

Am angeblichen Selbstmordort Herrndorfs befindet sich am Berliner Nordufer ein Metallkreuz (2022)

Der Suizidtod Herrndorfs ereignete sich am 26. August 2013 in Berlin. Wie Herrndorf in Werk und Aufbau beschrieb, wurde an seinem angeblichen Todesort neben dem Strandbad Plötzensee (52 Grad 32 Fuß 52,5 Zoll Nord, 13 Grad 19 Fuß 5,3 Grad Ost).

Als letzte Ruhestätte für Herrndorf (Abschnitt 7-2-7) wurde der Dorotheenstädter Friedhof in Berlin ausgewählt. Auf seiner Grabstätte, vor dem Grabstein, befand sich auch das erwähnte Metallkreuz, das später dort aufgestellt, aber später genommen wurde und seit 2019 vermisst wird:

Seit 2016 wird der Revolver, mit dem sich Herrndorf das Leben nahm, im Deutschen Literaturarchiv in Marbach aufbewahrt.

Bilder deiner großen Liebe war der Titel der unvollendeten Romanfassung der Fortsetzung von Tschick, die 2014 bei Rowohlt erschienen ist. Der Roman wurde aus Isas Sicht geschrieben.

Im Nachwort von Kathrin Passig und Marcus Gartner heißt es, Herrndorf habe persönlich der Veröffentlichung zugestimmt und auch die Entscheidung über den Titel getroffen.

Das Buch wurde zu einem Theaterstück adaptiert, das 2015 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Jan Gehlers uraufgeführt wurde. Ein Hörspiel nach Herrndorfs jüngstem Werk Bilder dein meine Liebe, der Prolog zum Roman Tschick, wurde 2019 vom Bayerischen Rundfunk produziert.

Nach Abschluss seiner Malereiausbildung an der Kunstakademie Nürnberg übersiedelte Wolfgang Herrndorf nach Berlin und begann als Zeichner für das Satiremagazin „Titanic“ zu arbeiten.

In dieser Zeit arbeitete er auch an den Vorbereitungen zu seinem ersten Roman „In fluffigen Gewittern“, der im Jahr 2002 erschien. Nachdem er mit dem Malen fertig war, verlagerte er seinen Fokus komplett auf das Schreiben und hat es seitdem nicht mehr bereut.

Der Erzählband „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ erschien 2007 und wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis für die beste Kurzgeschichtensammlung ausgezeichnet.

Der von Wolfgang Herrndorf verfasste und im Herbst 2010 erschienene Roman „Tschick“ war für den Autor ein großer Erfolg. Es wurde in vierundzwanzig verschiedene Sprachen übersetzt und über eine Million Mal verkauft.

Dafür wurde ihm der Jugendliteraturpreis verliehen. Auch sein 2011 erschienenes Werk Sand wurde auf der Leipziger Buchmesse mit einem Preis ausgezeichnet.

Im Jahr 2010 wurde bei Herrndorf ein inoperabler Hirntumor festgestellt. Er zeichnete seinen Kampf gegen die tödliche Krankheit auf dem Blog „Work and Structure“ auf, der später nach seinem Tod im Jahr 2013 als Buch veröffentlicht wurde. Das Buch wurde 2014 veröffentlicht.

Die Fortsetzung des Romans „Tschick“ erschien 2014 unter dem Titel „Bilder deiner großen Liebe“, der eine unvollständige Version des Romans war.

Wolfgang Herrndorf Wohnort
Berlin

Der Autor ist am 26. August 2013 nach langer Krankheit in Berlin verstorben. Nach seinem Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg arbeitete er als Illustrator für verschiedene Unternehmen, darunter den Schweizer Verlag Haffmanns und die Zeitschrift Titanic.

2002 erschien sein erster Roman „In Pluchgewittern“. Gleichzeitig malte er die Cover für Frank Schulz’ “Hagener Trilogie” und arbeitete auch mit Sascha Lobo bei der Central Intelligence Agency zusammen.

2004 bewarb er sich um den Ingeborg-Bachmann-Preis und erhielt den „Kelag Audienc

e-Preis.“ 2008 wurde ihm der neu gegründete Deutsche Erzählerpreis verliehen, der erstmals vergeben wurde. Beide Ehrungen wurden erstmals vergeben.

Nachdem er sich im September 2010 wegen eines Hirntumors einer Operation unterziehen musste, veröffentlichte Herrndorf sein Tagebuch. Obwohl Herrndorfs Vorgängerroman „Tschick“ bereits 2011 für die Auszeichnung auf der Leipziger Buchmesse in Betracht gezogen wurde, nahm er die Medaille erst mit seinem jüngsten Werk „Sand“ mit nach Hause. Außerdem wurde „Sand“ für die lange Liste der Finalisten des Deutschen Buchpreises 2012 ausgewählt.

Nach seinem Tod wurde sein beliebter Blog „Work and Structure“ in ein Buch umgewandelt und im Dezember 2013 veröffentlicht. Das Buch bietet eine Biographie seiner letzten Lebensjahre und liefert spezifische Details zu seiner Krebserkrankung. Im Herbst 2014 erschien auch sein unvollendeter Roman „Bilder deiner großen Liebe“ als Nachlassveröffentlichung. 2018 erschien der Band mit dem Titel „Voices“.