Vera Kaa Kinder

Vera Kaa Kinder
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Vera Kaa Kinder |Ich bin in einer Pension am Vierwaldstättersee aufgewachsen und habe schon als Kind Lieder für die Gäste gesungen. Als Teenager waren sie Mitglieder der Jazzrockband Pnö und der Hardrockband B.M. Schmied.

Ihr erstes Soloalbum That Makes You Fresh wurde 1981 veröffentlicht und gewann den Phonoakademie Award in Deutschland. Korrekt wurde 1982 veröffentlicht, während Time of the Wolves ein Jahr später veröffentlicht wurde.

1985 löste sie ihre Band auf und wechselte ans Theater, wo sie in Musicals auftrat und Brecht- und Seemannslieder sang.

1991 veröffentlichte sie ein weiteres Rockalbum, Different Ways, das im Gegensatz zu ihren früheren Werken fast ausschließlich auf Englisch war.

Tango, ihr Album von 1992, ließ sie in Schweizerdeutsch singen und schwenkte mehr in Richtung Jazz und Blues.

„Ich kehre immer wieder zurück, um die Essenz meiner musikalischen Heimat zu entdecken. Diese Alpenklänge, die mich seit meiner Kindheit in den Schoss meiner Familie gefesselt haben.

Es ist auch eine Hommage an meinen Vorfahren Anton Langenegger (Spitzname „Egg Basch“) aus dem Muotathal. Er ist standhaft und bahnt sich seinen Weg durchs Leben. Meine Großmutter wuchs in seinem Haushalt auf und brachte mir durch den Einsatz des Kinderbreis die Liebe zur Musik bei.

Als Kind saß ich oft mit ihr in dieser Muotathaler Stube, wo wir gemeinsam gegessen, gesungen und musiziert haben. “Meine großen Augen haben mich schon immer überrascht.”

2006 veröffentlichte sie gemeinsam mit Jolanda Steiner die Kinder-CD De chli Muck, die die Geschichte eines kleinen Mistkerls erzählt, der sich alleine durch die Welt zurechtfinden muss.

Mit Hilfe eines magischen Vorrats entdeckt er unzählige Schätze und magische Pantoffels verwandeln ihn in den schnellsten Läufer der Welt. Er wird jedoch unverschuldet inhaftiert.

Vera Kaa veröffentlichte 2007 das Album Quietly Blue, das stark vom Blues beeinflusst war: Zwölf Coverversionen sind enthalten, darunter Billie Holidays „Lady Sings the Blues“, Randy Newmans „Guilty“, Hank Williams‘ „So Lonesome I Could Cry“, ” zwei Lieder von Otis Redding und das Schweizer Volkslied ” Stets in Truure “.

Unter den anwesenden Musikern waren Marco Jencarelli, Remo Signer, Chrigel Roffler, Luca Leombruni und Patrizia Dräger (Akkordeon).

Statt Fotos im kleinen Mini sticht sie heute mit ihren unkonventionellen Blickwinkeln hervor: „Ich finde Kamele wirklich schön. Keine Diva auf diesem Planeten kann so hochmütig und zickig sein wie ein Kamel von oben.“

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