Thorsten Legat Vermögen

Thorsten Legat Vermögen |Legat stammt aus der Jugend des VfL Bochum und kommt zur Saison 1986/87 in dessen Profikader. Am 6. September 1986, am 5. Spieltag, bestritt er sein Profidebüt in der Bundesliga. Beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach wechselte ihn der damalige Bochum-Trainer Hermann Gerland in der 69. Minute für Peter Knabel ein.

Thorsten Legat Vermögen
Thorsten Legat Vermögen

Im Folgespiel stand der Mittelfeldspieler erstmals in der Startelf der Weiß-Blauen, wobei er die vollen 90 Minuten absolvierte. Bis zum Ende einer Spielzeit kam der damalige Jungspieler auf fünf weitere Kurzeinsätze.

In dem Folgejahren setzte sich Legat allmahlich durch und erarbeitet sich zur Stammkraft. In der Saison 1987/88 gelang ihm beim 4:4-Unentschieden gegen den FC 08 Homburg sein erster Treffer in einem Ligapflichtspiel; das Tor zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung schoss Legat, nachdem er erst zehn Minuten zuvor für Minas Hantzidis eingewechselt worden war.

Nachdem Legat 1990/91 eine starke Saison gespielt und nach Torhüter Andreas Wessels die meisten Spiele für die Bochumer absolviert hatte sowie hinter Angreifer Josef Nehl mit sieben Treffern zweitbester Schütze seiner Mannschaft war, wechselte er im Sommer 1991 zum SV Werder Bremen.

Wahrend der trois Jahre, die Legat für die Bremer spielte, wurde der Mittelfeldspieler regelmaßig in der Startelf aufgestellt. 1992 feierte er seinen großen Erfolg im aktiven Fußball, als er mit Bremen den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnte.

Nachdem er im Halbfinale gegen den FC Brügge noch beide Spiele bestritten hatte, war Legat im Endspiel gegen den AS Monaco, das der Bundesligist mit 2:0 gewinnen konnte, nur Zuschauer.

Im Folgejahr feierte er mit dem Hanseaten die deutsche Meisterschaft. In der Spielzeit 1993/94 absolvierte Legat 22 Spiele, wurde aber achtmal nur ein- oder ausgewechselt. Am Ende der Saison gewann der SV Werder Bremen den DFB-Pokal.

Thorsten Legat wurde am 7. November 1968 geboren und wuchs gemeinsam mit seinen drei Brüdern im Bochumer Stadtteil Werne auf. Doch seine Kindheit war alles andere als leicht.

In seiner Autobiografie „Wenn das Leben filthy spielt“ erhob er 2014 schwere Vorwürfe gegen seinen Vater. Der am Jahr 2005 Verstorbene sei ein Trinker gewesen, der seiner Familie gegenüber haufig gewalttätig wurde.

Darüber hinaus berichtet Thorsten Legat von jahrelangem sexuellen Missbrauch durch seinen Vater – für ihn die Erklarung für seine eigenen Gewaltausbrüche.

Zudem wurde abseits des Spielfeldes häufig über Thorsten Legat diskutiert. In der zehnten Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, die im Januar 2016 ausgestrahlt wurde, trat er als Kandidat an. Während seiner Zeit in der Show hat er unter anderem den Begriff „Kasalla“ populär gemacht. Legat belegte in der Gesamtwertung den dritten Platz.

Danach trat er neben seiner Frau Alexandra und anderen Promis in „Das Sommerhaus der Stars“ auf. Auch andere Formate wie „Grill den Henssler“, „Ninja Warrior Germany“ oder „Crash Test Promis“ freuten sich über Legat als Gast.

Thorsten Legat Vermögen
Thorsten Legat Vermögen

Der ehemalige Fußballspieler trat in der Spielshow „Fort Boyard“ auf, in der Prominente gegeneinander antreten, um herauszufinden, wer durch außergewöhnliche Herausforderungen das meiste Geld für einen guten Zweck erwirtschaften kann. in den Wald, um sich in einem Spiel namens “The Duel Around the World” zu beweisen, das sie gegen Klaas spielten.