Thomas broich familie

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Thomas broich familie |Als Broich sechs Jahre alt war, trat er in die Fußballmannschaft des Allgemeinen Sportvereins Rott/Inn ein und begann mit dem Sport. Im Alter von 12 bis 15 Jahren nahm er am Jugendprogramm des TSV 1860 Rosenheim teil. Zwischen 12 und 19 Jahren war er Mitglied im Nachwuchsbereich der SpVgg Unterhaching.

Nach Abschluss der Nachwuchsförderung stieg er in die Amateurmannschaft der SpVgg Unterhaching auf und stieg in der Folge in die bayerische Liga auf. Broich verließ Unterhaching und spielte im Jahr 2001 für Wacker Burghausen in der Regionalliga Süd.

Grund für seinen Abgang war, dass Trainer Kostner ihn nicht in der Profimannschaft einsetzte. 2002 stieg er bei Wacker Burghausen in die 2. Bundesliga auf. Im Januar 2004 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, das in der Bundesliga spielt. Er war der Spieler, der am 20. September 2005 das 40.000ste Tor der Bundesliga-Geschichte erzielte.

Nachdem er die Borussia im Juni 2006 verlassen hatte, unterschrieb er beim Zweitligisten 1. FC Köln einen bis Juni gültigen Vertrag August 2009. Während der Saison 2007/2008 erhielt er die Gelegenheit, mit Köln in der Bundesliga zu spielen.

Broich wechselte im Juni 2009 zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg. Aus diesem Grund debütierte er am dritten Spieltag, dem 22. August 2009 (nach einer Verletzungspause), im damit beendeten Heimspiel gegen Hannover 96 bei einer 0:2-Niederlage über die gesamten 90 Minuten.

Nur fünf dieser Gelegenheiten kamen ihm in der Hinrunde. Broich kam in der Rückrunde nur einmal zum Einsatz, da die Mannschaft in der Winterpause weitere Verstärkungen einstellte und auch den Trainer wechselte. Nach der Saison 2009/10 bereitete sich Trainer Dieter Hecking ohne ihn auf den Wettbewerb im folgenden Jahr vor.

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Broich, der von anderen Vereinen in anderen Ländern umworben wurde, beschloss schließlich, nach Australien zu ziehen und einen Vertrag mit Brisbane Roar zu unterzeichnen, einem Verein, der in der australischen Top-Liga spielt. 2011 wurde Broich zum zweitbesten Spieler der Liga gewählt und gewann mit dem Verein, dem er angehörte, die australische Meisterschaft.

Am 26. November 2011 wurde mit dem 36. Spiel ohne Niederlage in Folge ein australischer Sportrekord gebrochen, der 74 Jahre bestanden hatte. Am 10. April 2012 wurde ihm die Johnny-Warren-Medaille als Anerkennung für sein Spiel während der Saison 2011/12 überreicht, die ihm die Auszeichnung als bester Spieler einbrachte. Am Ende der Saison 2011/12 wurden die Brisbane Roar zum australischen Meister gekrönt. Broich hat im September 2012 von einer vorzeitigen Kündigungsklausel in seinem Vertrag Gebrauch gemacht und diesen bis 2017 verlängert.

Für Thomas Broich war es wichtig, persönlich glücklich zu sein, als berühmt oder mit internationalen Titeln bestückt zu sein. In Australien kann er plotzlich wieder er Selbst sein. Innerhalb kürzester Zeit war er ligaweit bekannt. Fußballerisch tat er sich in einer neuen Liga mit glänzenden Leistungen so hervor, dass er 2014 zum Spieler des Jahrzehnts gewählt wurde. Außerdem wurde sein Geniestreich gegen die Central Coast Mariners laut ZDF-Sport zum Tor der Vereinsgeschichte von Brisbane Roar gewählt.

Eine Geschichte schnell wie im Film. Moment! Es wurde tatsächlich ein Film über Thomas Broich gedreht! Der Name des Films lautet „Tom meets Zizou“.

Aus dem Trailer des Films stammt übrigens das folgende Video, welches das besagte Tor der Vereinsgeschichte zeigt.

Am 30. April 2017 konnte ich das Stadion in Melbourne besuchen, um Thomas Broich bei seinem letzten Spiel zuzusehen. Bis zur 68. Minute, als er vom Platz genommen wurde, war er von der Bank aus leidenschaftlich in das Spiel eingebunden. Das Ergebnis wurde bald darauf auf 1: 0 zugunsten von Melbourne geändert. Auch wenn sein Team nicht mehr zurückkommen und das Spiel gewinnen konnte, nachdem er gespielt hatte, zeigte sich, dass er dies mit höchster Professionalität und Siegeswillen bis zum Schluss tat. Dies war ihm nur möglich, weil er den Mitgliedern seines Teams vertraute.

Sowohl Brisbane als auch ein fantastischer Spieler wurden aus dem Wettbewerb eliminiert. Die fruchtbarste Zeit im Leben von Thomas Broich ging zu Ende, als er sich von der Brisbane Roar, wo er angestellt war, trennte.

Im US-Sport gibt es diese Aufgabenteilung schon lange: Ein „Play-by-Play-Typ“ erzählt, was auf dem Feld passiert, und ein „Color Kommentator“, der typischerweise ein ehemaliger Spieler ist, fügt Kontext hinzu und Einblick in das Spiel. Es ist immer eine Freude, meinen Kollegen Sandro Wagner auf Dazn zu hören, besonders bei großen Events wie dem Champions-League-Finale. In diesem Spiel und in dieser Situation erlaubt mir meine Rolle als Nachbar, deutlich mehr zu bieten.

Matthias Sammer war für mich eine wesentliche Motivationsquelle. Die Zusammenarbeit von Jan Henkel und Sammer bei Eurosport war für den Sender bahnbrechend. Wie viel Zeit haben sie gebraucht, um den Vorlauf zu absolvieren, welcher

einschließlich der Verwendung von Taktiktafeln und Aufklärungsfeeds? Auch die Art und Weise, wie Sammer über Fußball sprach, sein Wissen und seine Leidenschaft für das Spiel demonstrierte und gleichzeitig sein Einfühlungsvermögen und seinen Respekt für die Teilnehmer bewahrte. Niemals aus einer höheren Position.

Ich schäme mich zu sagen, dass es die meiste Zeit meine Einstellung war. Ich habe Menschen provoziert, mich angreifbar gemacht. Das trennte mich von der Mannschaft, was letztlich zu meinem Scheitern als Fußballprofi führte. Aber ich möchte in meinem Leben nicht anders sein; Vielmehr möchte ich das, was ich mit anderen Menschen teile, nämlich eine unstillbare Leidenschaft für den Fußball, in den Vordergrund meiner Prioritäten stellen.

Broich beendete Anfang August 2017 seine Spielerkarriere, um in Deutschland seine Ausbildung zum Fußballtrainer zu beginnen und in den Trainerstab des FC Brisbane City zu wechseln. Bereits im Februar 2018 hatte er die Idee jedoch zuvor mit dem Hinweis auf die zahlreichen Karrieremöglichkeiten in Deutschland dementiert.

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Zu Beginn der Saison 2004/05 trennte sich Borussia Mönchengladbach von Trainer Holger Fach und holte Dick Advocaat aus den Niederlanden an seine Stelle. Als Folge von Broichs wachsender Beliebtheit bei den Anhängern des Clubs stieg die Zahl der Trikots mit seinem Namen und seiner Nummer, die im Pro-Shop der Organisation gekauft wurden, erheblich an.

Auf der anderen Seite kam es zwischen Broich und seinem neuen Chef immer wieder zu Kopfstößen, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld. Advokaat kritisierte „Mozarts“ mangelnde Körperlichkeit und seinen freien Willen so sehr, dass er ihn wegen seiner Schwächen sogar in den zweiten Kader rückte.

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