Siegfried Mauser Ehefrau

Siegfried Mauser Ehefrau
Siegfried Mauser Ehefrau

Siegfried Mauser Ehefrau | Mauser war von 1981 bis 1983 als Dozent für Musikwissenschaft und Klavier in München tätig, danach als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg und für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg (Österreich). In Salzburg gründete er das noch heute bestehende Institut für Musikalische Hermeneutik.

Von 2003 bis 2014 war Mauser Präsident der Hochschule für Musik München.

Seit 2002 ist er Direktor der Sektion Musik an der Bayerischen Akademie der Künste in München. Mauser ist Mitglied des Fachbereichs Design der Staatlichen Akademie für Gestaltung Karlsruhe (Deutschland).

Der Philosoph Peter Sloterdijk sagte 2011, dass “Siegfried Mauser, nicht [Alexander] Pereira, zum neuen Intendanten der [Salzburger] Festspiele ernannt werden sollte” und dass “Alexander Pereira hätte zurücktreten müssen”. Die Stadt Salzburg wählte Mauser zum Leiter ihrer Biennale, die im Oktober 2015 begann.

Nachdem Vorwürfe gegen ihn vor Gericht bewiesen wurden, musste Mauser sein Amt als Rektor der Universität Mozarteum Salzburg, das er von Oktober 2014 bis Juni 2016 innehatte, niederlegen. Das Mozarteum hingegen stellte ihm eine stattliche Abfindung zur Verfügung .

Das Amtsgericht München verurteilte Siegfried Mauser zu einem Jahr und drei Monaten Haft auf Bewährung und 25.000 Euro Geldstrafe wegen sexueller Belästigung (§ 177 StGB) einer seiner Kolleginnen, der Cembalistin Christine Schornsheim, an der Hochschule für Musik München am 13. Mai 2016.

Unmittelbar nach dem Urteil erlitt Mauser einen Nervenzusammenbruch und wurde zur psychiatrischen Abklärung und Therapie in die Christian-Doppler-Klinik des Salzburger Universitätsklinikums eingeliefert. Daraufhin legte er Berufung beim Landgericht München I ein, das die Entscheidung bestätigte.

Da legte Mauser beim Gericht Berufung ein, dass er wegen seiner freizügigen Lebensweise und nicht wegen einer Straftat ausgesucht worden sei, und bat das Gericht, ihn „nicht zum Opfer des Zeitgeists zu machen“ („kein Zeitgeist-Opfer “).

Das Landgericht hingegen bestätigte am 26. April 2017 praktisch die Entscheidung des Landgerichts; Die Haftstrafe wurde auf Bewährung auf neun Monate verkürzt.

Bereits am 19. April 2017 wurden weitere Vorwürfe gegen Mauser öffentlich, darunter ein Fall von (analer) Vergewaltigung und drei Fälle von sexueller Belästigung. Mauser wurde diesbezüglich am 16. Mai 2018 zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Das Landesgericht Salzburg beauftragt daraufhin gerichtliche Gutachter, die this Atteste überprüften und Mauser untersuchten. Auch aufgrund der Corona-Pandemie zogen sich die Stellungnahmen hin, doch nun liegen alle Gutachten vor.

Sie kommen zu dem Schluss, dass “keine gesundheitlichen Gründe vorliegen, die gegen eine Haft sprechen”. Mauser ist jetzt aufgefordert, bis zum 1. Februar seine Haftstrafe in Österreich anzutreten.

Rechtsanwältin Antje Brandes hatte insgesamt fünf Frauen vertreten, die Mauser wegen sexueller Übergriffe angezeigt hatten. Ein Verfahren wurde wegen Verjährung eingestellt, in zwei Fällen kam es schlussendlich zu Verurteilungen.

Die Geschädigten konnten es bislang nicht nachvollziehen, dass es dem Verurteilten so lange gelingen konnte, sich vor dem Antritt der Haftstrafe zu drücken, sagte Brandes. Doch auch finanzielle Mittel oder vermeintliche Beziehungen hätten Mauser nun nicht mehr vor dem Gefängnis retten können.

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