Sibel Arslan Verheiratet

Sibel Arslan Verheiratet Sibel Arslan, die kurdischer Abstammung ist und heute mit ihrer Mutter und zwei Brüdern in der Schweiz lebt, kam 1991 ins Land. Ihr Vater war als Flüchtling bereits vor ihrer Ankunft sechs Jahre zuvor ins Land gekommen. Die Familie hat sich schliesslich in Basel niedergelassen. Sie erhielt ihr Diplom am Gymnasium Baumlihof in Basel im Jahr 2002. Sie besuchte die Universität Basel für ihr Studium der Rechtswissenschaften und erhielt ihr Diplom im Jahr 2011. Derzeit keine Informationen; diese Seite wird in Kürze aktualisiert.

Zwischen den Jahren 2006 und 2007 führte Arslan die Bar und Shisha-Lounge „Susam“ am Barfüsserplatz mit.

Seit 2012 ist Arslan in seiner jetzigen Funktion als Rechtskonsulent für den Basler Gewerkschaftsbund tätig. Von 2013 bis 2015 arbeitete sie als Laufbahnberaterin beim Amt für Beratung und Erwachsenenschutz des Kantons Basel-Stadt und war dort angestellt. Dort begann sie im März 2015 als Anwältin zu arbeiten und ist seither im Generalsekretariat der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft tätig.

2004 wurde Arslan Mitglied von BastA!, einer linksgerichteten Umweltpartei im Kanton Basel-Stadt. Die Grüne Partei der Schweiz ist eine der Parteien, die BastA unterstützt.

Von 2005 bis 2016 war sie Grossrätin von Basel-Stadt. Seit 2007 ist sie Mitglied der Kommission für Justiz, Sicherheit und Sport und seit 2013 Mitglied der Begnadigungskommission.

Nachdem die Basler Zeitung eine Kampagne gegen Arslan geführt hatte, widerrief der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Sicherheitsdirektor Isaac Reber, Ende 2014 eine genehmigte Ernennung Arslans zum Leiter der kantonalen Sanktions- und Massnahmenkommission.

Die Zeitung hatte behauptet, dass die Person nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfüge und rund 60.000 Schweizer Franken schulde.

Diese Vorwürfe betrafen die drei Vereinbarungen, die Arslan auch während des Bewerbungsprozesses für die Stelle hervorgehoben hatte.

Uns wurde zur Kenntnis gebracht, dass die Information, dass diese Forderungen im Betreibungsregister hinterlegt wurden, “nicht in allen Medienkonten geklärt wurde”.

Als Arslan seinen Antrag stellte, musste er lediglich eine Restschuld von 5000 Schweizer Franken bezahlen. Dies geschah in sehr kurzer Zeit.

Bei den eidgenössischen Wahlen, die 2015 in der Schweiz stattfanden, gewann Arslan einen Sitz im Nationalrat. Den Amtseid hat sie am 30. November 2015 abgelegt, das ist zwei Jahre her. Als Veranstaltungsort wurde Bern gewählt.

Sie ist derzeit Mitglied der Rechtskommission sowie der Aussenpolitischen Kommission im Schweizer Parlament, wo sie Mitglied der Fraktion der Grünen Schweiz ist.

Im Oktober 2019 wurde sie als Nationalrätin wiedergewählt.

Sibel Arslan zog im Alter von 11 Jahren mit ihrer Mutter in die Schweiz. Sie kamen aus der zentralanatolischen Region der Türkei.

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Ihr Vater war zu diesem Zeitpunkt insgesamt sechs Jahre an diesem Standort beschäftigt. Zwei Jahre später erfuhr sie von ihm, dass ihre ethnische Zugehörigkeit eigentlich kurdisch und nicht türkisch sei. Und Aleviten.

Sibel Arslan war von dieser Information verblüfft. “Vorher fühlte ich mich wie eine starke Türkin, und plötzlich war ich Kurdin”, erinnert sie sich an den unerwarteten Identitätswechsel. Aber am Ende war ihr klar geworden, warum sie eine Sprache sprach, die sich von den anderen unterschied.

Zu diesem Zeitpunkt war sie auch Alevitin. Sie gehört ihrer Religionsgemeinschaft an, die in der Türkei verfolgt wurde. Aufgrund der Tatsache, dass es nie in einem offenen Umfeld aufgewachsen ist, hatten die Kinder ein sehr begrenztes Verständnis für ihre Kultur. „Ja, die Aleviten praktizieren ihre Religion nicht nur, sie binden sie selbstverständlich in ihren Alltag ein“, so die junge Frau weiter.

Weil die Natur im Alevitentum eine so bedeutende Rolle spielt, hätte ihre Urgroßmutter jeden Tag damit begonnen, der Sonne zu danken und zu ihr zu beten. Abends hätte sie den Mond begrüßt und gepriesen.

2013 scheiterten der Politiker der Linken und der Grünen an der Wahl in den Basler Bürgerrat.

Schon damals wurde ihr in den Medien der Schuldenvollzug vorgeworfen, obwohl die Schulden laut Arslan zu diesem Zeitpunkt abbezahlt waren.

Sie hatte gearbeitet, war zur Schule gegangen und politisch aktiv gewesen; aber sie hatte keinen wohlhabenden Onkel; damit entschuldigte sie den damaligen Mangel an finanziellen Mitteln.

Der öffentliche Streit um ihre Schulden, in dem viele Halbwahrheiten und Unwahrheiten veröffentlicht wurden und in dem Dutzende Leserbriefe und Twitterer für und gegen die junge Anwältin kämpften, verebbte erst, als der zuständige Regierungsrat darauf reagierte unter öffentlichem Druck die Arbeit verweigerten, obwohl ein Vertrag rückgängig gemacht worden war.

Aufgrund der Tatsache, dass Sibel Arslan bereits ihre Kündigung bei ihr eingereicht hatteIn ihrer ehemaligen Funktion hat ihr der Kanton das Angebot gemacht, für die Dauer von einem Jahr als Juristin im Generalsekretariat des Sicherheitsdepartements zu arbeiten. Es schien jedoch, dass ihre politische Karriere nirgendwohin führte.