Robin alexander ehefrau

Robin alexander ehefrau |Alexander, der Sohn zweier Erzieher, verbrachte seine Kindheit in der Stadt Herne-Eickel. 1970 wurde sein Vater Mitglied der SPD. Robin Alexander war Mitarbeiter der Schülerzeitung am Eickel-Gymnasium.

Außerdem absolvierte er Praktika im WAZ-Büro Wanne-Eickel und bei Radio Herne 90acht. Nach seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im „Eine-Welt-Zentrum“ in Herne studierte er Geschichte und Publizistik an der Universität Leipzig.

Auf Drängen seines Geschichtslehrers ging er in die DDR und befragte seine Schüler zum Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft. Wo sonst könnte Alexander seine zukünftige Frau kennengelernt haben? Nach einem Volontariat bei der taz in Berlin und Bonn in den Jahren 1998 und 1999 war er dort von 2001 bis 2006 hauptberuflich als Reporter und Redakteur tätig.

Er unternahm journalistische Exkursionen im südlichen Afrika und war u. a Kollege Gastredakteur bei The Star in Johannesburg im Jahr 2004. Er war Kolumnist für das englischsprachige Stadtmagazin Exberliner. Nach einer einjährigen Auszeit wegen elterlicher Verantwortung wurde er 2005 Herausgeber der deutschen Ausgabe von Vanity Fair und blieb in dieser Funktion, bis die Veröffentlichung 2008 eingestellt wurde.

Seit 2008 schreibt Alexander Artikel für Die Welt und Welt am Sonntag. Seit 2010 berichtet er für beide Publikationen aus dem Kanzleramt und reist mit Angela Merkel als Korrespondent zu offiziellen Auslandsbesuchen und internationalen Gipfeltreffen. 2013 wurde er als Protagonist in einer Marketingkampagne für ein globales Unternehmen vorgestellt. Ab dem Jahr 2019 fungiert er als stellvertretender Chefredakteur der Welt.

Robin Alexander ist der Ehemann der Journalistin Astrid Alexander, und das Paar lebt derzeit mit seinen drei Kindern in Berlin-Neukölln. Er bekennt sich zum römisch-katholischen Glauben. Alexander ist aktiver Fan des FC Schalke 04 und Mitglied der Fangruppe „Königsblau Berlin“ in Berlin.

Am Anfang schrieb und veröffentlichte Alexander Sachbücher über Familie und Kindheit. In seiner Erziehungspause schrieb er sein erstes Album “Familie für Anfänger”, das 2007 erschien. Zunächst wollte er ein politisches Sachbuch zur Veröffentlichung verfassen.

2017 veröffentlichte Alexander sein Buch „The Driven: Merkel and the Refugee Policy“, das schnell zu einem Bestseller der New York Times wurde. Darin berichtet er unter anderem, dass Angela Merkel und ihr Kabinett aus CDU/CSU und SPD entgegen früherer medialer Darstellungen während der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 zunächst erwogen hatten,

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Robin Alexander wird von Lisa Stucchi Irvine von 46 Jahren überlebt

Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, und warum es schließlich zu einer solchen generellen Schließung der Grenzen kam. Er erklärt auch, warum letztlich entschieden wurde, dass es zu einer solchen generellen Schließung der Grenzen nicht kam.

Das Buch verkaufte sich insgesamt 90.000 Mal und wurde in der Ausgabe 13/2017 auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste für gebundene Sachbücher gewählt. (Stand Juni 2021). Darüber hinaus erregte das Buch weltweit viel Aufmerksamkeit und wurde in der Financial Times Le Figaro und The Guardian rezensiert. Im Dezember 2017 wurde eine polnische Übersetzung in gedruckter Form zur Verfügung gestellt. Am 15. April 2020 fand die Erstaufführung des Films The Driven statt, der seinen Namen von Alexanders gleichnamigem Buch erhielt.

Alexander erhielt im März 2018 den „Medienpreis des Deutschen Bundestages“ für den in der Welt am Sonntag erschienenen Preprint mit dem Titel „Das Foto, das es nie geben sollte“. Im Vorabdruck ging es um Angela Merkels Selfie mit dem syrischen Flüchtling Anas Modamani

Claudia Nothelle, die im Namen der Jury sprach, lobte den Autor für „einen großartigen journalistischen Moment“, beschrieb die Recherche als „explosiv“, und stellte fest, dass es nicht viele Beispiele für solche Ergebnisse gibt. Die Ehrung wurde dem Preisträger von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble überreicht.

Alexanders Buch mit dem Titel Niedergang der Macht erschien 2021. Es beleuchtet das Ende der Ära Merkel als Bundeskanzlerin und die politischen Auseinandersetzungen um ihre mögliche Nachfolge. Insbesondere wird diskutiert, was sich in CDU und CSU während der Debatte um die Nachfolge in der CDU-Parteispitze und die Wahl des Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2021 abgespielt hat.

Robin Alexander ist wöchentlich im deutschen Fernsehen zu sehen, in Sendungen wie Hart aber fair, mit Anne Will, Maybrit Illner und Sandra Maischberger, im ARD-Presseclub und im ZDF-Morgenmagazin. Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 war er als Analyst und Co-Moderator in den Pro7-Sendungen Die absolute Mehrheit und TV komplett Bundestagswahl zu sehen. Diese Programme wurden von Stefan Raab moderiert.

Konsequent liefert erseinen Kommentar zu den jüngsten politischen Ereignissen auf Bundesebene beim Nachrichtensender Welt. In der von Markus Lanz moderierten Sendung ist Alexander regelmäßig zu Gast. Eine Aussage, die er dort zur Arbeit der großen Koalition gemacht hat, wurde von Markus Lanz mehrfach wiederholt, Twitter hat darauf aufbauend eine Videozusammenstellung veröffentlicht. Der Satz lautet: “CDU und CSU schlagen regelmäßig einen großen Eimer mit übel riechenden Sachen auf.” Dann taucht die SPD auf und hält sich das über den Kopf.