Rita Süssmuth Krankheit 2020

Rita Süssmuth Krankheit 2020
Rita Süssmuth Krankheit 2020

Rita Süssmuth Krankheit 2020 | Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Prof. Dr. phil. Rita Süssmuth (CDU) ist von der Macht des öffentlichen Redens beeindruckt: Die Professorin für Erziehungswissenschaften begann ihr Studium in den 50er Jahren, und damals war es üblich, dass Frauen, die bereits Kinder hatten, ihre Karriere an den Nabel gebunden hatten .

Als Süssmuth 1985 Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit wurde, saßen im Bundestag weniger Frauen als im Reichstag der Weimarer Republik. Mit ihrer Ernennung zur Bundestagspräsidentin 1988 bekleidete erstmals eine Frau dieses Amt.

Süssmuth wurde Ende Februar 70 Jahre alt.
Auch das Jahr 1987 ist mit ihrem Geburtstag verbunden, da das Familienministerium um die damals noch nicht existierende Frauenresidenz erweitert wurde.

Süssmuth wird häufig zu ihren Unionspositionen befragt. Zur Umgehung des Abtreibungsparagraphen 218 benutzte sie den dritten Weg zwischen Fristenlösung und Indikationsregelung.

Ihr Name steht in direktem Zusammenhang mit dem Übergang der CDU zu einer zeitgemäßeren Familienpolitik. Das Erziehungsgeld wurde erstmals unter Süssmuths Verwaltung eingeführt.

In Wadersloh ist Süssmuth aufgewachsen und geboren. 1956 legte sie in Rheine das Abitur am Emsland-Gymnasium ab und erst am 20. Juli 1961 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt den Abschluss in Romanistik und Geschichte aus Münster, Tübingen und Paris. Daran schlossen sich postgraduale Studien in Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie an.

Sie erwarb ihren Ph.D. in Philosophie an der Universität Münster 1964. Studien zur Anthropologie des Kindes in der zeitgenössischen französischen Literatur” lautete der Titel ihrer Dissertation an der Universität Paris-Sorbonne.

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde Süssmuth 1964 in Philosophie promoviert. Von 1966 bis 1982 war sie als pädagogische Mitarbeiterin an der Universität Dortmund und den Vorgängerinstitutionen der Ruhr-Universität beschäftigt.

Sie vollendeten den Bau des Glaskubus unter der Leitung des Architekten Norman Foster. Allerdings sind mit ihrem Namen auch zwei negative Konnotationen verbunden.

1991 die „Dienstwagen-Affäre“, weil ihr Mann ein Parlamentsfahrzeug benutzt haben soll. 1996 der Verdacht, dass sie die Flugbereitschaft der Bundeswehr für private Besuche bei ihrer Tochter nutzte.

Süssmuth hingegen konnte beide Konflikte bewältigen und verlor erst nach der Niederlage der Union bei den Wahlen 1998 ihren Platz. Mit dem Ende der Ära Kohl endete ihre Zeit in der CDU, und sie verloren bald ihren Platz in der Parteiführung.

Starke Anregungen aus der Partei führten dazu, dass Süssmuth im Jahr 2000 unter der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder die Leitung der Süssmuth-Kommission für Einwanderung übernahm.

Süssmuth hatte Ideen, die während der Flüchtlingskrise 2015 vielleicht geholfen haben, aber nie vollständig umgesetzt wurden.

Sie ist darüber überhaupt nicht verärgert. Die „Süddeutsche Zeitung“ behauptet seit Jahren, sie habe sich das Motto „Scheitern, weitermachen, nochmal scheitern, besser scheitern, weiter“ von Samuel Becket zu eigen gemacht.

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