Rita Süssmuth Krankheit

Rita Süssmuth Krankheit |Als Rita Süssmuth 1981 in die CDU eintrat, war sie bereits Mitte vierzig und seit zehn Jahren als Professorin für Erziehungswissenschaft tätig.

Rita Süssmuth Krankheit
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Bundeskanzler Helmut Kohl ernannte sie nach einiger Zeit zur Ministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Sie war die erste Frau, die in der Republik in ein Ministeramt berufen wurde. Sie hatte kein Problem damit, sich als Feministin in der katholischen Tradition zu identifizieren.

Trotz einiger Meinungsverschiedenheiten mit der Kanzlerin hat die in Wuppertal geborene Christdemokraten die Ära Kohl trotz einiger Meinungsverschiedenheiten maßgeblich mitgestaltet. Bei einer Feier zu Süssmuths 80.

Geburtstag in der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde ihr Engagement für Aids-Kranke und ihr Engagement für die Reform des Schwangerschaftsabbruchs besonders hervorgehoben. Die Frauenunion der Christlich Demokratischen Union (CDU) betont, dass “wir jetzt die Früchte ihrer Bemühungen als Vorreiterin für ein modernes Frauenbild ernten”.

Ihr Umgang mit AIDS-Kranken sorgte in der eigenen Partei für Reibereien. Während etwa Politiker wie Peter Gauweiler (CSU) für eine Art Krankenkaserne kämpften, organisierte Süssmuth eine großangelegte Aufklärungskampagne.

Und suchte den Rat eines outigen schwulen Mannes namens Siegfried Rudolf Dunde. Ihre Gefährten von der Partei teilten ihre Missbilligung darüber.

Süssmuth wurde in Wadersloh geboren, dort verbrachte sie auch ihre Kindheit. Nach ihrem Abitur am Emsland-Gymnasium in Rheine im Jahr 1956 setzte sie ihre Ausbildung in Münster, Tübingen und Paris fort, wo sie einen Abschluss in Romanistik und Geschichte erwarb.

Am 20. Juli 1961 legte sie das erste Staatsexamen für das Lehramt ab. Danach umfasste die Weiterbildung auf postgradualer Ebene Studienleistungen in Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie.

Danach promovierte sie 1964 in Philosophie an der Universität Münster. Ihre Dissertation trug den Titel „Studien zur Anthropologie des Kindes in der französischen Literatur der Gegenwart“. Ihre Forschung konzentrierte sich auf das Schreiben französischer Autoren des 20. Jahrhunderts.

Das Jahr 1964 war Süssmuths Abschlussjahr an der Universität Münster als Doktor der Philosophie. Von 1966 bis 1982 war sie als Mitglied der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund, der Ruhr-Universität und der aus diesen beiden Universitäten hervorgegangenen Institutionen tätig.

Sie war von 1987 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei den Bundestagswahlen 1987, 1990 und 1994 setzte sie sich erfolgreich für ein Direktmandat in Göttingen ein 1998 wurde sie über die Landesliste der CDU in Niedersachsen in den Landtag gewählt.

Auf dem CDU-Parteitag in Bremen im September 1989 war sie zusammen mit Lothar Spath und Heiner Geißler Mitglied der Parteifraktion, die über eine Anfechtung des CDU-Vorsitzes Helmut Kohl nachdachte.

Süssmuth setzte sich im Dezember 1989 für eine gemeinsame Proklamation beider deutscher Staaten zur Akzeptanz der polnischen Westgrenze ein eine Lösung auf der Grundlage einer Indikation und eine Lösung auf der Grundlage einer Frist.

1992 verurteilten die CDU-Bundestagsfraktion und Bundeskanzler Helmut Kohl ihren Versuch, den Abtreibungsparagraphen zu ändern, der besagte, dass “die letzte Wahl bei der Frau liegen muss”. Im September 1992 gelang es ihr bei der Union nicht, ihren Plan umzusetzen, die Bonner Abgeordneten zu einer Abstimmung für eine Diät-Null-Runde zu bewegen.

Sie sorgte im Juli 1993 für einen Spalt innerhalb der CDU, als sie die Veröffentlichung des Kalifusionsvertrags im Zusammenhang mit dem von der Schließung bedrohten Thüringer Kalibergwerk Bischofferode forderte.

Im Oktober 1993 erhob Süssmuth den Vorwurf des Geschichtsrevisionismus gegen Steffen Heitmann, den Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten der CDU. Trotzdem unterstützte sie Heitmann bei einer privaten Sitzung des Parteivorstands.

Sie arbeitete eng mit dem Architekten Norman Foster zusammen, um den Bau der Glaskuppel bis zur Fertigstellung zu begleiten. Ihr Name wurde jedoch auch mit zwei anderen Kontroversen in Verbindung gebracht.

Der Skandal um die angebliche Nutzung eines Parlamentsautos durch ihren Mann im Jahr 1991 wurde als “Dienstwagenproblem” bezeichnet. 1996 soll sie die Flugbereitschaft der Bundeswehr ausgenutzt haben, um ihre Tochter auf Privatreisen zu transportieren. Süssmuth hingegen überstand beide Zwischenfälle unbeschadet; Sie verließ die Position erst, als die Union bei den Wahlen 1998 besiegt wurde. T

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Das Ende der Regierung Kohl bedeutete das Ende ihrer Zeit in der CDU, und sie verlor mit dem Ende von Kohls Amtszeit schnell ihren Posten im Parteivorstand.