Renate Schmidt Wie Alt

Renate Schmidt Wie Alt
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Renate Schmidt Wie Alt |Schmidt wuchs in Coburg, Fürth und Nürnberg auf. Sie musste die Schule ein Jahr früher verlassen, als sie ihr Abitur gemacht hätte, weil sie mit 17 Jahren schwanger wurde, als sie erst 17 Jahre alt war.

Während seines Studiums zog ihr späterer Ehemann, Gerhard Schmidt mit die Unterstützung ihrer beiden Familien, bot ihr finanzielle Unterstützung, damit sie ihr Kind großziehen konnte. Ihre nächsten beiden Kinder brachte sie 1963 bzw. 1970 zur Welt.

Weil ihr Mann als Architekt weniger verdiente als sie, beschloss er 1974, den Beruf aufzugeben. Er übernahm das Familienoberhaupt und war für die Kinder verantwortlich, was für die damalige Zeit etwas ungewöhnlich war.

Schmidt wurde 1972 nach langjähriger Tätigkeit für die Quelle AG in den Betriebsrat des Unternehmens gewählt; Aufgrund ihrer Wahl musste sie in den Jahren 1973 bis 1980 nicht arbeiten. Sie bekleidete dieses Amt von 1980 bis 1988 und war bayerische Landesvorsitzende der HBV (Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen). Handel, Banken und Versicherungen).

1972 wurde Schmidt Mitglied der SPD. 1973 verantwortete sie gemeinsam mit ihrem Mann den Aufbau eines Ortsverbandes der SPD-Jugend in ihrer Gemeinde. Bei der Bundestagswahl 1980 gewann sie einen Sitz im Bundestag. Von 1987 bis 1990 war sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und von 1990 bis 1994 stellvertretende Bundestagsvorsitzende.

Renate Schmidt gehörte dem Bayerischen Landtag von 1994 bis 2002 an und wurde in dieser Zeit in den Wahlkreis Nürnberg-Nord gewählt. Wieder stand sie der SPD-Fraktion bis zum Jahr 2000 als Vorsitzende vor.

Ihren Rückzug aus der Politik gab sie 1999 bekannt. 2002 musste sie ihre Position jedoch überdenken, als sie am 22. Oktober desselben Jahres zur Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt wurde Jugend.

Nach der erfolgreichen Machtergreifung der Großen Koalition im Jahr 2005 wurde Schmidt entbunden und Ursula von der Leyen an ihre Stelle berufen. Trotzdem war sie nach ihrer Wahl erneut Mitglied des Bundestages. 2009 markierte das Jahr, in dem sie aus der offiziellen Politik zurücktrat und aufhörte, für ein Amt zu kandidieren.

Ende September 2009 beendete Renate Schmidt ihre aktive politische Laufbahn. Mit ihrem zweiten Mann, dem Maler Hasso von Henninges, und ihren Kindern und Enkelkindern verlebt Renate Schmidt derzeit ihre goldenen Jahre und behält dabei ein reges Interesse am Weltgeschehen.

Sie ist weithin als Autorität anerkannt, und die Sozial- und Familienpolitik ist nach wie vor ein wichtiges Thema für sie. Zudem sei sie nach wie vor irritiert und kritisch, wenn Frauen in gleicher Position wie Männer schlechter bezahlt und schlechter bewertet würden.

Renate Schmidt Wie Alt
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Angesichts dieser Umstände ist es nicht verwunderlich, dass Renate Schmidt uns zu einem Gespräch über Bäume ins Karl-Broger-Haus, dem Sitz der SPD in Nürnberg, eingeladen hat. Dass die altgediente Politikerin „recherchiert“ hat, fällt sofort auf, die sich wie folgt zusammensetzt:

Gleich zu Beginn des Chats hat sie eine niedliche kleine Erzählung aus ihrer Jugend für uns parat und schenkt uns ein Bild, auf dem die kleine Renate stehend zu sehen ist vor einem mächtigen Baum. Der Stamm, wahrscheinlich aus einer Eiche, ist so breit wie Renate groß ist.

Das Foto wurde 1947 oder 1948 aufgenommen und zeigt ein fröhliches kleines Mädchen in zeittypischer Kleidung. Renate Schmidt verbrachte ihre Kindheit in Coburg, dem Gründungsort des Unternehmens.

Nach neun Jahren gewinnt dieser Baum in ihrem jungen Leben wieder an Bedeutung, da er zum heimlichen Treffpunkt für sie und ihren ersten Freund Klaus wird.

Renate Schmidt fallen weitere Geschichten ein, in denen sie sich mit Bäumen angefreundet hat, da sie ein hervorragendes Gedächtnis besitzt und offensichtlich Kumpel hat, die in die Vergangenheit blicken können.

Sie reiste 1972 in einem 2CV, manchmal bekannt als die französische “Ente”, nach Rumänien. An die Reise hat sie gute Erinnerungen. Ein damals spannendes und riskantes Unterfangen, das jedoch abgebrochen wurde, als der Wagen auf der Autobahn A3 bei Regensburg liegen blieb und unter einen Baumriesen gefahren werden musste. An diesem Baum, der nahe der Leitplanke auf der A3 verwurzelt war, fuhr sie über mehrere Jahre hin und wieder vorbei und beobachtete ihn.

Sie hat es getan. Als Politikerin war sie niemandes Freundin, und sie musste einem Mann wie Helmut Kohl zunächst nicht demonstrieren, dass sie nicht alles mitmachen wollte, wie es Süssmuth und später Angela Merkel taten. Sie war niemandes Freundin. Als Gerhard Schröder Schmidt 2002 aufgrund ihrer Popularität und gesellschaftspolitischen Erfahrung zur Bundesfamilienministerin ernannte

In manchen Fragen unterschätzte niemand, nicht einmal Gerhard Schröder, der Familienpolitik für “Müll” hielt, Schmidt. Sie setzte sich bei der Arbeit für eine Erhöhung der Zahl der Kita-Plätze und für eine ausgewogenere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.

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Ursula von der Leyen, Schmidts Nachfolgerin, war es schließlich, die vieles auf den Weg bringen konnte. Eines dieser Dinge war die Einrichtung des Elterngeldes. Andererseits gab Schmidts frauenpolitische Offensive den Anstoß dafür, dass die Familienpolitik überhaupt erst eine umfassende gesellschaftspolitische Reformanstrengung war.

Schmidt sei “sauer” darüber gewesen, wie leichtsinnig die SPD das Familienministerium 2005 aufgegeben habe, habe aber als Pragmatiker schließlich erkannt, dass ein CDU-Kollege die Traditionalisten in der Union letztlich besser überzeugen könne als ein Genosse. Diese Erkenntnis ermöglichte es Schmidt, seinen Ärger zu überwinden.

Ihre persönliche Glaubwürdigkeit lässt sich zu einem großen Teil den Details ihrer Biografie zuschreiben, die sie immer wieder anspricht, wenn es angebracht ist. Sie wurde kurz vor dem Abitur vom Gymnasium in Fürth geflogen, weil sie unverheiratet und schwanger war, zu einer Zeit, als dies als soziales Stigma galt.

Dies geschah in den 1960er Jahren. Danach sorgte sie als Programmiererin und Systemanalytikerin beim renommierten Versandhaus Quelle für den Lebensunterhalt ihrer Familie und glänzte im Betriebsrat des Unternehmens.

Als sie 1980 für die SPD in den Bundestag einzog, war sie eine gestandene Frau, und ihr Mann kümmerte sich gerne um das jüngste Kind, sodass sie sich auf ihre politische Karriere konzentrieren konnte. Trotzdem musste Schmidt gefragt werden, wie sie das Muttersein und die Pflichten als Abgeordnete unter einen Hut bringen wollte.

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