Peter kraus todesanzeige

Peter kraus todesanzeige
Peter kraus todesanzeige

Peter kraus todesanzeige |Kraus ist der Sohn des in Österreich geborenen Regisseurs und Komikers Fred Krausnecker und verbrachte seine Kindheit damit, seine Zeit zwischen München, Wien und Salzburg aufzuteilen, wo sein Vater ein kleines Theater besaß. Kraus ist vor allem für seine Rolle als Stimme der Figur Kraus in der Zeichentrickserie The Kraus Family bekannt. Stepptanz,

Gesang und Schauspiel waren nur einige der Aktivitäten, denen er während seiner Schulzeit akademisch nachging. Sein Debüt als Schauspieler hatte er 1954 in der Verfilmung von Erich Kastners Roman Das fliegende Klassenzimmer, in dem er die Rolle des Johnny spielte.

1969 markierte das Jahr, in dem Kraus das Fotomodell Ingrid heiratete. Gaby war Ingrids Tochter, als Kraus beschloss, sie zu adoptieren. Nach einiger Zeit hießen sie ihren Sohn Mike auf der Welt willkommen. Brustkrebs hat Gaby das Leben gekostet, als sie Ende vierzig war.

Nachdem die deutsche Musikindustrie erkannt hatte, dass Rock ‘n’ Roll auch mit deutschen Texten erfolgreich sein könnte, beschloss sie, Kraus als Duplikat von Elvis Presley zu bewerben. Bald darauf trat er in die Fußstapfen seines Kollegen Ted Herold und wurde zu einem der erfolgreichsten Sänger und Teenie-Idole Deutschlands.

Die große, schlaksige Gestalt des jungen Mannes, kombiniert mit seinem entspannten Auftreten, machte ihn bei jungen Leuten sofort attraktiv Nach seinem Debüt hatte er in den ersten vier Jahren danach eine Reihe von Erfolgen, nahm 36 Singles auf und verkaufte mehr als zwölf Millionen Exemplare.

1956 veröffentlichte Kraus seine erste Platte, eine deutsche Coverversion von Little Richards Lied „Tutti Frutti“. Mitte 1957 landete er mit „Susi Rock“ seinen ersten Hit, der schließlich auf Platz 8 der Charts einstieg. Von diesem Zeitpunkt an bis 1964 war Kraus in den deutschen Charts beständig präsent.

1958 war das Jahr, in dem er „Wenn Teenager traumen“ (auch bekannt als „A Teenager’s Romance“), „Hula Baby“ und „Sugar Baby“ aufnahm, die alle 1985 in dem Film Sugarbaby unter der Regie von Percy Adlon zu sehen waren. Im Jahr 1959 folgte dann seine Interpretation von Fabians „Tiger“.

Anfänglich war Presley eine bedeutende Inspirationsquelle für Kraus, doch mit der Zeit konnte er seinen ganz eigenen Sound entwickeln. Als „Guter von nebenan“ sang er Duette mit seinem weiblichen Pendant, dem Teenie-Superstar Conny Froboess, und spielte in den Filmen „Wenn die Conny mit dem Peter“ und „Conny und Peter Musik machen“ mit.

Peter kraus todesanzeige
Peter kraus todesanzeige

Sie stiegen in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre zu den beliebtesten Filmstars der deutschen Jugendkultur auf. In dem Film „Melodie und Rhythmus“, in dem Kraus 1959 an der Seite seines Vaters Fred Kraus mitspielte, spielte Kraus die Figur seines eigenen Vaters.

Darüber hinaus arbeitete Kraus in der Filmbranche als Drehbuchautor und Plattenproduzent. Seine Fernsehsendung „Herzlich Ihr Peter Kraus“, in der er als Moderator fungierte und internationale Prominenz präsentierte, wurde insgesamt 14 Mal ausgestrahlt.

1970 fungierte Kraus als Moderator für insgesamt 18 Folgen der Fernseh-Varieté-Show Bang-Bang. Im selben Jahr hatte er einen Hit mit dem Titel „Hokuspokus Fidibus“, der in der ZDF-Hitparade vorgestellt wurde. Seine beiden Auftritte in den von seinem Vater produzierten Sendungen 8-1 in Notes und Hello Peter fanden beim Publikum großen Anklang.

Darüber hinaus war Kraus in einer Reihe von Musicals zu sehen, die im Fernsehen ausgestrahlt wurden, darunter Die Pickwickier, Bel Ami, Ein Walzertraum, When the Father Is With the Son, Ransom for Milady und No, no, Nannette. Nach einer Pause von 26 Jahren standen er und Cornelia Froboess im Suspense-Film „Der Sommer der Samurai“ unter der Regie von Hans-Christoph Blumenberg im Jahr 1986 wieder vor der Kamera.

Im Frühsommer 1999 veröffentlichte er eine neue CD mit dem Titel “Ich mach weiter”, und im selben Jahr, im Herbst desselben Jahres, tourte er zur Unterstützung des Albums durch Deutschland. Im Laufe seiner Karriere hat Peter Kraus mehr als 17 Millionen Alben verkauft.

Seine Memoiren erschienen 1990 unter dem rätselhaften Titel Wop-baba-lu-ba: my rocked life. Als Maler wurde er durch die Teilnahme an einer Reihe von Ausstellungen in Zürich und St. Moritz bekannt, wo er Gemälde zeigte, die an Roy Lichtensteins Werk erinnerten.

Peter kraus todesanzeige
Peter kraus todesanzeige

Kraus wurde mit zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen geehrt, darunter der Bravo Otto aus den Jahren 1959 bis 1962. Kraus wurde am 28. Jänner 2003 mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes Wien geehrt und ihm wurde der Amadeus Austrian verliehen Music Award 2004 für seine lebenslangen Verdienste um die Musikindustrie. Ebenfalls für sein Lebenswerk wurde Peter Kraus am 12. März 2006 mit dem Echo ausgezeichnet.

Kraus war einer der vier Juroren der Show während der dritten Staffel von Let’s Dance, die im April und Mai 2010 ausgestrahlt wurde.

Peter kraus todesanzeige