Otto Rehhagel Krankheit

Otto Rehhagel Krankheit
Otto Rehhagel Krankheit

Otto Rehhagel Krankheit | Rehhagel begann seine Spielerkarriere 1948 beim Lokalverein TuS Helene Altenessen, bevor er bis 1972 zu Rot-Weiss Essen (1960–63), Hertha BSC (1963–65) und Kaiserslautern wechselte.

In der Bundesliga kam er in 201 Spielen zum Einsatz. Rehhagel war auf dem Platz ein knallharter Verteidiger.

Die Rehhagel-Teams üben häufig Druck auf die Flanken aus, wobei mindestens ein wuchtiger Kopfball als Mittelstürmer dient. Mario Basler/Marco Bode auf den Flügeln von Bremen oder Andreas Buck/Marco Reich auf den Flügeln von Kaiserslautern, mit (Rudi Völler, Karl-Heinz Riedle, Frank Neubarth, Olaf Marschall und Angelos Charisteas) an der Spitze.

Seine Teams werden in der Regel von älteren, erfahreneren Spielern geführt, wobei jüngere Spieler selten Führungsrollen übernehmen. Rehhagel setzte bei Kaiserslautern häufig den jugendlichen Michael Ballack als Ersatz ein.

Trotzdem wird ihm die Entdeckung von Völler, Riedle, Marco Bode, Dieter Eilts, Marco Reich, Miroslav Klose, Angelos Charisteas, Sotiris Kyrgiakos, Theofanis Gekas und einer Reihe anderer zugeschrieben.

Er nutzte die Manndeckung mit Griechenland, was zu dieser Zeit ein einzigartiger taktischer Ansatz war, wodurch ihre Gegner überrascht wurden.

Rehhagel ist auch bekannt für seine Fähigkeit, andere zu motivieren. Seine Mannschaften hatten ein starkes Wir-Gefühl, vor allem die griechische Nationalmannschaft, die er von einer Sackgasse, für die niemand spielen wollte, in eine Mannschaft verwandelte, die um jeden Preis dabei sein musste.

Er ist auch dafür bekannt, älteren Spielern wie Manfred Burgsmüller, Mirko Votava, Olaf Marschall und Theodoros Zagorakis dabei zu helfen, ihre Karriere wiederzubeleben.

2001 begann er mit dem Training der griechischen Nationalmannschaft, bei der er voraussichtlich bis 2010 bleiben wird. Auch in diesem Fall gab es eine Sensation: Griechenland gewann 2004 die bereits als Erfolg gepriesene EM-Runde.

Als die Mannschaft erneut den Titel holte, schrieb sich „König Otto“ endgültig in die Fußballgeschichte ein. Im Jahr 2012 kehrte Rehhagel zu Hertha BSC zurück. Mit 73 Jahren war er damals der älteste aktive Trainer der Saison.

Er war halb so jung wie jetzt und hatte große Träume. Wir haben Rehhagel in seinen frühen Jahren kennengelernt, als er 1979 mit Arminia Bielefeld Stuttgart besuchte.

Neugierig und sichtlich beeindruckt sah er die aktuellen VfB-Jungstars Hansi Müller, Karlheinz Förster und Dieter Hoeneß vor dem Spiel an der Seitenlinie aufwärmen. Er muss gewusst haben, dass sie seine Arminen-Hucke mit einem 5:1-Vorsprung volleyen würden.

Als wir uns an ihn verkauften, war der schwärmte Rehhagel fast sehnsüchtig, als wollte er einen Kader trainieren. „Wissen Sie“, bestätigt er, „mein Vater war Bergmann in Essen, immer am selben Ort, Zeche Helene.“

Nach 25 Jahren erhielt er eine goldene Uhr und starb jung. “Ich will mehr sehen als die Schornsteine.”

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