Ottilie Krug Todesursache

Ottilie Krug Todesursache
Ottilie Krug Todesursache

Ottilie Krug Todesursache | Ottilie Krug (78) lebte 53 Jahre (1963-2016) überwiegend als Hausfrau und Mutter. An der Seite ihres Mannes und „Tatort“-Kommissars Manfred (79) spielte sie in der Öffentlichkeit nur eine untergeordnete Rolle.

ER war die Hauptattraktion. SIE SIND DER VERGLEICH. 1998 war Ottilie Krug unbekümmert über die Ankunft einer mysteriösen Tochter bei seiner Schauspielkollegin Petra D., und die Nachricht erregte kein großes Aufsehen.

Denn trotz einiger Schluckaufe war Krug wirklich in seine Frau verliebt. Schon vor der Hochzeit machte er ihr im DEFA-Film „Am Sonnenufer“ (1962) ein liebevolles Kompliment: „Ottilie, du bist so süß wie Petersilie.“ Wir sind auf dem Weg, eine Familie zu gründen. “Ich bin verrückt nach dir.”

Offenbar geschah dies aufgrund einer Todesanzeige und einer Einladung zu einer Abschiedsparty, heißt es in Berichten. Uschi Brüning (73), Jazzsängerin, sagte der Zeitung, dass die 78-Jährige sehr krank sei und viel Zeit im Krankenhaus verbracht habe: „Sie hatte Krebs.“

In der Einladung, die in der Zeitung veröffentlicht wurde, heißt es, dass die Party zu Ehren von Ottilies 80. Geburtstag stattfinden soll, der im Januar stattgefunden hätte, und dass sie die Nacht durchtanzen dürfe.

Laut Zeitungsberichten sollte die Feier nur wenige Tage später in einer Manfred Krugs Stammkneipe in Berlin stattfinden. Es wird erwartet, dass seine Frau das Etablissement häufig besucht.

Manfred Krug wurde an einem Rosenmontag als erstes Kind der ehemals verheirateten Eheleute Rudolf und Alma Krug in Duisburg geboren. Sein Vater war ein Eisenhütten-Ingenieur, der seine Karriere bei Thyssen in Duisburg als Schmelzer im Stahlwerk begann, bevor er nach Deutschland zog.

Schon bald nach der Geburt zog die Familie nach Georgsmarienhütte in die Nähe von Osnabrück, wo der Vater eine günstigere Stellung in der Stahlindustrie fand.

Etwa ein Jahr nach der Geburt von Manfred Krugs Bruder Roger im Jahr 1939 zog die Familie nach Hennigsdorf, einem Vorort von Berlin, wo der Vater eine Stelle als Oberingenieur in einem Stahl- und Holzwerk angenommen hatte.

Während des Ersten Weltkriegs wurde er nicht zum Militär eingezogen, weil seine Arbeit als Gefahr für die nationale Sicherheit galt. Nach dem Einsturz des Stahlwerks musste er zu den Kampflinien im östlichen Mittelmeer zurückkehren.

Manfred Krug wurde kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs von der Furcht vor dem Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Er war bei einem der verheerendsten Bombenanschläge auf Duisburg dabei und veranlasste seine Mutter, eine sofortige Rückkehr von ihrer Heimat in Deutschland nach Hennigsdorf anzuordnen.

Beide Zugfahrten unternahm er trotz seines fortgeschrittenen Alters und der chaotischen Verhältnisse infolge des Zweiten Weltkriegs allein. Hennigsdorf war der Ort, an dem er das Ende des Krieges miterlebte.

Die Band um Günther Fischer spielt gegen Ende nur noch ein paar sehr leise und etwas wackelige Töne, und Manfred Krug singt mit seiner stürzenden Stimme ein emotionales Abschiedslied.

„Irgendwann ist alles zu Ende“, sagt er. Die kleine Elegie dauert nur zwei Minuten und dreißig Sekunden. Ein rhythmisches Klappern von Stühlen erfüllt den überdimensionalen Zuschauerraum des Staatstheaters Wismar, in dem Krug an diesem Tag im Jahr 1977, am 12. April, gerade seinen letzten öffentlichen Auftritt in der DDR absolviert hatte.

Stimmt es, dass es so etwas nicht gibt? Kann es sein, dass da noch was dran ist? Wolfgang Schneider, der damals hinter dem Schlagzeug saß, glaubt es nicht. Jedenfalls ist sich der 73-Jährige, den alle nur „Zicke“ nennen, sicher, dass er sich nie hätte vorstellen können, dass Krug nach diesem Abend nie wieder auf einer DDR-Bank zu sehen sein würde.

Und obwohl er wusste, dass sein Tontechniker-College Aki Lehmann an diesem Abend auf einem einfachen Tonband-Gerät auftreten würde, nahm er nicht teil.

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