Norbert Blüm Todesursache

Norbert Blüm Todesursache
Norbert Blüm Todesursache

Norbert Blüm Todesursache | Blüm wurde in Rüsselsheim am Main geboren und an der Volksschule erzogen. Blüm trat 1950 mit 15 Jahren in die CDU ein. Von 1949 bis 1957 arbeitete er als Werkzeugmacher bei Opel, wo er seine Ausbildung erhielt.

Er arbeitete damals als junger Vertreter in der Arbeitswelt. Infolge seines Engagements bei der örtlichen Pfadfindervereinigung, der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, diente er als deren erster Präsident. 1961 legte er sein Abitur an einem Abendgymnasium in Mainz ab und erwarb damit die erforderlichen Zeugnisse für den Hochschulzugang.

Er studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theologie an den Universitäten Bonn und Köln, bis er 1967 in die USA übersiedelte. Joseph Ratzinger war ein Lehrer von ihm, der ihn stark beeinflusst hat.

Mit der Dissertation Willenslehre und Soziallehre von Ferdinand Tönnies promovierte Ferdinand Tönnies 1967 in Philosophie an der Universität Bonn. Ein Beitrag zum Verständnis der Begriffe „Gemeinschaft und Gesellschaft“.

1964 heiratete Blüm Marita Blüm (geb. Binger). Ihre drei Kinder wurden ihnen geboren: ein Sohn und zwei Töchter. Blüm war ein frommer Katholik, der in einem Kloster lebte.

Blüm wurde durch eine Blutvergiftung im Jahr 2019 in Armen und Beinen gelähmt.

[4][24] In einem Gastbeitrag für die deutsche Wochenzeitung Die Zeit im März 2020 beschrieb er sein neues Leben im Rollstuhl infolge seiner Lähmung, in dem er seine Situation mit der einer Marionette verglich, deren Fäden gezogen wurden so dass seine Teile zusammenhangslos in der Luft baumelten: “Wie ein Dieb in der Nacht traf mich eine Katastrophe in Form einer heimtückischen Blutvergiftung.”

Blüm ist am 23. April 2020 in Bonn verstorben.

Blüm bekleidete damals das Amt des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung. Er war seit 1982 im Amt, als er von Helmut Kohl zum Bundeskanzler ernannt wurde, und hatte es bis zu seinem Rücktritt 1998 inne: 16 Jahre. Kein anderer Arbeits- und Sozialminister hatte so lange in derselben Funktion gedient wie er.

Und niemand hat das Sozialgesetzbuch so geprägt wie Blüm: Die Einführung der Pflegeversicherung war neben Reformen und Änderungen der Rentenversicherung für ihn ein Wendepunkt in seiner politischen Karriere.

Kohl war nicht nur ein politischer Verbündeter, sondern auch ein enger Freund mit der gleichen Lebenseinstellung. Sogar während des gesamten Kaufrauschs der Partei diente Blüm als langfristiger Führer der Partei.

Obwohl Blüm glaubte, dass Kohl rechtswidrig handelte, als sein Zittern nicht aufhörte und er sich weigerte, die Identität des Spenders preiszugeben, glaubte er auch, dass Kohl rechtswidrig handelte: „Das ist das Gesetz im Fall eines Bundeskanzlers .

Was meinen Respekt vor ihm angesichts seines Lebenswerkes nicht schmälert. Freundschaft hingegen lässt sich auf der Baustelle nicht auslöschen.“

Blüm war auch nach seinem Ausscheiden aus der Politik noch immer ein Streitpunkt. 2002 schied er aus dem Bundestag aus, war danach aber weiterhin in der Öffentlichkeit aktiv. Als Gastautor für verschiedene Zeitungen oder als Teilnehmer an Talkshows äußerte er seine Ansichten zu politischen Themen, einschließlich seiner Ablehnung der Globalisierung und seiner Unterstützung für bürgerliche Freiheiten.

Dadurch wurde er während des Nahostkonflikts zum Vorbild für die Palästinenser und bereiste mehrfach die Autonomiegebiete. Im Gespräch mit ihm wurde Antisemitismus thematisiert, Blüm kategorisiert ihn als solchen.

Blüm arbeitete von 1968 bis 1975 für die CDU-Sozialausschüsse, wo er Finanzvorstand des Unternehmens war. Als Helmut Kohl 1982 zum Bundeskanzler ernannt wurde, holte er seine Vorgänger als Arbeits- und Sozialminister in seine Regierung.

Blüm hatte in den letzten 16 Jahren dank seiner Position als Vertreter des Arbeiterflügels der CDU, der eines der schwachen Glieder im Machtgefüge des Kohl-Regimes war, ziemlich unabhängig im Sozialmaschinenstaat agieren können.

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