Naika Foroutan Ehemann

Naika Foroutan Ehemann
Naika Foroutan Ehemann

Naika Foroutan Ehemann | Naika Foroutan wurde 1971 in Boppard am Rhein geboren und verbrachte anderthalb Jahre in Teheran, bevor sie 1983 mit ihrer Familie den Iran verließ und nach Deutschland zurückkehrte.

Sie studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Islamwissenschaft an der Universität Köln und förderte anschließend den “Interzivilisatorischen Kulturdialog zwischen dem Westen und der islamischen Welt” in Göttingen.

Von 2008 bis 2013 leitete sie das Forschungsprojekt HEYMAT, das für „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle“ steht. Naika Foroutan war von 2014 bis 2018 stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

Seit 2017 ist sie Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Naika Foroutan ist die Tochter einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters. Sie ist die jüngere Schwester der Schauspielerin Melika Foroutan.

Bahman Foroutan, Ihr Vater, ist Fußballtrainer. Von 2010 bis 2014 war er Trainer mehrerer Berliner Amateurvereine. Naika Foroutan lebte elf Jahre in Teheran und verließ 1983 mit ihrer Familie das Land.

Foroutan studierte Politikwissenschaften, Romanistik und Islamwissenschaft an der Universität zu Köln. Von 2000 bis 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Georg-August-Universität Göttingen bei Bassam Tibi zum Thema „Interzivilisatorische Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt“ und später als Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen tätig .

Von 2006 bis 2009 lehrte Foroutan am Otto-Suhr-Institut der Arbeitsstelle Politik des Vorderen Orients der Freien Universität Berlin, bevor er 2009 an das Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin wechselte.

Von 2008 bis 2013 leitete sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Isabel Schäfer das Forschungsprojekt „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT)“.

Die VolkswagenStiftung hat das HEYMAT-Projekt 2013 bis ins Jahr 2015 verlängert. Seit der Verlängerung leitet Naika Foroutan das HEYMAT-Projekt allein. Das HEYMAT-Projekt wurde im Juni 2015 abgeschlossen.

Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Berliner Humboldt-Universität, wurde 1971 in Boppard geboren.

Sie ist Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Ihr neues Buch „Die postmigrantische Gesellschaft: Ein Versprechen der Pluraldemokratie“ ist ab sofort im Verlag Transcript erhältlich (276 Seiten, 19,99 Euro).

Naika Foroutans Vater und Bruder sind Fußballtrainer, während ihre Schwester Melika Bühnenschauspielerin ist. Ich habe mit Naika Foroutan in dem schmuddeligen Büro ihres Instituts in der Hannover Straße gesprochen.

Sie ist der Inbegriff von Glück und unfehlbarer Freundlichkeit. Der Blumenstrauß, den ich ihr brachte, sei das Schönste, was sie je gesehen habe, sagte sie.

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