Matthias Habich Familie

Matthias Habich Familie Auch wenn er auf dem roten Teppich die meiste Zeit der Aufmerksamkeit entgeht – oder vielleicht gerade deswegen – ist er ein berühmter Schauspieler. Der heute 80-jährige Schauspieler Matthias Habich kämpft noch immer mit einer Phobie, die er in seiner Jugend erlebt hat. Informationen kommer att uppdateras inom kort om Matthias Habich Familie.

Nach dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium studierte Habich von 1961 bis 1964 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater bei Eduard Marks. Geboren und aufgewachsen ist Habich in Hamburg-Harburg. 1964 studierte er für ein Semester am Conservatoire de Paris. Später in diesem Jahr studierte er Schauspiel bei Lee Strasberg in den Vereinigten Staaten.

Danach gastierte er an den Wuppertaler Bühnen, am Theater Basel, am Theater Zürich (1967), an den Münchner Kammerspielen (1970/71), am Staatstheater Berlin (1971–1976, danach als Gast) und an der Freien Volksbühne Berlin. 1977 trat er erneut am Schauspielhaus Zürich auf. In der Spielzeit 1983–1984 hatte er eine Stelle am Burgtheater inne.

Sein Durchbruch gelang ihm 1973 in der Hauptrolle der Fernseh-Miniserie „Die seltsame Lebensgeschichte des Friedrich Freiherr von der Trenck“ unter der Regie von Fritz Umgelter. Dies war sein erster großer Erfolg vor der Kamera.

Es folgten zwei vierteilige Serien unter der Regie desselben Regisseurs, nämlich die unfreiwilligen Ausflüge des Moritz August Benjowski und Des Christoffel von Grimmelshausens abenteuerlicher Simplicissimus (beide ausgestrahlt 1975).

Spätestens jetzt wurde er von einem erheblichen Teil der deutschen Fernsehzuschauer erkannt. In dem 1976 uraufgeführten Film Der Fangschuss hatte Habich seinen ersten Auftritt als versteinerter preußischer Leutnant. Danach folgten Rollen in mehreren Filmen.

Nach diversen Rollen im Theater und Fernsehen stürmte er 1999 mit der Hauptrolle der Fernsehserie Klemperer – Ein Leben in Deutschland in die erste Liga der deutschen Charakterdarsteller. Für seine Arbeit in dem preisgekrönten Drama „Nirgendwo in Afrika“ unter der Regie von Caroline Link wurde er 2001 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

2009 spielte er zusammen mit Kate Winslet und Ralph Fiennes in der Verfilmung der internationalen Produktion „Der Vorleser“ und war auch im dramatischen Film „Armistice“ zu sehen.

Den Grimme-Preis erhielt Habich zusammen mit seinen Schauspielkollegen Josef Hader und Franziska Walser sowie dem Regisseur Nikolaus Leytner für ihre Leistungen im Fernsehfilm Half a Life. Habich wurde für seine Rolle in dem Film ausgezeichnet.

Nachdem er 2010 in zwei Spielfilmen mitgewirkt hatte, arbeitete Habich wieder hauptsächlich in Fernsehproduktionen. Eine seiner bemerkenswertesten Rollen hatte er 2012 in dem Fernsehdrama „The Nanny“, in dem er einen Familienpatriarchen spielte, der mit der schattigen Geschichte seiner Familie konfrontiert wird.

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2015 spielte Habich unter der Regie von Margarethe von Trotta endlich wieder eine Hauptrolle in einem Film, diesmal als Witwer, der glaubt, seine vermeintlich verstorbene Frau auf einem Zeitungsfoto wiederzuerkennen. Regie führte Margarethe von Trotta.

Matthias Habich ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er begann seine Karriere als TV-Star, wechselte aber später in die Rolle eines Charakterdarstellers. Seine Rollen als grüblerischer Pianist, eiskalter Soldat, zärtlicher Liebhaber, gleichgültiger Ehemann, strenger Vater, sensibler Emigrant, erfolgreicher Geschäftsmann und introvertierter Schriftsteller zeigten seine Fähigkeit, das Spektrum rauer Männlichkeit zu verkörpern und gleichzeitig ungeahnte Tiefen zu offenbaren.

In vielen seiner Filme spielt er die Rolle eines Offiziers, etwa die Rolle des Freikorpsführers in Volker Schlondorffs „Der Gnadenschuss“, die Rolle eines Hauptmanns in „Die Glorreichen“ als deutscher Gegenspieler von Jean-Paul Belmondo, und die Rolle des Generals Paulus im Film „Duell – Feind vor den Toren“, der in Stalingrad spielt. (2000) von Jean-Jacques Annaud.

Als TV-Star startete Habich mit den Erfolgsserien „Abenteuerlicher Simplicissimus“ und „Friedrich Freiherr von der Trenck“ (in deren Neuverfilmung er 2002 gastierte).

Nachdem er durch seine Rolle in dem 1974 ausgestrahlten Fernsehdrama „Escape Danger“ bekannt geworden war, gab er sein Debüt in der Filmbranche. In dem Film „Der Fangschuss“ (1976) erniedrigt er die ihn liebende Adlige (gespielt von Margarethe von Trotta) und tötet sie anschließend mit dem titelgebenden Schuss.

Er war der Ehemann von Elisabeth Trissenaar in „Die Reinheit des Herzens“, Susanne von Borsody in Margarethe von Trottas Uwe-Johnson-Verfilmung „Anniversaries“ (TV) und Iris Berben in „Silberne Hochzeit“. Habich spielte auch die Rolle des Ehemanns von Susanne von Borsody in “Anniversaries” (TV) (TV 2005).