Martin Lüttge Todesursache

Martin Lüttge Todesursache
Martin Lüttge Todesursache

Martin Lüttge Todesursache | Lüttge war der Sohn des Landschafts- und Gartenarchitekten Gustav Lüttge (1909–1968) und seiner Amme Erika von Delius (1915–1997).

Martin Lüttge verbrachte seine Kindheit in Hamburg und dann, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, von 1946 bis 1952 im Weiler Klashorn in Bad Bramstedt.

Er war ein Waldorfschullehrer, der Ende der 1950er Jahre nach England zog, um Landbesitzer zu werden. Seine Ausbildung absolvierte er auf einem Devoner Kälbermasthof. Dort hatte er sich bereits in der Schauspielerei etabliert.

Seinen Aufenthalt in England beendete er mit dem Besuch der Zerboni Schauspielschule in Gauting und anschließend der Neuen Münchner Schauspielschule. Seitdem ist die Schauspielerei neben der Landwirtschaft zu Lüttges zweiter Karriere geworden.

Lüttge war von 1966 bis 1972 mit der Theaterschauspielerin Gila von Weitershausen verheiratet. 1999 heiratete er die Theaterschauspielerin Marlen Breitinger, die seit 1993 seine Tatort-Partnerin war. Nach einer schweren Krankheit 2012, bei der ein Aneurysma entdeckt wurde , machte er eine Arbeitspause und zog mit seiner Frau nach Plön.

Martin Lüttge ist am 22. Februar 2017 nach langer Krankheit in Plön verstorben.

Den Tipp setzte Lüttge in Aktion, und er wechselte Anfang der 1960er Jahre an die Schauspielschule in München, als Regisseur Fritz Umgelter auf ihn aufmerksam wurde.

Seitdem ist Lüttge als vielseitiger Charakterdarsteller in verschiedenen Theater-, Fernseh- und Filmrollen tätig und wurde mehrfach ausgezeichnet. 1966 sang er als Allroundtalent an den Münchner Kammerspielen vor.

Er blieb vier Jahre, bevor er an das Schauspielhaus Düsseldorf und dann an das Württembergische Staatstheater wechselte. Lüttges Auftritt als Faust in Claus Peymanns Inszenierung in Stuttgart war ein großer Erfolg.

In dieser Zeit sammelte Lüttge, der am 7. Juli 1943 in Hamburg geboren wurde und Ende der 1950er Jahre nach England übersiedelte, um eine landwirtschaftliche Lehre zu absolvieren, bevor er sich an der Schauspielschule in München einschrieb, wertvolle Fernseherfahrungen.

In den 1950er Jahren trat er in einigen Fernsehshows unter der Regie von Fritz Umgelter auf, danach spielte er Rollen in Serien wie “Der Kommissar”. Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, dem Schauspielhaus Düsseldorf und dem Stuttgarter Staatstheater.

Lüttge wirkte in den Inszenierungen von Peter Zadek und Claus Peymann mit. Lüttge wurde 1977 für seine Darstellung des Faust bei Peymann in Stuttgart ausgezeichnet. 1996 kehrte er ein zweites Mal ins Fernsehen zurück, in der Serie „Körbers Akte“.

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