Marie Versini Todesursache

Marie Versini Todesursache
Marie Versini Todesursache

Marie Versini Todesursache | In ihrer Rolle als Winnetous Schwester und Häuptlingstochter Nscho-Tschi verzauberte die französische Schauspielerin 1963 das Publikum mit ihrer Darbietung. Nach 81 Lebensjahren verstarb Marie Versini im Kreise ihrer Familienmitglieder.

Bekannt wurde sie zunächst durch ihre Rolle als sympathische Schwester Nscho-Tschi in der Karl-May-Serie. Die französische Schauspielerin Marie Versini ist am Montag im Alter von 81 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben, wie ihre Familie mitteilte. In Guingamp, in der Bretagne, verabschiedeten sie sich von ihrer Familie.

Fans machen sich seit mindestens zwei Jahren Sorgen um Versini. Im August dieses Jahres stürzte sie in ihrer Pariser Wohnung so heftig, dass sie sich dabei viele Knochen brach.

Sie war damals ziemlich krank und auf ärztliche Hilfe angewiesen. „Nichts ist so einfach wie früher. Man muss nicht mehr darauf hoffen, dass sich die Dinge in Zukunft bessern“, sagte Versini damals.

In den 1960er-Jahren spielte sie im gleichnamigen Film als Nscho-Tschi, die jüngere Schwester von Winnetou alias Pierre Brice (86), und erntete mit ihrer Darstellung der Figur große Anerkennung.

Sie hatte bis zu seinem Tod im Jahr 2015, als sie nicht mehr zusammen waren, ein gutes Verhältnis zu ihrem berühmten Kollegen.

Versini, die 1940 in Paris geboren wurde, begann ihre professionelle Schauspielkarriere als Kinderdarstellerin in verschiedenen Rollen. Der Film „Zwei Städte“ unter der Regie von François Truffaut verschaffte ihr mit 18 Jahren ihre erste Filmrolle.

Versini wurde am 10. August 1940 in Paris, Frankreich, geboren. Ihren ersten Auftritt vor der Kamera hatte sie 1956 mit „Mitsou and the Men“, ihr erster großer Erfolg kam sieben Jahre später mit „Winnetou 1. Part ,” der im Dezember 1963 in München uraufgeführt wurde und ein Kritiker- und kommerzieller Erfolg wurde.

Als Nscho-tschi in den Armen von Old Shatterhand starb die damals 23-jährige Schauspielerin bei einem Autounfall. Die Szene mit Lex Barker ging als Klassiker in die Filmgeschichte ein.

Versinis unzerbrechliche Bindung zu ihrer wohlhabenden Schwester war durch die Geschichte hindurch unzerbrechlich: „Nscho-tschi war mein Vorname.

Außerdem bin ich immer noch dieselbe, nur etwas älter“, hatte sie mit 70 Jahren in einem Interview gesagt. Ihre Autobiografie „Ich was Winnetous Schwester: Bilder und Geschichten einer Karriere“ erschien 2003 unter dem Titel „Ich war Winnetous Schwester“.

Versinis Durchbruch gelang ihr in Form von „Winnetou Teil 1“ aus dem Jahr 1963, als sie als erste in das Nscho-Kostüm schlüpfte. Tschis „Their“-Auftritt, der sie europaweit zu einem Begriff machte, kam beim Publikum gut an.

Eine Freundschaft mit dem ehemaligen Winnetou-Schauspieler Pierre Brice, der 2015 im Alter von 86 Jahren verstarb, pflegte sie bis zu seinem Tod.

Versini trat 1966 im Film „Winnetou and his Friend Old Firehand“ als Häuptlingstochter auf, außerdem ist sie 2016 im Fernsehfilm „Winnetou“ zu sehen (in dem sie zwar nicht die Rolle der Nscho-Tschi spielt, dafür aber eine kleine Rolle als Dame im Zug).

Nscho-Tschi hingegen spielte nicht nur in einem Karl-May-Film mit, sondern auch in dem Film “Durchs wilde Kurdistan” von 1965, in dem sie eine Nebenrolle spielte.

Marie Versini hat laut eigenen Angaben keine Kinder. 1974 heiratete sie den Schriftsteller Pierre Viallet, mit dem sie bis zu Viallets Tod 2013 ein Paar blieb.

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