Madeleine Winter-Schulze Vermögen

Madeleine Winter-Schulze Vermögen |Winter-Schulze gewann 1969 auf Patella und 1975 auf Dacapo das Deutsche Amazonas-Springchampionat, während sie als Reiterin aktiv war. 1959 gewann sie mit Coca Cola die Deutsche Meisterschaft im Dressurreiten und 1975 mit Dacapo den Titel.

Mittlerweile ist sie Besitzerin einer Reihe weltberühmter Spring- und Dressurpferde. Seit 1997 ist sie Unterstützerin von Ludger Beerbaum und seit 2001 Fürsprecherin von Isabell Werth. Aufgrund ihres langjährigen Engagements für die Förderung des Reitsports wurde ihr im April 2004 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Preis wurde ihr an diesem Abend von Ursula von der Leyen überreicht der Gala, die bei der beschleunigten Auktion in Verden/Aller stattfand. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit Sitz in Warendorf und vertritt dort die Pferdehalter.

Das Zimmer von Madeleine Winterwohnen Schulze hat eine angenehme Temperatur. Der 69-Jährige, der sich gerade an den Esstisch gesetzt hatte, stand schnell wieder auf und sagte: “Wenn du es noch wärmer haben willst, musst du hier rein.” Der Mann war gerade mit dem Essen fertig. Dann öffnet sie die Tür zu einem winzigen Hallenbad, das sich neben dem Wintergarten befindet.

Schwere, warme und feuchte Luft ist gerade ins Wohnzimmer eingedrungen. Sie sagt das, während sie geradeaus durch die Glasfront des Gebäudes starrt, sucht und sich selbst zuhört. “Das haben wir für Dieter geschaffen.” Das half ihm bei der Bewältigung seiner Rückenprobleme. Es tut ihr weh, an ihren Ehepartner zu denken, der 2008 nach einem langen Kampf mit einer schweren Krankheit starb.

Madeleine Winter-Schulze Vermögen
44 MILLON

Still. Es gibt eine kurze Pause ihrerseits. Dann durchfährt sie ein Ruck und nach ein paar Schritten ist sie wieder da, wo sie am Tisch gesessen hat. „Kaffee? Lebkuchen? Komm schon, die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Was genau sind unsere Pläne für die kommenden Momente?“ Die „Vorher“-Informationen kommen aus einer Entfernung von zwei Metern. Der einflussreichste Mäzen, den der Reitsport in Deutschland je hatte, sitzt wieder im Sattel. “Warte, lass mich den Kaffee aus der Küche holen”, sagte der Sprecher.

Madeleine Winter-Schulze ist ein Energiebündel. „Hier, sie gaben mir ein Armband, auf dem Kraft und Gleichgewicht stand. Ich glaube, ich habe genug Kraft; hoffen wir auf Gleichgewicht.“ Wenn sie nicht an Wettkämpfen teilnimmt, ist sie die gleiche Person, die Sie bei Turnieren gesehen haben.

Sie hören nie auf, sich zu bewegen, und halten nur inne, um Ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren, wenn es absolut notwendig ist. womit sich eines der zahlreichen Pferde, die sie besitzt, gerade beschäftigt. Ob im Dressurviereck mit Isabell Werth oder im Springparcours mit Ludger Beerbaum, Marco Kutscher oder Philipp Weishaupt – „meine Jockeys“ – sie alle waren es erfolgreich.

Ihr gehoren fast alle Pferde, die Isabell Werth, mit sechs olympischen Gold- und vier Silbermedaillen eine erfolgreichste Reiterin der Welt, am Dressurviereck vorstellt. Außerdem schnell alle Pferde des vierfachen Olympiasiegers und Bronzemedaillengewinners der Springreiter, Ludger Beerbaum, und etwa die Hälfte der Zuchthengste seines Unternehmens in Riesenbeck.

Und auch Ingrid Klimke, zweifache Olympiasiegerin und Silbermedaillengewinnerin in der Vielseitigkeit, zahlte schon zu ihren Schützlingen. Eine erlesene Auswahl. Und alle drei Preise sie nicht nur wegen ihrer Großzügigkeit. Mehr und mehr, sagen sie, wurde aus einer günstigen Beziehung echte Freundschaft.

Die Reiter, in deren Welt es normale Übung ist, reiche Leute zu umschmeicheln, damit sie ihr Geld locker machen, mogen sie wirklich und blättern sie. „Eine Gentlewoman“, sagt Ingrid Klimke.

Madeleine Winter-Schulze wurde am 3. Mai mit einer hohen Auszeichnung geehrt. In Stuttgart überreichte ihr der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Breido Graf zu Rantzau, das Deutsche Reiterkreuz in Gold mit Brillanten. Überreicht wurde ihr der Preis von Breido Graf zu Rantzau. Heute glänzt es auf einem Regal im Wohnzimmer des Wohnhauses Mellendorf bei Hannover.

Madeleine Winter-Schulze nimmt es in die Hand und kommentiert: „Wow, das war teuer.“ Ihr Ton deutet darauf hin, dass sie Sie züchtigt, und es scheint, dass sie glaubt, dass höhere Geldbeträge nur für Pferde ausgegeben werden sollten. Oder für philanthropische Zwecke, wie die nach ihrem Vater benannte Eduard-Winter-Stiftung in Berlin, die sich um benachteiligte Jugendliche kümmert. In solchen Situationen verprasst sie ihr Vermögen. Obwohl sie respektable Kleidung trägt, ist ihr gesamtes Erscheinungsbild entspannt und bescheiden.