Liv Von Boetticher Eltern

Liv Von Boetticher Eltern Die RTL-Reporterin ist fast die einzige Frau, die am Flughafen von Kabul ankommt, der die Hauptstadt bedient. Zusammen mit ihrem Kameramann und dem Logistikexperten Christoph Klawitter wird sie die nächsten 60 Tage in Afghanistan verbringen. Klawitter gehörte zu den Personen, die die Bundeswehr bei der Evakuierung nach der Machtübernahme der Taliban unterstützten und während ihres Aufenthalts in Afghanistan auch als Übersetzer fungierten. In vielerlei Hinsicht ist das Leben dort ganz anders. Sie stellt fest, dass es dort weder eine Kanalisation noch eine entsprechende Infrastruktur gibt und auch die Stromversorgung unzureichend ist. Während sie an ihrer Berichterstattung arbeitet, ist sie aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen ständig krank und muss deshalb Antibiotika nehmen. Die Entfernungen zu den Drehorten sind weit. Derzeit liegen keine Informationen vor; diese Seite wird in Kürze aktualisiert.

Liv von Boetticher und die anderen Mitglieder ihrer Crew wohnen in einem gemieteten Haus, während sie in Afghanistan sind. Von dort aus erkunden sie das Land. Es gibt einige Viertel und Orte, an denen sie die einzige Frau auf der Straße ist. weil viele Frauen gezwungen sind, in ihren Häusern zu bleiben, aus denen sie nicht herauskommen dürfen, es sei denn, sie werden von einem männlichen Verwandten oder Freund begleitet. „Als Frau bin ich in solchen Situationen zu einer Art Mittelpunkt geworden. Innerhalb von drei Minuten waren wir oft von fünfzig Männern umgeben“, erklärt von Boetticher. Nur aus Interesse. „Man muss sich einbilden, dass den ganzen Tag über gar nichts passiert.

Kabul ist das erste Ziel des Teams. Während unseres Gesprächs mit Liv von Boetticher haben wir ihre Zeit in Afghanistan von der Ankunft bis zur Abreise vollständig dokumentiert.

Als wir am Flughafen in Dubai zum Gate gingen, um unseren Flug nach Kabul zu besteigen, bekamen wir einen ersten Eindruck vom Flughafen. Mit Ausnahme der Flugbegleiterin, zwei weiterer weiblicher Passagiere und mir waren nur Männer im Flugzeug anwesend.

Eine Toilette befand sich für uns vier Frauen vorne im Fahrzeug, die andere für alle anderen Männer hinten. Völlig getrennt zu halten.

Ich dachte mir: „Also gut, die nächsten vier Wochen werden sehr spannend.“ Der Anflug auf Kabul war aus mehreren Gründen aufregend, einer davon war die Tatsache, dass Jets vor Ort landen konnten.

Seit im chaotischen Sommer die Funkverbindung zwischen dem Tower und den Piloten zusammenbrach, gab es keine Kommunikation zwischen den beiden. Sie scheinen in einem Tal gelandet zu sein, das zwischen den Bergen des Hindukusch-Gebirges eingeklemmt ist, und Sie haben das Gefühl, dass Ihre Flügel gleich die Felsen streifen werden. Es hat ein sehr sportliches Gefühl.

Danach finden Sie sich in einem völlig neuen Universum wieder. In einer Nation, in der fast keine Frauen an öffentlichen Orten zu sehen sind. Wo noch viele Hinweise auf militärische Aktionen zu beobachten sind, mit kaputten Militärfahrzeugen, die herumstehen und überhaupt nicht aus dem Gebiet geschleppt werden.

Der gesamte Flughafen ist vollgestopft mit funktionsunfähig gemachten Helikoptern, die derzeit wie Altmetall herumliegen.

Andererseits war diese Aufgabenteilung von vornherein festgelegt, weshalb keine ungünstigen Umstände eingetreten sind. Aber alle im Team fanden es urkomisch. Da ich sozusagen der Chefkoch war, war ich für die redaktionelle Leitung zuständig.

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Ich war derjenige, der dafür verantwortlich war, den anderen zu sagen, was wir an einem bestimmten Tag tun würden und worüber ich mit anderen Leuten sprechen wollte. Das war für mich eine große Hürde in einem Land, in dem ich als Frau keine Stimme habe.

Wenn Sie als Frau in einem Land leben, in dem die Taliban an der Macht sind, müssen Sie äußerste Zurückhaltung üben, da das Frauenbild der Taliban in diesem Land offensichtlich ausgespielt wird. In Kabul ist wieder etwas Normalität eingekehrt.

Es ist jedoch von vornherein klar, dass kein Mann einer Frau die Hand geben wird, es sei denn, er macht schon sehr lange Geschäfte mit Westlern. Aus diesem Grund kann ich auch nicht versuchen, an einem Checkpoint mit Taliban-Mitgliedern zu chatten. Chris, mein Fahrer, oder wer auch immer mir mit der Kamera geholfen hat, musste das für mich erledigen.

Nach dem Abitur in Konstanz und dem Abitur studierte sie von 2007 bis 2010 an der Universität Wien den Bachelor in Kommunikationswissenschaft.

Danach entwurzelte sie ihr Leben und zog nach München, wo sie an der Hochschule Macromedia einen Master in Medienmanagement absolvierte.

Welchen Einfluss die Hochzeit von Prinz William mit Catherine Middleton auf die britische Wirtschaft haben wird, war eines der Themen, zu denen von Boetticher in ihrer Bachelorarbeit forschte.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung im Jahr 2012 startete sie ihre berufliche Laufbahn in München als Praktikantin beim Pay-TV-Sender Sky.

im Sport gearbeitetunter anderem die Ressorts Sky Sport und Sky Sport News HD sowie die Redaktion der Formel 1.