Leonora Messing Kinder

Leonora Messing Kinder
Leonora Messing Kinder

Leonora Messing Kinder |Das war jedoch nicht das Ende dieser Geschichte. Eine Geschichte so erschreckend wie ein Albtraum: Leonora Messing, die Tochter von Messing, trat mit 15 Jahren dem Islamischen Staat bei.

Ging nach Syrien, heiratete einen deutschen Konvertiten, gründete dort eine Familie mit ihm und lebt heute mit zwei Kindern in Raqqa. Schließlich bereute sie ihre Entscheidung und versuchte, vor dem IS und dem damaligen Bürgerkrieg zu fliehen. Doch keiner ihrer Fluchtversuche war erfolgreich, auch nicht die, die ihr Vater begonnen hatte.

Die Dokumentation „Leonora: How a Father Lost His Daughter to IS in 2019“ wurde von Amir Musawy, Britta von der Heide und Volkmar Kabisch erstellt. Sie läuft sechzig Minuten lang.

Außerdem hat Lena Gürtler einen fünfteiligen Podcast mit dem Titel Leonora Mit 15 zum IS produziert, ebenso wie Kabisch und von der Heide.

Er geht viel tiefer in die Tiefe als der Film und erklärt die Dinge gründlicher, auch mithilfe zahlreicher Sprachnachrichten, die Vater und Tochter über die Probleme des Teenagers aneinander adressierten Entscheidung.

Leonora muss in Deutschland vor Gericht erscheinen.Im Jahr 2015 schien die Handlung ein vorübergehendes Happy End zu haben, als bekannt wurde, dass Leonora und ihre Kinder erfolgreich aus der vom IS kontrollierten Zone entkommen waren.

Danach verbrachte sie den Rest ihres Lebens in einem Internierungslager in Nordsyrien. Kabisch, von der Heide, Musawy und Gürtler haben ihre Arbeit an dem Thema fortgesetzt und fügen nun Folgendes hinzu: Ihre 45-minütige Dokumentation Leonora – Once IS terror and back beschreibt, was seitdem passiert ist.

Denn Leonora ist nach Deutschland zurückgekehrt, wo sie derzeit wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt und wegen ihrer Verbrechen vor Gericht gestellt wird. Und in der sie versucht,

in ihrer Heimat in Sachsen-Anhalt, die an ein kleines Dorf erinnert, wieder Fuß zu fassen. um ihre Beziehung zu ihrem Vater wiederherzustellen und Wiedergutmachung zu leisten. Außerdem steht eine zweite Staffel des Podcasts kurz vor dem Start.

Leonora Messing floh im Alter von 15 Jahren völlig heimlich aus ihrer Familie in Sachsen-Anhalt. Sie heiratet schließlich ein Mitglied des Geheimdienstes des Islamischen Staates, nachdem sie Mitglied der Terrorgruppe Islamischer Staat in Syrien geworden ist.

Die erfolglosen Versuche von Leonoras Vater, das Sorgerecht für seine Tochter zurückzugewinnen, sind zahlreich. Plötzlich beginnt er mit Leuten zu kommunizieren, die mit illegalen Waren handeln, und sogar mit Al Qaida. Er führt einen Kampf, um das Leben seiner Tochter zu retten.

Es ist eine unendliche Quelle der Angst; Irgendwann beginnt er sogar zu fürchten, dass sie gestorben ist. Nach siebenjähriger Abwesenheit ist Leonora zurückgekehrt. Eine Geschichte des Bedauerns und einer zweiten Chance entfaltet sich, als sie und ihre Familie versuchen, in ihrem neuen Zuhause Fuß zu fassen.

Leonora – Mit 15 zum IS“ ist ein Podcast, der die Geschichte von Leonora erzählt und in 10 Folgen in der ARD Audiothek abrufbar ist. Der Podcast ist unter https://1.ard.de/leonora-podcast zu finden.

Leonora Messing wurde am Mittwoch eine bedingte Freiheitsstrafe gewährt, fast sechs Jahre nachdem sie aus dem Land geflohen war, um sich einer Gruppe anzuschließen, die sich Islamischer Staat in Syrien nennt. Der heute 21-Jährige war in Untersuchungshaft gehalten worden; Ein Richter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe hob diese Entscheidung jedoch auf.

Nach siebenjähriger Abwesenheit kehrt sie nach Deutschland zurück, wo sie zunächst vorläufig inhaftiert und dann vor Gericht gestellt wird. Da Leonora die Auswirkungen ihrer traumatischen Erfahrungen nicht loslassen will, fällt es ihr und ihrer Familie schwer, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Eine ARD-Crew war all die Jahre dabei: Reue und zweite Chance.

Leonora Messing Kinder
Leonora Messing Kinder

In einer verdeckten Operation, die kurz vor Weihnachten vom Außenministerium des Vereinigten Königreichs durchgeführt wurde, wurde Brass zusammen mit zwei weiteren Frauen und insgesamt zwölf Kindern aus Syrien herausgeholt und nach Deutschland transportiert. Sie war Gegenstand eines Haftbefehls.

Der Vorwurf lautete, der Angeklagte sei Mitglied einer terroristischen Vereinigung und habe Straftaten begangen, die gegen das Internationale Strafgesetzbuch verstoßen.

Da die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft noch andauern, ist es möglich, dass es sich bei der Haftentlassung nur um eine vorübergehende Maßnahme handelt. Das Ergebnis dieser Abstimmung entscheidet darüber, ob Anklage erhoben wird oder nicht.

Merve Aydin, eine Deutsche aus Hamburg-Wilhelmsburg, ist eine der deutschen Frauen. Zuletzt wurde sie von kurdischen Truppen in einem Internierungslager im Norden Syriens festgehalten.

Es wird spekuliert, dass ihre beiden Kinder, die beide während des Konflikts geboren wurden, an einer Lungenkrankheit leiden. Aydin reiste Ende 2014 im Alter von 18 Jahren nach Syrien, um mit ihrem Freund zusammen zu sein, der später im Kampf für den IS in diesem Land sein Leben verlor.

In einem kurdischen Lager konnte SPIEGEL TV vor rund anderthalb Jahren ein Interview führen

mit ihr. Sie protestierte, sie habe dem IS den Rücken gekehrt, sie wolle nur noch nach Hause. Sie stellte für niemanden eine Gefahr dar. Ein Vertreter der Polizei bestätigte dem SPIEGEL, dass gegen Sie in Deutschland wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt wird.

Die Ermittlungen führt die Hamburger Generalstaatsanwaltschaft. Da gegen Aydin noch kein gültiger Haftbefehl vorliegt, befindet sie sich derzeit nicht in Untersuchungshaft.

Diesbezüglich bleiben viele Fragen unbeantwortet. Dadurch, dass das Video die gesamte Erzählung noch einmal nacherzählt, bleibt wenig Platz für Details und Nuancen. Die zweite Staffel des Podcasts ist besser gerüstet, um die Taten einer jungen Frau zu erklären, die, wenn die Bundesregierung es zu Beginn gewollt hätte, nicht nach Deutschland hätte zurückkehren sollen.

Die Art und Weise, wie das Autorenteam über seine eigene Rolle in der Geschichte nachdenkt, ist eines der Dinge, die ihm Anerkennung einbringen.

Das Gefangenenlager war der Ort, an dem das allererste Video über Leonora gezeigt wurde. Aus diesem Grund geriet die junge Frau in eine prekäre Lage, da es für die hartgesottenen Anhänger des IS sehr offensichtlich wurde, dass sie in ihren Augen eine Verräterin geworden war und als solche behandelt werden sollte.

Leonora Messing wird in Deutschland wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung sowie der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt. Die Ermittlungen werden von der Bundesanwaltschaft geführt.

Ihr Vater hat zusammen mit Journalisten von NDR und RBB ein Buch darüber geschrieben, wie er seine Tochter beinahe an den Islamischen Staat im Irak und in der Levante (IS) verloren und dafür gekämpft hat, sie aus Syrien nach Hause zu holen. Bei einem Auftritt in der Talkshow „Markus Lanz“ beschrieb der Bäcker aus Sachsen-Anhalt, wie seine Familie viele Jahre „durch die Hölle gegangen“ sei.

Andere Frauen haben vor geraumer Zeit bei den Verwaltungsgerichten geklagt, die Bundesregierung sei verpflichtet, sie und ihre Kinder nach Deutschland umzusiedeln. Die Lager befinden sich in einem Zustand völliger und völliger Verwüstung.

Das Auswärtige Amt wies mehrfach auf Herausforderungen bei der Umsetzung hin, und ein Anwalt der Familien kritisierte die Bundesregierung als zu langsam.

Leonora Messing Kinder
Leonora Messing Kinder

Männliche IS-Sympathisanten, die in nordsyrischen Gefängnissen inhaftiert sind, wurden bisher von der Bundesrepublik Deutschland nicht evakuiert. Dort leben derzeit mehr als hundert deutsche Frauen und Männer, die meisten (etwa drei Viertel) haben einen deutschen Pass. Dazu kommen Dutzende weitere Kinder.

Leonora Messing Kinder