Lars Windhorst Vermögen

Lars Windhorst Vermögen
Lars Windhorst Vermögen

Lars Windhorst Vermögen | Lars Windhorst hat sich als überaus erfolgreicher Jungunternehmer im eigenen Land einen Namen gemacht. Der gebürtige Ostwestfale gründete im zarten Alter von sechzehn Jahren die Windhorst Electronics GmbH und auch die Windhorst AG.

Bereits in seinem ersten Geschäftsjahr konnte der aufstrebende Unternehmer mit Hilfe seiner rund 80 Mitarbeiter einen Umsatz von über 50 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Das entspricht einer stattlichen Summe von mehr als 45 Millionen Euro.

In weniger als 20 Jahren hatte das nächste Unterfangen des Wirtschaftswunderkindes bereits begonnen. Das Vermögen von Lars Windhorst wird laut ManagerMagazin inzwischen auf 800 Millionen Euro geschätzt. Damit ist er einer der reichsten Deutschen.

Windhorst, der Sohn eines örtlichen Schreibwarenhändlers, baute im Alter von 14 Jahren die Familiengarage in Rahden, Deutschland, in ein provisorisches Computerlabor um.

Er nahm die Zusammenarbeit seiner Klassenkameraden in Anspruch, um PCs zusammenzubauen, die er schließlich im Geschäft seines Vaters verkaufte, während er nach Lieferanten für einzelne Komponenten in China suchte.

Seine erste Firma gründete er 1993 noch während seiner Schulzeit. Da er unter 18 Jahre alt war, halfen ihm seine Eltern bei der Führung des Geschäfts, indem sie beispielsweise Verträge in seinem Namen unterzeichneten und ihn zur Arbeit fuhren.

Windhorst wurde zu einem der erfolgreichsten Jungunternehmer Deutschlands. Er wurde gebeten, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl im Rahmen der offiziellen Regierungsgruppe auf einer Asienreise zu begleiten. Er wurde das „Wunderkind“ und Deutschlands Bill Gates genannt.

Als jüngster Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos knüpfte Windhorst während dieser Reise weltweite Geschäftsbeziehungen.

Windhorst war 2004 Mitbegründer der Sapinda-Investmentgruppe, die mit ihrem Partner Anoa Capital zusammenarbeitet, um öffentlichen, privaten und Start-up-Unternehmen Geld zu geben.

Sapinda wickelte im Laufe von fünf Jahren Investitionen im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro ab. Während der weltweiten Finanzkrise erlitt der Konzern, insbesondere seine deutsche Tochtergesellschaft Vatas Holding GmbH, erhebliche Verluste.

Als Folge der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 begann das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte mit Restrukturierungsverhandlungen; im Januar 2009 mussten die Gesellschafter für die deutsche Tochtergesellschaft Vatas Insolvenz anmelden.

Laut dem deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel gründete Lars Windhorst zusammen mit Carl Heinrich Bruhn Amatheon Agri, um der Sapinda Holding BV den Einstieg in die afrikanische Agrarindustrie zu ermöglichen.

In einem Interview verriet Windhorst, dass die Firma Sapinda zwischen 2009 und 2012 Investitionen in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro organisiert habe, darunter Kredite für Unternehmen wie Air Berlin und Infineon.

Der Managementexperte Roland Berger ist einer der Partner von Sapinda, und der Beirat wird von Hubertus von Grünberg geleitet, der auch Vorsitzender des Schweizer Unternehmens ABB Ltd ist.

In Hongkong gründete er 1995 sein erstes Unternehmen, die Windhorst Asia Pacific Holding Limited. Zu den Ausgründungen des Handelskonzerns gehörten Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Elektronik und Einzelhandel.

Auch Finanz- und Immobilientransaktionen wurden von der neu gegründeten Gesellschaft mit Niederlassungen in Asien und Europa abgewickelt.

Die Windhorst New Technologies AG wurde im Jahr 2000 gegründet. Die Schwerpunkte und Investitionen der AG lagen in den Bereichen Neue Technologien und Internet.

Nur drei Jahre später, im Jahr 2003, traten mit Beginn der Wirtschaftskrise immer mehr Probleme auf und das Unternehmen wurde für bankrott erklärt.

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