Jürgen Schneider Ehefrau

Jürgen Schneider Ehefrau
Jürgen Schneider Ehefrau

Jürgen Schneider Ehefrau | Jürgen Schneider, der Sohn von Richard Schneider, dem zeitweise größten hessischen mittelständischen Baumeister, studierte Bauingenieurwesen in Darmstadt.

Er trat dem Corps Hassia Darmstadt bei, das auch seinem Vater gehörte. Später promovierte er in Staatswissenschaften an der Universität Graz. Seit 1963 ist er als Diplom-Ingenieur im väterlichen Unternehmen Richard Schneider tätig.

1982 gab Jürgen Schneider seine Position auf und machte sich selbstständig, nachdem sein Chef sich geweigert hatte, die Führung des Unternehmens zu übergeben.

Der Vater soll sich daraufhin an bekannte Banken seines Sohnes gewandt und ihn gebeten haben, seinem Sohn kein Geld zu leihen, und so versucht haben, ihn zur Zustimmung zur Regulierung des Geschäftsbetriebs zu bewegen.

Jürgen Schneider hatte wenig Mühe, Kredite zu bekommen, da er als Baumeister einen guten Ruf hatte und seine Ehefrau Claudia Schneider-Granzow (1944/45) aus einer wohlhabenden Familie stammte (Granzow Elektrohandel).

In den folgenden zehn Jahren stieg er zu einem der prominentesten und bekanntesten Bauinvestoren des Landes auf. Seit 1989 regiert er von der UNESCO-geschützten Firmenzentrale Villa Andreae in Königstein im Taunus (erbaut 1891 von Architekt Franz von Hoven) über ein milliardenschweres Imperium mit über 150 Liegenschaften und mindestens 130 Tochtergesellschaften in den USA und im Ausland für Privatbankier und Mitbegründer der Commerz- und Disconto-Bank Albert Andreae de Neufville).

Schneider musste 2010 erneut vor Gericht erscheinen, nachdem ihm drei Betrugsfälle vorgeworfen worden waren. In zwei der drei Fälle soll er erfolgreich gewesen sein, im dritten soll er 67.000 Euro ausgegeben haben.

Schneider hatte 2008 und 2009 erklärt, er wolle viel Geld investieren, müsse aber erst Kautionen und Bearbeitungsgebühren bezahlen.

Er wurde in diesem Fall 2014 „wegen gewerbsmäßigen Betrugs in sechs Fällen“ angeklagt, das Landgericht Bonn wies die Klage jedoch wegen Verfahrensunfähigkeit des Angeklagten ab.

Während des Baubooms der 1980er Jahre wird das Frankfurter Fürstenhof-Gebäude zur goldenen Eintrittskarte für den hessischen Architekten Schneider.

Er kauft den einst glanzvollen Hotelpalast in der Bankenmeile für 40 Millionen Mark, lässt ihn für mehr als 200 Millionen Mark verrotten, putzt ihn gründlich und verkauft ihn dann für 350 Millionen Mark.

Für viele der letzte Beweis, dass Schneiders Strategie aufgeht. Durch seinen Erfolg stehen ihm nun alle Türen offen. 1994 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Schneider steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Schneider ließ sie alle zusammentreiben. Der kluge Mann mit der klangvollen Stimme zirkulierte in den oberen Rängen der Gesellschaft. Er war der Liebling eines deutschen Bankiers. Wenn der Baulöwe einen Kredit brauchte, konnte er einen bekommen.

Seine Masche sagte: “Nicht kleckern, klotzen.” Bis ein Medienbericht Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit aufkommen ließ.

Mitten in der Nacht wurde Schneider von seiner Frau geweckt. Weitere 245 Millionen D-Mark gab er in der Schweiz für Rechnung des Reisenden aus. Und es brachte 5,4 Mrd. zurück. D-Mark Bankschulden.

Der Fall des milliardenschweren Diebes Schneider offenbart die Leichtsinnigkeit des deutschen Bankensystems. Ungeprüft hatten sie ihm Millionen von Dollar hinterlassen.

Plötzlich taucht die Deutsche Bank auf. Durchsuchte Mietverträge, gefälschte Rechnungen und gefälschte Schecks blieben von den Banken unbemerkt.

Und das, obwohl von den Bankentürmen mehrere Bauvorhaben direkt einsehbar waren. So wie die Frankfurter Zeilgalerie.

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