Jürgen fitschen ehefrau

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Jürgen fitschen ehefrau |Jürgen Fitschen besuchte das Athenaeum Stade und schloss sein Studium 1966 mit dem Abitur ab. Als Sohn eines Bauern wuchs er in Hollenbeck bei Harsefeld auf. Nach seiner Zeit beim Militär absolvierte er in Hamburg eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Anschließend studierte er von 1971 bis 1977 an der Universität Hamburg Wirtschaftswissenschaften und schloss schließlich mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann ab.

Ab 1975 arbeitete Herr Fitschen für die Citibank in verschiedenen Funktionen, unter anderem in der Firmenkundenabteilung. Bereits 1983 trat er in den Vorstand der Citibank Deutschland ein und verantwortete ab 1986 das Asiengeschäft der Bank.

Seine Karriere begann in Deutschland. 1987 begann Fitschen bei der Deutschen Bank AG in Hamburg bei der Tochtergesellschaft Deutsche Bank Asia zu arbeiten. Im selben Jahr wechselte er jedoch für das Stammhaus zur Deutschen Bank nach Bangkok und Tokio. Dort wurde er nach kurzer Zeit zum General Manager Asia ernannt.

Er wurde 1993 zum Divisional President of Corporate Banking befördert, während er seinen Hauptsitz in Singapur hatte. 2001 erfolgte der lang ersehnte Wechsel zurück nach Deutschland und wurde umgehend in den Konzernvorstand befördert, wo er die Verantwortung für das Corporate and Investment Banking übernahm.

Als die Deutsche Bank 2002 ihren Vorstand unter der Leitung von Josef Ackermann neu aufstellte, wurde Fitschen Mitglied des „Group Executive Committee“, das unterhalb des Vorstands angesiedelt ist. Dort verantwortete er zunächst das Firmenkundengeschäft, ab 2004 verantwortete er zusätzlich das Regionalmanagement weltweit und leitete das Management Committee Deutschland. Darüber hinaus leitete er das Management Committee Deutschland. Am 1. April 2009 wechselte Fitschen im Zuge der Erweiterung der Spitze der Bank unter Beibehaltung seiner Funktion wieder in den Vorstand. Er tat dies, während er seine Position beibehielt.

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Die Deutsche Bank hat am 25. Juli 2011 bekannt gegeben, dass Jürgen Fitschen und Anshu Jain, der bisherige Leiter des Bereichs Investment Banking, zum 1. Juni 2012 den Vorstandsvorsitz übernehmen und damit beide antreten werden Nachfolger von Josef Ackermann als “Doppelspitze”. Die Ankündigung wurde auf der Website der Deutschen Bank veröffentlicht.

Laut einer am 12. Dezember 2012 veröffentlichten Meldung wurde gegen Fitschen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Umsatzsteuerhinterziehung im Zusammenhang mit der Insolvenz der Kirch-Gruppe eingeleitet.

Als Fitschen sich beim hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier über die in diesem Zusammenhang durchgeführte und seiner Meinung nach rufschädigende Razzia in der Zentrale der Deutschen Bank beschwerte, geriet er ins Visier öffentliche Kritik. Der anschließende Prozess führte hingegen dazu, dass Fitschen und seine vier Mitangeklagten von den gegen sie erhobenen Vorwürfen freigesprochen wurden.

Dass manche Kritiker im Nachhinein meinen, das ungleiche Duo habe bei der Deutschen Bank nicht konsequent genug aufgeräumt und die Konkurrenz in den USA habe noch die Nase vorn, lässt Fitschen nicht auf sich sitzen: „Jeder, der Gespräche über verlorene Jahre haben nicht verstanden, inwieweit Veränderungen umgesetzt wurden.“

Außerdem nahm die Reinigung viel mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Der “Kulturwandel”, den sich Fitschen von den Mitarbeitern des Weltkonzerns Deutsche Bank – und als damaliger Präsident des Bundesverbands deutscher Banken faktisch von der gesamten Branche – wünschte, vollzog sich nicht annähernd so schnell, wie Fitschen erwartet hatte.

Als es um den Kulturwandel ging, erinnert er sich, „musste ich wegen innerer und äußerer Widerstände sehr hartnäckig sein, wenn es um den Kulturwandel ging.“ “Es ist ein Verfahren, das ein ganzes Leben dauern kann. Wenn Sie glauben, dass der Erfolg über Nacht zu Ihnen kommt, müssen Sie den Prozess nicht einmal beginnen.”

Jürgen Fitschen blieb bis zum Ende der Hauptversammlung Mitte Mai 2016 als Co-CEO im Amt und wird der Deutschen Bank auch nach der Nachfolge von Anshu Jain durch John Cryan im Sommer 2015 weiterhin als Berater zur Verfügung stehen „Ich habe immer noch viel Begeisterung für die Bank“, so Fitschen. “Meine Kollegen sind sich bewusst, dass sie mein Netzwerk nutzen können, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.”

Eigentlich sollte „Jürgen“, wie Fitschen in seinem Heimatdorf Harsefeld-Hollenbeck bei Stade heißt, den Besitz übernehmen, den sein Vater zuvor besessen hatte. „In unserer Familie ist es üblich, dass der älteste Sohn irgendwann den Familienbetrieb von seinem Vater übernimmt. Obwohl ich der Älteste war, war ich nie daran interessiert, der Älteste zu sein.

mein jüngerer Bruder, der auch ein Zwilling ist, tut es. Aus diesem Grund haben mich meine Eltern immer wieder daran erinnert, meine volle Aufmerksamkeit auf mein Studium zu richten. Das entbindet mich aber nicht von der Verantwortung, selbst Hand anzulegen“, erzählt Fitschen.

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Anshu Jain war im Laufe von mehr als zwanzig Jahren eine wesentliche Figur innerhalb der Deutschen Bank. Er war maßgeblich an der Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Gruppe auf den globalen Kapitalmärkten beteiligt. Im Jahr 2009 wurde er in den Verwaltungsrat berufen. Ab 2010 verantwortete er als Leiter den Bereich Corporate and Investment Banking. Viele halten ihn für einen Pionier auf dem Gebiet des Derivatehandels.

Nach dreijähriger Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender schied er 2015 aus dem Unternehmen aus, als Reaktion auf scharfe Kritik von Aktionären an der Konzernführung. Nach einigen Jahren wurden Jain und Fitschen durch verschiedene Skandale, die teilweise mit erheblichen Geldstrafen verbunden waren, stark belastet; Anleger verloren das Vertrauen in das Unternehmen. Danach trafen beide die Entscheidung, sich zurückzuziehen. John Cryan, ein Brite, übernahm 2016 nach dem Ausscheiden von Jain (61) die alleinige Führung der Deutschen Bank.

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