Johannes Benigni Lebenslauf

Johannes Benigni Lebenslauf Johannes Benigni gilt als einer der angesehensten Energieanalysten Österreichs. Er plädiert für einen pragmatischen Umgang mit der Energiewende und hält einen sofortigen Kohlestopp für zwingend erforderlich.

Dies tritt aus einer Reihe verschiedener Ursachen auf. Der strenge Winter, den Japan vor einem Jahr erlebte, ließ die Gaspreise auf Allzeithochs steigen. Das hatte damals ziemlich große Auswirkungen auf den Markt, und zwar nicht nur in dieser Region, sondern auch in anderen Regionen Asiens und Ostasiens. Seitdem achten Einkäufer in Asien darauf, sich nicht in Situationen zu begeben, in denen sie am Ende zu wenig gekauft haben.

Beachten Sie unbedingt, dass die Gasspeicherkapazität und damit die Gasvorräte in Asien deutlich geringer sind als in Europa. Obwohl es Sommer ist, ist die Nachfrage nach Gas aus Asien in den letzten Jahren stetig gewachsen. Denn dort wird immer mehr Energie zur Gebäudekühlung eingesetzt.

Dies sind einige der Gründe, warum Japan, Südkorea und China in letzter Zeit immer mehr Gas kaufen, mit Steigerungen zwischen 10 und 13 Prozent.

Ein weiterer Faktor ist die Schwerpunktverlagerung von Kohle zu Gas im Energieportfolio. Infolge der Dürre und des Rückgangs der Stromerzeugung aus Wasserkraft stieg in Brasilien die Nachfrage nach Flüssiggas.

Wenn Sie wollen, dass die Menschen auf erneuerbare Energien umsteigen, müssen Sie die Dinge so gestalten, dass es sich für sie finanziell lohnt, Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern zu installieren und den erzeugten Strom zu verkaufen. Daher müssen die einflussreichen nationalen Unternehmen ermutigt werden, akzeptable Einspeisevergütungen bereitzustellen.

Die Schaffung von sogenanntem grünem Gas oder grünem Wasserstoff ist etwas, was mich sehr an den Fortschritten begeistert, die in diesem Land gemacht werden. Obwohl es nicht einfach ist, die erforderlichen Mengen zu produzieren, ist die Forschung auf diesem Gebiet in Österreich weit fortgeschritten und hat Vorbildcharakter.

Bei den optimistischen „Wir schaffen das“-Prognosen zur Energiewende muss man berücksichtigen, dass auch die Internationale Energieagentur einräumt, dass etwa die Hälfte der Technologien, die nötig sind, um die CO2-Emissionen bis 2050 zu halbieren, noch nicht existiert. Das muss man bei den „Wir schaffen das“-Prognosen zur Energiewende berücksichtigen. Daher sind sie Beispiele für “Zukunftstechnologien”. Daher ist die Verwendung von Realismus geeignet.

In den nächsten zehn oder zwanzig Jahren werden die Länder, die Hauptexporteure von Öl und Gas sind, weiterhin in einer starken Position sein.

Weil die laufenden Gespräche dazu führen, dass sich internationale Energiekonzerne zunehmend aus der Ölförderung zurückziehen, lautet die Begründung „weil“.

Johannes Benigni Lebenslauf
Detaillierte Informationen oben erwähnt

Danach werden sich die nationalen Ölfirmen der Länder, die unter dem Dach der Opec+ gegründet wurden, in dieser Region niederlassen. Sie verfügen derzeit über etwa vier Millionen Barrel zusätzliche Kapazität; Daher wird der Ölmarkt weiterhin zunehmend abhängig von der Opec und Russland werden.

In nicht allzu ferner Zukunft wird das anders sein: Wir gehen davon aus, dass der Spitzenbedarf für Öl im Jahr 2027 und der Spitzenbedarf für Gas 10 Jahre später eintreten wird.

Aufgrund ihrer Abhängigkeit von Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas könnten produzierende Nationen wie Libyen und der Irak infolgedessen in Schwierigkeiten geraten.

Die Migrationsdynamik in diesen Ländern wird dadurch zwangsläufig befeuert. Die Finanzierung des Übergangs zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell wird für die weiter entwickelten Produktionsnationen eine geringere Herausforderung darstellen.

Gewinner werden jene Volkswirtschaften sein, die über ein modernes Stromnetz, E-Mobilität, einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, eine mit dem Lkw-Verkehr konkurrenzfähige Eisenbahn, Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie die effizientesten Gaskraftwerke verfügen . Zu den Gewinnern gehören auch Volkswirtschaften, die über eine Eisenbahn verfügen, die mit dem Lkw-Verkehr konkurrieren kann.

Es gibt auch Nationen wie Österreich, die ähnlich reich an Wasserkraft sind.

Ein Realist zu sein ist für mich jeden Tag attraktiver als ein Phantast zu sein. Machen wir uns nichts vor: In dieser Zeit des Wandels wird es zu erheblichen Reibungen innerhalb der Gesellschaften kommen: Einerseits wird es einige geben, die ihre Kaufgewohnheiten an das sich ändernde Umfeld anpassen können; oft sind es Menschen, die dazu in der Lage sind, weil sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Proteste in Frankreich mit Personen, die gelbe Westen tragen; manchmal bekannt als “Gilets jaunes”.