Jeronim perovic herkunft

Jeronim perovic herkunft Jeronim Perovi ist ein bekannter Historiker und Politikwissenschaftler in der Schweiz. Er wurde 1971 in Winterthur geboren. Seit 2011 ist er Direktor des Zentrums für Osteuropastudien an der Universität Zürich, wo er auch die Professur für Osteuropäische Geschichte innehat.

Zwischen 1991 und 1997 verbrachte Perovi seine akademische Laufbahn an der Universität Zürich mit dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Russischen Literatur. Im Jahr 2000 promovierte er mit einer Arbeit zum russischen Regionalismus. 2013 habilitierte er sich an der gleichnamigen Institution, wo er die Geschichte des Nordkaukasus unter russischer Herrschaft erforschte.

Vor seiner jetzigen Tätigkeit als Professor an der Universität Zürich arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Basel und leitete zuvor die Russland/Eurasien-Forschung Bereich am Center for Security Studies der ETH Zürich .

Er absolvierte mehrere Aufenthalte an Universitäten und Forschungseinrichtungen im Ausland. Von 1995 bis 1996 besuchte er die Russian State Humanities University in Moskau. 2002 war er Short-Term Scholar am Kennan Institute des Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington, DC.

Von 2003 bis 2005 war er Visiting Scholar am Davis Center for Russian and Eurasian Studies an der Harvard University. Darüber hinaus war er Gastwissenschaftler am Center for Russian, East European, and Eurasian Studies der Stanford University (2014).

In seinen Texten behandelt Perovi Themen, die nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart in Osteuropa betreffen. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte an der Universität Zürich sind die Geschichte Russlands und der Sowjetunion sowie die Geschichte des Balkans vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sowohl „Energy and Power:

Jeronim perovic herkunft
Winterthur SWITZERLAND

A Cultural Historical Consideration from the Early Soviet Era to Present-Day Russia“ als auch „Security, War and Peace in the Soviet Union and Russia“ waren Forschungsprojekte, die er leitete und die vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wurden (SNF

Seine Studien führten zu einer Reihe von Veröffentlichungen, von denen einige in Zeitschriften wie Europe-Asia Studies, Kritika: Explorations in Russian and Eurasian History und Journal of Contemporary History zu finden sind.

Die Neuorientierung Russlands in Richtung Asien und die Bildung eines strategischen Bündnisses zwischen Russland und China wurden häufig in den Zeitungsartikeln dieser Zeit erwähnt. Das scheint mir ein bisschen weit hergeholt zu sein. Europa wird auch in Zukunft der wichtigste Markt für Russland bleiben.

Dann sollten wir nicht vergessen, dass während des Kalten Krieges China der Feind Nummer eins für die Sowjetunion war, nicht die Vereinigten Staaten. Die Dauer der Verhandlungen über den Gasvertrag, die fast fünfzehn Jahre betrug, gibt einen Einblick in das Ausmaß des Misstrauens, das heute zwischen Russland und den Vereinigten Staaten besteht. Erst als es zu einer großen Krise in den Beziehungen Moskaus zur westlichen Welt kam, traf die russische Hauptstadt die Entscheidung, die Verhandlungen endgültig abzuschließen.

Das Jahrzehnt der 1990er Jahre war bekannt als eine Zeit der „staatlichen Eroberung“, was sich auf die Praxis des Ausverkaufs von Staatseigentum bezieht. Der Staat konnte seine bisherige Kontrollfunktion nicht mehr wahrnehmen und zog sich teilweise sogar aus dem öffentlichen Leben zurück.

Der Staat übt jedoch erneut einen durchdringenden Einfluss aus, was sich in seiner Dominanz über die Medien, strategisch bedeutende Unternehmen und einen immer größer werdenden Anteil des gesellschaftlichen Lebens zeigt.