Herbert Geiss Familie

Herbert Geiss Familie |Robert Geiss wollte als Jugendlicher nicht zur Schule gehen, weil er der Meinung war: “Wer Geld verdienen will, darf nicht jeden Tag in der Schule sitzen.”

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LIFE

Die Begründung von Geiss lautete wie folgt: Robert Geiss lehnte die ihm von seinem Vater gebotene Gelegenheit ab,

Reinhold Geiss, als Kaufmann im Familienunternehmen zu arbeiten. Danach machte er Urlaub in Spanien, wo er sich eine Trainingshose kaufte, die ihm während seines Aufenthalts sehr gut gefiel.

Geiss fasste nach seiner Rückkehr nach Köln den Entschluss, vergleichbare Kleidungsstücke für den Einsatz in deutschen Fitnessstudios zu entwerfen und gründete Uncle Sam im Jahr 1986.

Nachdem er im Laufe der Wintersaison einen schnellen Warenumschlag erlebt hatte, begann Geiss damit, Hemden und Hosen in der Türkei für jeweils 10 DM einzukaufen. Danach verkaufte er sie in Deutschland für insgesamt 49 DM weiter.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war Geiss für die Beschäftigung von 120 Mitarbeitern verantwortlich. Einmal bekundete die Kaufhof AG Interesse am Kauf des Unternehmens; Geiss lehnte das Angebot jedoch aus rechtlichen Gründen ab.

1995 konnte er schließlich sein Geschäft zu einem nicht genannten Preis an einen namentlich nicht genannten Käufer verkaufen und zog dann mit seiner Frau Carmen nach Monaco.

Nach 10 Jahren des Feierns und des Jet-Set-Lebensstils begann Geiss, in Luxusimmobilien zu investieren und begann, Immobilien zu kaufen, zu renovieren und umzudrehen.

Im Jahr 2004 kaufte sein Bruder Uncle Sam erneut und übernahm die Geschäftsführung des Unternehmens. Neben seinen Freundschaften mit Bankiers in Monaco hatte Geiss auch Investitionen an der Börse.

Am 30. Mai 2003 fand die Geburt seiner ersten Tochter Davina Shakira und am 30. Juli 2004 die Geburt seiner zweiten Tochter Shania Tyra Maria statt.

Wer Kostüme verkauft, bewegt sich voraussichtlich auf diplomatischem Parkett. „Als wir die Filiale in Düsseldorf eroffnet hat, waren wir sehr vorsichtig: bloß keine kolschen Karnevalslieder, niemals Alaaf verwenden“, sagt Geiss.

Die traditionelle Rivalitat der Rheinmetropolen nahm er sehr ernst – unberechtigterweise, wie sich herausstellte. Nach wenigen Tagen hat die Kundschaft bereits nach Kostümen mit dem Köln-Schriftzug gefragt. Mittlerweile verkaufe man dort mehr Köln- als Düsseldorf-Artikel.

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Mit seinem Unternehmen will Geiss auch über das Rheinland hinauswachsen. Mainz steht auf dem Zettel, auch Berlin und Hamburg waren eine Option. Die Zeichen stünden auf Expansion, sagt der Deiters-Chef. „Ich denke, dass wir dieses Jahr noch einige Filialen dazu bekommen“.