Helmut Thieltges Krankheit

Helmut Thieltges Krankheit |Vinzenz und Maria Thltges waren die Besitzer der Pension Elisabeth in Dreis. Thltges war ihr einziges Kind und das einzige Kind, das sie je hatten. Nach einer Lehre beim römischen Kaiser in Trier wechselte er 1973 ins Schlosshotel Pontresina bei St. Moritz, dann in den Breidenbacher Hof in Düsseldorf und schließlich 1977 ins Restaurant Bastei in Köln. Alle diese Betriebe befinden sich in der Schweiz . Seit 1978 ist er als Küchenchef im familiengeführten Waldhotel Sonnora am Ortsrand von Dreis angestellt.

Weil er sich nur auf sein Geschäft konzentrieren wollte, nahm Thltges selten an Interviews teil und veröffentlichte während seiner Karriere keine Kochbücher. Neben Gästen aus Deutschland konnte er jedoch auch von der Unterstützung von Gästen aus Belgien, Luxemburg und Frankreich profitieren.

Als er sein Restaurant zum ersten Mal eröffnete, folgte es dem typischen Format eines Speiselokals; Seine Küche ist jedoch heute für ihre “Standard setzende Perfektion” bekannt.

Seit 1999 wird die Küche von Thltges vom Guide Michelin durchgehend mit drei Sternen ausgezeichnet. Das Restaurant Sonnora erhielt seinen ersten Michelin-Stern 1982, gefolgt von einem zweiten Stern 1991 und hält seit 1999 alle drei Sterne.

Im Gault 1998 wurde das Restaurant Sonnora mit vier Hauben und der Höchstpunktzahl ausgezeichnet -Millau-Führer, der Thältges auch zum „Koch des Jahres“ kürte. Das Restaurant erhielt von der Zeitschrift Der Feinschmecker sowie vom Schlemmer Atlas (5 Kochlöffel) die maximal mögliche Punktzahl von fünf von fünf Fs.

Laut Bewertungen verschiedener Restaurants half Thltges im Gegensatz zu einer beträchtlichen Anzahl anderer Köche, die in dieser Liga mitspielen, häufig selbst bei der Zubereitung der 18 verschiedenen à la carte-Gerichte und Sieben-Gänge-Menüs, die in seinem angeboten wurden Küche.

Nach eigenen Angaben verbrachte er viele Stunden in seinem Restaurant, um das Serviceniveau dort auf einem zufriedenstellenden Niveau zu halten und die Erwartungen seiner Gäste zu erfüllen.

Der Küchenchef wurde sowohl von Kennern als auch von Gefährten als bescheiden beschrieben. “Ich mag das Wort Gourmet überhaupt nicht”, erklärte er in einem Interview mit dem “Trierischen Volksfreund”. Ich wollte „einfach“ ein Geschäft auf höchstem Niveau gründen, das keiner bestimmten Ästhetik folgt, sondern eines, in dem der Einzelne all seine Sorgen ruhen lassen kann. Als Lieblingsgericht bezeichnete er einmal Leberknödel, nämlich Leberknödel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree.

Nach seiner Lehre beim römischen Kaiser in Trier arbeitete Helmut Thltges an Stationen in Pontresina bei St. Moritz, Düsseldorf und Köln. Ab 1978 war er als Küchenchef im Waldhotel Sonnora tätig; das Etablissement erhielt 1982 seinen ersten „Michelin“-Stern. Die beiden folgenden wurden 1991 bzw. 1999 herausgebracht.

Das erste, was Thltges tat, war, sein Publikum aufzukochen, indem er ihnen eine Küche lieferte, die ihre höchsten Auszeichnungen nicht für Kreativität, sondern für ihre Exzellenz erhielt. Lange bevor das Wort „Nova-Regio“ populär wurde, wusste jeder, der nach „Sonnora“ ging, dass er hauptsächlich Dinge erwarten konnte, die aus der Umgebung kamen; dies war der Fall, obwohl der Name noch nicht verwendet wurde.

Helmut Thieltges Krankheit
Krankheit der Salmoniden, verursacht durch den Myxozoen Tetracapsuloides bryosalmonae

1955 in Dreis geboren, verließ er seinen Geburtsort bis zum Beginn seiner Lehre nicht und ist bis heute sein bevorzugter Beruf, der von der französischen Kultur geprägt ist. Als er mit 23 Jahren die Leitung des Hotels „Sonnora“ übernahm, das seiner Familie gehörte, dauerte es bis zum ersten nur vier Jahre, bis zum zweiten und dritten dann aber sieben und acht Jahre – deutlich länger als es heutzutage üblich ist. Denn seinen Weltruhm hat er sich ganz alleine erarbeitet, obwohl er noch nie unter einem Manager mit mehr als drei Sternen gearbeitet hatte.

Thltges arbeitete ununterbrochen, um das höchstmögliche Qualitätsniveau zu gewährleisten, half bei fast jedem Händedruck, der in der Küche stattfand, und überwachte jeden einzelnen Teller. Seit 1978 wird das Waldhotel von derselben Familie geführt, und das Restaurant diente als “Herzstück” des Hauses. Der Manager stand selten für Interviews zur Verfügung, obwohl er weithin als unbesungener Held der Szene galt.

Am Donnerstag schockierte und betrübte der unerwartete Tod von Thltge seine Mitarbeiter. „Sein plötzlicher Tod war ein großer Schock für mich und hat ein Vakuum in meinem Leben geschaffen, das schwer zu füllen sein wird.

Seine Beiträge, sowohl in Bezug auf seine Gedanken als auch auf seine Arbeit, haben einen unauslöschlichen Eindruck in der Welt von hinterlassen Auf Instagram drückte Eckart Witzigmann der Familie sowie seinen Mitarbeitern sein Beileid zum Verlust eines „geliebten und geschätzten Kollegen und Menschen“ aus gleichen Namen ist noch nicht bestimmt

Das Haus Thltges wurde vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet. Zwischen 1982 und 1999 erhielt er seinen ersten, zweiten und dritten Stern. Die Gerichte der Sonorra-Küche wurden vom Restaurantführer „Gault Millau“ mit insgesamt 19,5 Punkten nur mit Höchstnoten ausgezeichnet. Sogar die Redaktion des Magazins kürte ihn 1998 zum „Koch des Jahres“.