Hans Söhnker Todesursache

Hans Söhnker Todesursache
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Hans Söhnker Todesursache | Hans Söhnker wurde am 11. Oktober 1903 in Kiel als Hans Albert Edmund Söhnker geboren und wurde als „Licht der Welt“ bekannt. Das jüngste von fünf Kindern, Adolph Edmund Söhnker (1865 – 1939) und seine Frau Maria Magdalene (1868/69 – 1967), wuchsen mit vier älteren Schwestern und einem jüngeren Bruder in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein auf.

Schon als Kind träumte er von verschiedenen Berufen und konnte sich nicht entscheiden, ob er Trapper oder Marineoffizier werden wollte. Trotzdem hatte sein Vater für seinen Sohn eine gute Berufsausbildung geplant und ihn direkt von der Mittelschule auf eine Höhere Handelsschule geschickt, wo er schließlich als Buchhalter in einem Anstaltshaus arbeitete. Bereits in dieser Zeit entdeckte Söhnker eine Leidenschaft für das Theater, der er später nachging.

1922 erhielt das junge Wunderkind schließlich sein erstes Festengagement, wenn auch noch ohne Gehalt, am „Theater Kiel“1). Nach einem attraktiven Angebot in Frankfurt/Oder1) übersiedelte er ein Jahr später nach Danzig1), wo er bis zu seiner Emeritierung 1929 Ensemblemitglied war und an mehreren musikalischen Aufführungen mitwirkte.

Knoten wurden fest auf dem Stimmbänders vom Arzt festgestellt. Nun scheint die so erfolgreich begonnene Karriere zu Ende zu sein; ein paar monate sind ohne zeichen einer besserung vergangen.

Hans Söhnker durchlebte Zeit seines Lebens tiefe Depressionen. Dass Caruso an derselben Krankheit litt wie er und später ein großer Sänger wurde, überraschte ihn nicht im Geringsten. Auch Hans Söhnker erholte sich von seiner Krankheit und kehrte ein zweites Mal auf die Bühne zurück. 2) Es folgten Engagements in Baden-Baden1), Danzig2) und Chemnitz1) sowie Bremen1), wo er mit Max Bertuch1) Musical “Ist das nicht eine freche Colette?” in der Saison 1930/31.

Hans Söhnker starb am 20. April 1981 im Alter von 77 Jahren in Berlin-Grunewald1), wo er die letzten zwei Jahre gelebt hatte. Er hatte beantragt, seine Urne außerhalb der 3-Meilen-Zone in der Ostsee in Travemünde1) aufzustellen, und dem wurde auch nachgekommen.

Han Söhnker war ein Liebling der Deutschen in der Charakterabteilung, besonders in seiner Arbeit als Dramatiker nach dem Zweiten Weltkrieg. Und dazu hatten sie, wie wir heute wissen, allen Grund, denn Hans Söhnker war ein untadeliger Mensch und dazu noch ein untadeliger Mensch. Jetzt gilt er in Yad Vashem als einer der wichtigsten Menschenrechtsverteidiger der Welt.

Der 1961 verstorbene ehemalige Kommunist und damalige DDR-Staatsanwalt Heinz Gützlaff wurde persönlich von Frankenstein empfohlen, der auch Söhnker, einen weiteren hoch angesehenen ehemaligen Kommunisten und späteren DDR-Staatsanwalt, empfahl.

Dass Söhnkers mit dem jungen orthodoxen Christen Hirschfeld bekannt war, wurde deutlich, als dieser auf der Straße auf Söhnker zuging und ihn beschuldigte, ein „illegaler Jude“ zu sein. Söhnker schenkte ihm ein Paar Schuhe.

Hirschfeld erhielt von Heinz Gützlaff, der selbst teilweise inhaftiert war, seine Kennkarte, der ein Foto von Hirschfeld beigelegt war. Es dauerte lange, bis ihm klar wurde, dass es nur noch darum ging, einen Weg zum Wünsdorfer See zu finden. Söhnker hat davon ausgiebig Gebrauch gemacht.

Hans Söhnker wäre der Letzte gewesen, der für sein rücksichtsloses Verhalten im Nachkriegsdeutschland zur Rechenschaft gezogen worden wäre, und nichts davon wäre erwähnt worden.

Ein Interview mit dem heute 90-jährigen Schauspieler Hardy Krüger, der 1943 im Film „Große Freiheit Nr. 7“ und in der Fernsehserie „Junge Adler“ als halbstarker Propagandist auftrat, bestätigte die Vorstellung, dass Söhnker ein „Kümmerer“, der das Herz am rechten Fleck hatte, dirigierte Anfang des Sommers. Krüger war der Sohn des Nazielterns, war blonder als blond und ein großer Bewunderer der Show.

Söhnker verbündete sich mit ihm und setzte sein Leben aufs Spiel, bis er nach einiger Zeit Hitler für einen Lügner und den Krieg für längst vorbei erklärte. Ersatz für Hardy Krüger als Vater war Söhnker. Charakterschauspieler Das kann man sagen.

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