Gerd Schönfelder Frau

Gerd Schönfelder Frau Und vielleicht am wichtigsten, ich bin ein glücklicher Ehemann und ein stolzer Elternteil. Da es meiner Frau Christina Stock-Schonfelder und mir sehr wichtig ist, dass unsere sich entwickelnden Kinder uns als Familie erleben und in einer positiven Atmosphäre aufwachsen, versuchen wir, so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Darüber hinaus widmen wir uns beide sehr unseren eigenen Lebenszielen, die wir alle als unsere primäre Mission in dieser Welt betrachten.

Einige von Ihnen kennen mich vielleicht schon von meiner Teilnahme als Referent an der gut besuchten Power-Paar-Veranstaltung, die im Oktober auf den Hollerhofen stattfand. Für den Rest von Ihnen, ich bin ein mehrfacher Gewinner des alpinen Skiwettbewerbs bei den Paralympics, ein Weltmeister und ein Gesamtsieger des Weltcups. Ich bin auch ein beliebter Redner und Trainer des paralympischen Skiteams.

Logopädin Christina führt eine erfolgreiche Privatpraxis, in der sie viele Patienten behandelt. Sie ist gemeinsam mit ihrem vierköpfigen Assistententeam dafür verantwortlich, dass Personen, die beispielsweise einen Schlaganfall erlitten haben oder bei denen neuerdings ausgeprägte Langstrecken-Covid-Symptome diagnostiziert wurden, ihre Sprachschwierigkeiten überwinden und zur Normalität zurückkehren können Ebenen der Kommunikation.

Die Kinder liegen ihr besonders am Herzen, weil ihre Kommunikationsschwierigkeiten häufig falsch diagnostiziert oder nicht wirksam behandelt werden.

Wenn sie aufgrund ihrer Sprachschwierigkeiten ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen können, kann dies erhebliche Auswirkungen auf den Rest ihres Lebens haben.

Seit er mit 19 in einen Unfall verwickelt war, fehlt Schönfelder die Schulter. 1992 nahm er zum ersten Mal an den Winter-Paralympics teil, und damals gewann er die ersten drei Goldmedaillen seiner Karriere.

Im Laufe seiner Karriere, die 2011 endete, wurde er nicht nur 14 Mal Weltmeister, sondern gewann auch mehrmals Medaillen bei jedem einzelnen paralympischen Wettbewerb.

2018 wurde Schönfelder in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen im Bereich des Behindertensports in Deutschland in die Hall of Fame des Deutschen Sports aufgenommen.

Gerd Schönfelder wurde 1989 im Alter von nur 19 Jahren von einem Zug erfasst und erlitt schwere Verletzungen, die zur Amputation seines rechten Arms und vier Fingern an seiner linken Hand führten. Er hatte gerade seine Ausbildung zum Elektroniker abgeschlossen.

Zunächst gräbt sich der getriebene Sportler ein recht tiefes Loch für sich. Er kann ohne die Hilfe anderer nicht funktionieren und blickt pessimistisch in die Zukunft.

Aber er hat schnell die Kraft gefunden, sich zu wehren, ist entschlossen, wieder ins Leben zurückzukehren, und gibt sich viel Mühe, um seine Ziele als Skirennfahrer zu erreichen.

Im Laufe seiner Karriere wurde er insgesamt 14 Mal Weltmeister und gewann 16 Goldmedaillen bei den Paralympics.

Gerd Schönfelder Frau
Christina Stock-Schönfelder

Bis heute ist er der Athlet in den Annalen der Winter-Paralympics, der weltweit die größten Erfolge erzielt hat.

Trotz all seiner sportlichen Erfolge sieht er seinen größten persönlichen Triumph darin, dass er sich aus der tiefen Depression, in die er nach dem Unfall gefallen war, wieder hochziehen und Selbstbewusstsein entwickeln konnte präsentiert sich offen und ehrlich.

Während der zwei Jahrzehnte, in denen Schönfelder im Behindertensport auf Weltniveau antrat, erlangte der Bereich des Behindertensports allmählich größere Aufmerksamkeit in den Medien.

Besonders in den 2000er Jahren galt Schönfelder neben dem Monoskifahrer Martin Braxenthaler und der blinden Biathletin und Langläuferin Verena Bentele als eine der zentralen Figuren dieser Entwicklung in Deutschland. Dies liegt daran, dass er aufgrund seiner Erfolge häufig in den Medien auftrat.

Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung wurde Uwe Marx Schönfelder 2006 als „Indikator dafür, ob professioneller Wintersport für Behinderte funktioniert“ bezeichnet. Die Vorreiterrolle des Skifahrers führte die Zeitung auch auf sein „bayerisch-charmantes“ Wesen sowie seine Risikobereitschaft im Wettkampf zurück.

Der Beiname “Bull of Kulmain” wurde Schönfelder aufgrund seiner gewalttätigen Fahrweise verliehen. [In der 2016 erschienenen Biografie „Sieger“ des Sportjournalisten Detlef Vetten wird Schönfelder als selbstbewusster, authentischer und offener Mensch dargestellt.

Nach seinem Unfall baute er sein Leben mit Entschlossenheit und „enormer Entschlossenheit“ wieder auf, und es wurde beschrieben, dass er ein „beneidenswert starkes Ego“ hat.

Martin Braxenthaler, Schönfelders Kollege und Mitmieter in Whistler, bemerkte: „Für Gerd ist das trotz des Rummels um diese Paralympics mal wieder absolute Spitze.“

Jetzt, da er seinen gesunden Jungen hat, soll er nach Hause gehen und sich freuen, und dann wird er eine wilde Party schmeißen.

Als Schönfelder um 10.20 Uhr Ortszeit seinen Lauf im Super-G begann, war sein Sohn nur dabeifängt gerade erst an, sich ans Tageslicht zu kämpfen. Als offizieller Geburtszeitpunkt gilt in Deutschland 18.30 Uhr, das entspricht 10.30 Uhr Ortszeit.

Der begeisterte Vater sagte: „Und das ist noch nicht alles: ,Er wiegt 3390 Gramm‘, bemerkte er. Das ist pro Gramm ziemlich genau so viel wie die fünf Medaillen, die ich hier verdient habe.