Franziska Hildebrand Partner

Franziska Hildebrand Partner Die beiden Skifahrer waren sich bereits zum Biathlon-Weltcup in Oslo einig, als die deutsche Mixed-Staffel mit Arnd Peiffer, Franziska Hildebrandt, Simon Schempp und Franziska Preuss an den Start ging. Ihre Beziehung wurde jedoch lange Zeit vor anderen verborgen. Vor einigen Jahren gingen sie mit den Informationen an die Öffentlichkeit.

Franziska Hildebrand wurde in Halle a der Saale südlich von Magdeburg geboren und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in Köthen (Anhalt), wo auch ihre Eltern und ihre Zwillingsschwester Stefanie aufwuchsen. Schon in jungen Jahren rasten sie und ihre Schwester auf Rollskiern über die asphaltierten Straßen. Da Franziska nicht in einer Bergregion aufgewachsen ist, interessierte sie sich für den Wintersport durch dessen Sommeräquivalent, den Sommerbiathlon. Der Schnee wurde erst viel später zu ihrem Fokus.

Franziska Hildebrands erste Jahre als Profi-Biathletin verbrachte sie unter der Anleitung ihres Vaters Wolfgang Hildebrand. Sie konnte jedoch keinen Erfolg finden, bis sie sich dem Bergland näherte und sich in Ruhpoding niederließ.

Während dieser Zeit hatte sie den Eindruck, dass ihre sportliche Karriere ein Plateau erreicht hatte. Ihr berufliches Ansehen stand auf dem Spiel. Aber ich wollte nicht aufgeben, also suchte ich einen Trainer, der an mich glaubte und fand Ricco Groß. Nach diesem Punkt begannen sich die Dinge zu verbessern.

Trotzdem ist sie ihrer Heimat treu geblieben und tritt seit dem Jahr 1443 als Sommerbiathletin für die Privilegierte Schützengilde in Köthen an. In der kalten Jahreszeit tritt sie für den WSV Clausthal-Zellerfeld an.

Franziska Hildebrand verbrachte einen bedeutenden Teil ihrer Kindheit in Köthen, wo sie aufgewachsen ist, und wurde von ihrem Vater Wolfgang Hildebrand unterrichtet. Im Sommer tritt sie für die Privilegierte Schützengilde zu Cothen von 1443 im Biathlon an, im Winter für den WSV Clausthal-Zellerfeld.

Seit 2007 studiert sie an der Hochschule Ansbach im Studiengang Internationales Management. Die Bundeswehr hat Hildebrand die Möglichkeit gegeben, Sportsoldat zu werden.

Sie ist Mitglied der Sportfördergruppe in der Jägerkaserne in Bischofswiesen, wo sie auch den Rang eines Feldwebels innehat. Ihren Wohnort hat sie nach Ruhpolding verlegt, in die Nähe des Olympiastützpunktes, wo sie trainiert.

Bis zur Saison 2012/13 war auch ihre Zwillingsschwester Stefanie Hildebrand im Biathlon aktiv.

2002 nahm Hildebrand an der Biathlon-Sommersaison teil und nahm erstmals am Staffellauf der Juniorenweltmeisterschaften in Jablonec teil. Zusammen mit ihr belegten sie im Rennen den sechsten Platz. Im nächsten Jahr belegte sie mit der Staffel in Forni Avoltri den vierten Platz, wodurch sie nicht mehr um die erste Medaille kämpfen konnte.

Sie beendete den Sprint auf Platz 22, die Verfolgungsjagd auf Platz 14 und den Massenstart auf Platz 8. Bei ihrer dritten Junioren-Weltmeisterschaft 2004, die in Osrblie stattfand, wurde sie Sechste in der Staffel, Vierte im Sprint, Neunter in der Verfolgung und 13. im Massenstart.

Im selben Jahr nahm sie an den Junioren-Europameisterschaften in Clausthal-Zellerfeld teil und gewann Gold im Sprint und Silber in der Verfolgung. Die Sommerbiathlon-Europameisterschaft 2009 war der erste bedeutende Wettbewerb für Frauen und fand in Nové Mestó statt.

Sie wurde Achte im Sprint, Elfte im Massenstart und Fünfte in der gemischten Staffel zusammen mit ihrer Schwester Robert Janikulla und Wolfgang Kinzner. Ihre Schwester half ihr auch, die gemischte Staffel zu gewinnen.

Franziska Hildebrand Partner
Arnd Peiffer

Während der Biathlon-Weltmeisterschaft 2013, die in Nové Msto stattfand, wurde Hildebrand von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) als Rookie des Jahres für die Vorsaison ausgezeichnet.

2015 erhielt sie den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Botschafterin des bayerischen Sports“, den sie sich mit Laura Dahlmeier, Vanessa Hinz und Franziska Preuss, ihren Teamkolleginnen in der Weltmeisterstaffel, teilte.

Im Mai 2017 wurde ihr für ihre Verdienste die Niedersächsische Sportmedaille verliehen. Zudem wurde sie 2010 und 2011 zur niedersächsischen Landessportlerin des Jahres gewählt.

Um ihre Schnelligkeit am Schießstand zu verbessern und für die Wintersaison 2016/17 gerüstet zu sein, holte sie sich die Hilfe eines ehemaligen Biathleten namens Daniel Graf. In dieser Saison war ihre Schießleistung mit 86 % insgesamt weit unterdurchschnittlich.

Bei den Sprintrennen in Pokljuka, Nové Msto, Ruhpolding oder Kontiolahti hat sie keine Fehler begangen; dennoch konnte sie aufgrund ihres weniger robusten laufstils bei keinem dieser rennen auf dem podium landen.

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 trat sie mit der Staffel an und gewann mit dem deutschen Team die Goldmedaille. Sie machte im Rennen keine Schießfehler.

Hildebrands Leistung bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im 2

018 war alles andere als herausragend, obwohl sie sich schon früh für den Wettbewerb qualifiziert hatte.

Sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung landete sie auf dem zwölften Platz, in der Verfolgung verpasste sie durch zwei Fehler nach dem ersten Stehendschießen eine Medaillenchance.