Esther zimmering ehemann

Esther zimmering ehemann
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Esther zimmering ehemann |Nach ihren Anfängen im Kinder- und Jugendtheater besuchte Esther Zimmering von 1996 bis 1998 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Außerdem nahm sie an Workshops unter der Leitung von Enrique Vargas und Augusto Boal sowie bei Paul Cox an der International Film School in Köln teil.

Das erste Mal wurde sie 2002 öffentlich bekannt, als sie an der Seite von Katja Studt und Anna Loos in der dreiteiligen Serie The Love Contrary von drei Freunden auftrat, die Ende der 1950er Jahre nach Neuseeland ausgewandert waren.

Für ihre Mitarbeit in den Fernsehfilmen Der Fussfesselmorder und Der Liebe gegen erhielt sie 2003 den Deutschen Fernsehpreis. Beide Rollen waren für das deutsche Fernsehen zu sehen.

Beim Fernsehfilmfestival in Baden-Baden 2004 wurden Esther Zimmering und Maria Simon für ihre Rolle in dem Film Little Sister mit dem Sonderpreis der Jury für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

2005 wurde sie für die Hauptrolle in dem Bremer Krimi „Scheherazade“ besetzt, der für seine innovative Kameraführung ausgezeichnet wurde. Esther Zimmering spielt im Fernsehfilm Morgen Raum ich auf die Rolle einer alleinerziehenden Mutter. Diese Figur ist von den Anforderungen des Alltags gestresst und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Einmal mehr stand sie an der Seite ihres Bruders, des Schauspielers David Zimmering, vor der Kamera.

Darüber hinaus ist Esther Zimmering in politischen Angelegenheiten aktiv und gegenüber der Öffentlichkeit exponiert. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Jungen Welt, Sebastian Carlens, moderierte sie im Mai 2019 in Berlin eine Bündnisveranstaltung verschiedener Solidaritätsinitiativen unter dem Motto „Hände weg von Venezuela!“.

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die gegen einen möglichen Putsch gegen die venezolanische Regierung waren. 2014 moderierte und interviewte sie die Rosa-Luxemburg-Konferenz der linken Tageszeitung Junge Welt. Im Mai 2019 moderierte sie in Berlin eine Bündnisveranstaltung verschiedener Solidaritätsinitiativen unter dem Motto „Hände weg von Venezuela!“.

Vor diesen beiden prominenten Rollen hatte Zimmering höchstens die Aufmerksamkeit einiger weniger Theaterschaffender und -enthusiasten auf sich gezogen, etwa in Cottbus und am Anhaltischen Theater in Dessau, am Landestheater Anklam und München oder an den Hamburger Kammerspielen (” Bestie des Mondes“, 2001).

Bis zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere hat sie nur in einer Handvoll Kurzfilme mitgewirkt. „Nachdem ich 1996 eine kleine Rolle in dem Krimidrama „Der letzte Zeuge – Gerichtsmediziner Dr. Kolmaar“ gespielt hatte, spielte ich in den folgenden Jahren in vier, fünf Kurzfilmen mit Job, den wir zusammen mit den Studenten machen. Ich mache diese Art von Arbeit sehr gerne.

Es macht auf jeden Fall eine Menge Spaß “, sagte Zimmering zu ihrem Werdegang, als sie für Prisma interviewt wurde. Zuvor verdiente sich die Schauspielerin, die die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin besuchte und dort ihre Ausbildung erhielt, ihren Lebensunterhalt im Kinder- und Jugendtheater.

„Nehmen Sie zum Beispiel den Standort Senftenberg (Neue Bühne). Weil Kinder und Jugendliche ein ganzes Jahr lang alles durchspielen konnten, war das eine ganz tolle Erfahrung. Das trägt einiges bei. Aufgrund des Zeitaufwands Proben und Aufführungen, da ist kein Platz für Eitelkeit.”

Die Regisseurin des Films fungiert nicht nur als Erzählerin des Films, sondern sie ist auch praktisch die ganze Zeit präsent, wenn sie mit ihren Angehörigen spricht, aus ihrer ganz persönlichen Perspektive scheinbar naive Fragen stellt und ganz selbstverständlich ihr eigenes Engagement thematisiert im Film dargestellte Ereignisse. Es kommt zum Punkt, als sie ihren Mann und ihre Tochter filmt, die gemeinsam durch Israel reisen. Ihr Mann stammt aus Ghana, sie haben sich im Camp am Oranienplatz in Kreuzberg kennengelernt.

Wenn er nicht so offensichtlich auf realen Begebenheiten beruhen würde und nicht auch Esther Zimmering so prägnant und unkompliziert diesen letzten Leckerbissen der Familien-Introspektion beigesteuert hätte, wäre es fast schon zu kitschig für den Film. Die letzten Zeilen des Films lauten ungefähr so: “Jetzt reicht meine Familie bis nach Afrika.” Sie tun dies auf eine entspannte Art und Weise, während sie die Aufmerksamkeit auf globalere Anliegen lenken.

Zimmering war von 1994 bis 2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. In dieser Zeit hatte er auch Lehraufträge an der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin inne.

Von 1994 bis 1997 war sie Leiterin einer Forschungsgruppe zum Thema „Politische Mythen“ und arbeitete während dieser Zeit als DFG-Projektleiterin zum Thema „Politische Mythen“ unter der Leitung von Herfried Münkler am Lehrstuhl von “Politische Theorie und Ideengeschichte”.

Im Studienjahr 1997–1998 wurde sie im Rahmen des Sonderhochschulprogramms III auf die Professur und Leiterin des Lehrstuhls für „Vergleich politischer Systeme“ an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. 2005 wurde Zimmering die Stelle als Univer angeboten

Universitätsprofessor an der National University of Colombia in Bogotá. Dort hielt sie Vorlesungen auf Spanisch an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften des Instituts für Politikwissenschaft und arbeitete an zwei Forschungsprojekten mit den Titeln „Soziale Bewegungen in Lateinamerika und Transformation“ und „Der Mythos von Gaitan“.

2006 erhielt sie eine Stelle an der Johannes Kepler Universität Linz, die einen Umzug nach Österreich erforderte. Sie lehrte auf universitärer Ebene und leitete von 2007 bis 2013 das für Politik- und Entwicklungsforschung zuständige Institut. 2009 gehörte sie zu den Gründerinnen der internationalen Studiengruppe Soziale Bewegungen und Transformation in Lateinamerika, die Sie gründete zusammen mit Akademikern und Forschern aus Institutionen in Österreich,

Deutschland und lateinamerikanischen Ländern. Während ihrer Tätigkeit in Linz absolvierte sie mehrere Forschungspraktika mit Studierenden und reiste mit ihnen zweimal nach Mexiko. Darüber hinaus besuchte sie Istanbul im Rahmen eines Forschungspraktikums im Bereich der politischen Soziologie.

Esther zimmering ehemann
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Seit dem Ende ihrer Anstellung an der JKU arbeitet Zimmering als freie Autorin in Berlin. Sie hat wissenschaftliche Artikel und Bücher zu den Themen Demokratie- und Transformationsforschung, Politische Kulturforschung, Emanzipatorische Bewegungen, Migration und soziale Gerechtigkeit sowie Politische Psychologie veröffentlicht.

Ihre Arbeit konzentriert sich zum Teil auf die Forschung der Zapatistas, einer radikalen indigenen Bewegung in Mexiko, die der mexikanischen Regierung Probleme bereitet. Institutionell ist sie der Politzeitschrift WeltTrends/Universität Potsdam sowie der Universidad Nacional de Colombia in Bogotá (übersetzt „Kolumbiens nationale Universität in Bogotá“) angegliedert.

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