Doris leuthard wikipedia

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Doris leuthard wikipedia |Doris Leuthard ist eine Schweizer Politikerin und Anwältin. Sie wurde am 10. April 1963 in Merenschwand im Kanton Aargau geboren.

Vom 1. August 2006 bis 31. Dezember 2018 war sie Bundesrätin und leitete während dieser Zeit das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement).

Sie wird Bundespräsidentin für die Jahre 2010 und 2017, da sie die Kandidatin mit den meisten Stimmen war. Von 1999 bis 2006 war Herr Leuthard sowohl Mitglied des Nationalrates (der unteren Kammer des Schweizer Parlaments, der Bundesversammlung) als auch Präsident der Christlich-Demokratischen Partei die im Zentrum angesiedelt ist – rechts vom politischen Spektrum.

Als 2017 ein Schweizer festgenommen wurde, der verdächtigt wurde, für die Schweizer Regierung zu spionieren und für seine Regierung zu arbeiten, verursachte dies ein kleines diplomatisches Problem mit Deutschland.

Als Reaktion darauf hält Berlin es für “unglaublich”, dass die Schweizer Regierung Spionage gegen deutsche Steuerbeamte betreiben würde. Daraufhin leitet Berlin eine Untersuchung gegen Schweizer Steuerflüchtlinge ein und verlangt die Anwesenheit des Botschafters.

Leuthard war das älteste seiner vier Geschwister, als er aufwuchs. Ihr Vater, Leonz Leuthard, war langjähriger Grossrat des Kantons Aargau und einige Jahre Gemeindeschreiber von Merenschwand. Nach der obligatorischen Schulzeit in Merenschwand und Muri studierte sie an der Kantonsschule Wohlen.

Sie erwarb den Titel lic. iur nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung an der Universität Zürich sowie Studien in Paris und Calgary. Ihr Anwaltspatent erfolgte 1991, bis 2006 war sie in Wohlen und Muri als Rechtsanwältin tätig.

Am letzten Tag des Jahres 1999 schloss sie den Bund fürs Leben mit dem Chemiker Roland Hausin, der heute in einer Geschäftsleitung tätig ist Position bei der Dow Europe GmbH, einem Tochterunternehmen des Chemiekonzerns Dow Chemical.

1993 wurde sie als Schulrätin des Bezirks Muri gewählt, was der Beginn ihrer Karriere in der Politik war. 1997 wurde er in den Grossen Rat des Kantons Aargau gewählt. Durch ihre Taten wurde sie sehr bald bekannt.

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Bei den Wahlen von 1999 kandidierte sie sowohl für den Nationalrat als auch für den Ständerat. Ihr Wahlkampf löste Aufsehen aus, als der damalige Parteisekretär der CVP im Aargau, Reto Nause, ihr Foto auf Tausende Brausen drucken ließ Gelpäckchen und verteilte sie während der Kampagne.

Die Schlagzeile „Duschen mit Doris“ war die Schlagzeile der Aargauer Zeitung und wurde schließlich zum inoffiziellen Wahlkampfmotto. Bei den Nationalratswahlen erzielte Leuthard eines der besten Ergebnisse im ganzen Kanton. Leider reichte dies nicht für die Wahl in den Ständerat.

Im Jahr 2000 trat sie von ihren Ämtern als Schulrätin zurück und wurde zur Vizepräsidentin der CVP Schweiz sowie der Kantonspartei gewählt. Sie war Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Steuern des Nationalrates.

Zwischen 2002 und 2006 war sie im Verwaltungsrat der Neuen Aargauer Bank und des Elektrounternehmens Laufenburg tätig. Nach dem Rücktritt von Philipp Stahelin als Parteipräsidentin war Doris Leuthard für mehrere Jahre kommissarische Parteivorsitzende Monate.

Am 18. September 2004 wurde sie nach langem Wahlkampf schließlich zur Parteivorsitzenden der CVP gewählt. Nationale Berühmtheit erlangte sie dadurch, dass sie versuchte, der CVP Schweiz nach deren gescheiterten Wahlen 2003 ein neues Profil zu geben.

An der Bundesratswahl 2006, die am 14. Juni 2006 stattfand, hat Leuthard 133 der 234 abgegebenen gültigen Stimmen gewonnen. Diese Wahl war die Nachwahl für den zuvor in den Bundesrat gewählten Joseph Deiss. Markus Zemp übernahm ihren Platz im Nationalrat, Christophe Darbellay übernahm die Rolle des Parteipräsidenten.

Leuthard war von 2006 bis 2010 Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) und seit 2010 Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

Die Vereinigte Bundesversammlung hat am 10. Dezember 2008 eine Wahl zur Vizepräsidentin 2009 durchgeführt und Leuthard erhielt 173 der 198 abgegebenen gültigen Stimmen. Sie erhielt am 2. Dezember 2009 158 der 183 abgegebenen gültigen Stimmen und gewann damit die Wahl zur Bundespräsidentin des Jahres 2010.

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2016 amtierte sie zudem als Vizepräsidentin des Bundesrates und danach Jahr wurde sie zur Bundespräsidentin gewählt. Leuthard hat am 27. September 2018 mit Wirkung auf den 31. Dezember samstags ihren Rücktritt bekannt gegebene Jahr.

Anfang 2019 hat sie die Mietwohnung im Béatrice-von-Wattenwyl-Haus geräumt und ist an einen neuen Ort umgezogen.

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