Claudia Jung Vermögen

Claudia Jung Vermögen |In Italien begann Claudia Jung ihre Karriere in verschiedenen Jobs, unter anderem in einem Fotostudio, als Arzthelferin und als Reiseleiterin.

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Nebenbei trat sie weiterhin als Hobbysängerin auf. Als Kind lernte sie Gitarre spielen und war, obwohl sie zur Schule ging, Mitglied im Amt Angerland Chor. Von 1974 bis 1980 besuchte sie die Liebfrauenschule in Ratingen.

1984 arbeitete sie an mehreren Demoaufnahmen mit dem Musikproduzenten Hartmut Schairer, den sie im Vorjahr kennengelernt hatte.

Die ersten Tracks wurden mit Hilfe von Schairer, dem Komponisten und Produzenten Jean Frankfurter und dem Texter Erich Offierowski geschrieben, was schließlich zur Veröffentlichung der Single führte.

Seit 1997 ist sie die Frau von Hans Singer, das Paar hat ein gemeinsames Kind. Hans Singer ist Musikproduzent. Seit 1998 lebt sie auf einem Bauernhof in Gerolsbach bei Pfaffenhofen a der Ilm.

Claudia Jung erlitt 2005 eine Stimmbandlähmung, die zur Verschiebung ihrer Tournee führte.

Sie übernahm die Schirmherrschaft über das Projekt „Paulihof – Tiergestützte Therapie für traumatisierte Kinder und Jugendliche“ des Kinderschutz e. V. München bei Aichach im November 2007.

Der Paulihof ist ein Tierheim, das verwundete Kinder und Jugendliche therapiert. Kinder, die ein schweres Trauma erlebt haben und das Vertrauen in sich selbst, in andere Menschen und in ihre Umgebung verloren haben, erhalten die Möglichkeit, als “Co-Therapeuten” mit Tieren auf dem Bauernhof zu interagieren.

Nach der Veröffentlichung des Albums „Seitensprung“, das eine Zusammenstellung von Coverversionen war, wollten sie ein neues Werk produzieren, das ihre eigenen Originallieder, Texte und Kompositionen enthielt.

Claudia Jung und Hans Singer setzten bei diesem Projekt erneut auf erfahrene Mitarbeiter, darunter die Komponisten und Arrangeure Achim Radloff und André Stade, die Texterin Edith Jeske und den traditionellen Gitarristen Dirk Schlag.

„Die Veröffentlichung eines neuen Albums ist immer wie eine Gratwanderung“, sagte der Künstler. „Wenn du die volle kreative Kontrolle hättest, könntest du zum Beispiel Musik machen, die noch mehr Pop oder noch mehr Country ist.

Ich persönlich würde gerne mehr traditionelle Country-Instrumente wie Steel Guitars einbauen, aber am Ende muss man sich fragen, ob man die Platte für sich selbst oder für die Leute, die sie hören werden, produzieren will.“ Sie drückt ihre Missbilligung anderer anderer Trends aus.

„Wenn Sie den „Schlager-Boom“ ansprechen, kann ich mir ein leichtes Unbehagen nicht verkneifen. Denn diese gewaltigen Errungenschaften gelten nur für einen kleinen Bruchteil der Künstler.

Wie viele erfolgreiche Künstler sind in der Lage, alleine auf Tour zu gehen?” Warum das so ist, kann sie sich nicht erklären, will aber nicht die ganze Schuld auf die Medien schieben, zumal es immer weniger Schlagertitel gibt.

„Am Anfang meiner Karriere spielten wir mehrmals am Tag den gleichen Song, so wie es heute noch im Rock- und Pop-Genre üblich ist. Das kann aber nicht nur daran liegen, dass es nicht viele gibt Formulare treffen, oder?”

Außerdem erinnert sich die Sängerin gerne an die Zeit vor den Streamingdiensten, in der Musiker „sehr abgehängt“ wurden. Sie findet es schade, dass die klassische Schallplatte nur eine Plattform ist, auf der Musiker Werbemaßnahmen aufhängen können.

„Die CD lässt die Außenwelt wissen, dass man auch während der physischen Abwesenheit eine Show abliefert. Allerdings ist es ziemlich schwierig, damit Geld zu verdienen.

Claudia Jung Vermögen
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Das ist eher eine Visitenkarte für das Live-Geschäft, das wir betreiben.“ Ihre Haltung zu 360-Grad-Verträgen, insbesondere solchen mit neuen Künstlern, ist skeptisch, weil sie „vielen anderen zu verdienen erlauben, aber nicht dem Künstler.“ Wann Als sie anfangs anfing, war es ganz anders als jetzt.