Barbara Auer Krankheit

Barbara Auer Krankheit
Barbara Auer Krankheit

Barbara Auer Krankheit | Auer ist die Tochter eines Lehrers und eines Staatsangestellten. Sie wurde als viertes von vier Kindern in einem katholisch geprägten Haushalt geboren.

Nach dem Abitur am altsprachigen Heinrich-Suso-Gymnasium in Konstanz studierte sie ab 1978 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg.

Ihr Studium schloss sie 1981 mit dem Diplom ab. Ihr Bühnendebüt als Darstellerin gab sie im selben Jahr am Stadttheater Mainz in dem Stück Der Diener zweier Herren.

Nach einem Engagement am Theater Osnabrück 1983 wechselte sie 1986 an das Schauspielhaus Wuppertal, wo sie bis 1988 blieb.

Ihre Rollen reichten von Gretchen in Faust bis Ophelia in Hamlet, sowie Rollen in Werken zeitgenössischer Autoren wie Botho Strauß und Peter Weiss, über Polly in Die Dreigroschenoper und Sally Bowles in Cabaret.

Barbara Auer war in den 1980er Jahren Co-Star auf der Bühne mit Kai Maertens. Aus dieser Beziehung geht ihr erster Sohn hervor (1986). Sie lernte Roger Willemsen 1995 kennen und hatte eine Beziehung mit ihm.

In Hamburg lebt sie in einer Patchwork-Familie mit Kameramann Martin Langer und seiner Tochter. Von ihm bekam sie ihren zweiten Sohn.

Nachdem sie zum ersten Mal über deutsche Fernsehbildschirme geflitzt ist, musste sie nicht lange auf weitere Rollenchancen warten. Und nicht einmal die ersten Preise: Für ihre Leistung als Kranführerin wurde sie 1989 mit der Goldenen Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Es folgten der Deutsche Filmpreis für ihre Rolle in „Meine Tochter gehört mir“ sowie der Deutsche Fernsehpreis und der Grimme-Preis für „Das Ende einer Nacht“.

Doch nichts davon landete auf ihren Füßen: „Wir als Schauspieler sind diszipliniert und können uns zu neuen Höhen pushen.

Es ist nicht möglich, in so kurzer Zeit eine Diagnose zu schreiben. Wir gehen nur zum Arzt und sagen: “Bitte geben Sie mir etwas, damit ich arbeiten kann.”

Wir alle wissen, wie sehr ein Missgeschick ein Team belasten kann und wie viel eine verschobene Präsentation oder ein verschobener Tag kosten kann. Auch der Mensch reißt sich selbst auseinander.”

Auch Auer hat vielfältige Beziehungen und weiß: „Wenn man glaubt, wie man in einem Krisenszenario reagieren würde, lernt man es selten erst, wenn man selbst betroffen ist.“

Eine Krise, wie sie das Filmpaar erlebt, lässt sich wohl nur durch Untätigkeit überwinden. Premieren in Hamburg hingegen sind für die Schauspielerin immer etwas Besonderes, weil sie Freunde dazu einlädt.

„Zum einen bin ich dadurch nervöser, zum anderen fühle ich mich natürlich getragen von ihrer Freundschaft und Unzufriedenheit. „Es gibt gemischte Gefühle, aber die Freude triumphiert“, sagt Auer.

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