Annette Kurschus Familie

Annette Kurschus Familie Annette Kurschus wurde am 14. Februar 1963 in Rotenburg a der Fulda im Nordosten des Bundeslandes Hessen geboren. Ihr Vater, Georg Kurschus, war Pfarrer in dieser stark evangelischen Stadt, die zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehört. Er stammte aus Königsberg. Nach einiger Zeit zog die Familie nach Obersuhl, das direkt an der Grenze zur DDR liegt. Danach zog K.s Vater nach Siegen und begann dort als Pfarrer zu arbeiten. Nach vielen Jahren in lutherischen Kirchengemeinden entschied sich die Familie schließlich für den Übertritt zur westfälischen Landeskirche. So lernte K. den reformierten Charakter kennen.

Annette Kurschus wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf, zunächst im hessischen Obersuhl, dann in Siegen. Ihr Vater Georg Kurschus war von 1930 bis zu seinem Tod 2017 Pfarrer an der Nikolaikirche in Siegen. Annette Kurschus ist ledig und hat keine Kinder.

Annette Kurschus war als Pfarrerin tätig, bevor sie 1993 nach Beendigung ihres Pfarramtes zur Pfarrerin der Kirchengemeinde Klafeld und 1999 der Kirchengemeinde Weidenau ernannt wurde. Darüber hinaus bekleidet sie seit 2001 das Amt der stellvertretenden Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen. Von 2005 bis 2012 war sie als Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen tätig und behielt diese Funktion durchgehend.

Ihr wurde am 4. März 2012 das Amt der Obergeistlichen übertragen, nachdem sie im November 2011 von der Westfälischen Landessynode zur Präsidentin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewählt worden war.

Annette Kurschus ist seit November 2015 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und stellvertretende Ratsvorsitzende. Seit 2016 ist sie zudem Ratssprecherin der EKD für die Beziehungen zu den polnischen Kirchen.

Die Bestätigungswahl für Annette Kurschus als Präsidentin fand am 20. November 2019 statt und sie wurde für eine weitere Amtszeit in dieser Funktion wiedergewählt.

Die EKD-Synode wählte Annette Kurschus am 10. November 2021 zur Nachfolgerin von Heinrich Bedford-Strohm als Ratspräsidentin. Annette Kurschus übernahm die Nachfolge von Heinrich Bedford-Strohm.

In der aktuellen COVID-19-Pandemie ist die neue Kirchenvorstandsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland der Meinung, dass alle Gemeindemitglieder gegen das Coronavirus geimpft werden sollten.

Am 10.11.2021 erklärte Kurschus, dass sie es für wichtig und auch eine Aufgabe der christlichen Mission halte, dass sich Menschen impfen lassen, die die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, und die keine Krankheit oder besondere körperliche Situation haben. Sie fügte hinzu, dass dies bei Menschen der Fall sei, die keine besondere körperliche Situation oder Krankheit haben.

Die neu gewählte Ratsvorsitzende ging auf die Wünsche der Betroffenen ein und erklärte sich bereit, aus der Klärung und Bearbeitung „eine Chefsache zu machen“. Kurschus antwortete mit: “Ich werde es tun.”

Es geht darum, verschiedene Ideen und Rahmenbedingungen miteinander zu verknüpfen. Am Ende ihrer Diskussionen kam die Gesamtversammlung zu dem Schluss, dass die Abwicklung in den kommenden Jahren sowohl finanziell als auch strukturell gestärkt werden sollte.

Ihr Theologiestudium absolvierte sie in Bonn, Marburg, Münster und Wuppertal, während Kurschus ledig war und keine eigenen Kinder hatte.

Annette Kurschus Familie
Detaillierte Informationen oben erwähnt

Ihr Vorgänger, Heinrich Bedford-Strohm, ist 61 Jahre alt, mit einer Amerikanerin verheiratet, begann seine Laufbahn als Theologe in jungen Jahren in New York City und kann Gastvorlesungen aus aller Welt auf seinem Lebenslauf benennen. Auf dieses weltweite Netzwerk reformatorischer Kirchen hat Kurschus noch keinen Zugriff.

Denn der neue Ratsvorsitzende der EKD, Kurschus, wird dabei eine wichtige Rolle spielen: Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) findet voraussichtlich Ende August in Karlsruhe statt Jahr 2022.

Erstmals in der sieben Jahrzehnte währenden Existenz des Ökumenischen Rates der Kirchen kamen Vertreter aus rund 120 Ländern und 350 Mitgliedskirchen für zehn Tage in Deutschland zusammen. Sie werden dann einer kraftvollen Form weiblicher Führung innerhalb des deutschen Protestantismus ausgesetzt sein, die Sie erleben werden.

Beate Hofmann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche im Bistum Kurhessen-Waldeck, gratulierte Annette Kurschus zur Wahl zur Ratsvorsitzenden. Sie sagte: „Mögest du weiterhin so gut den christlichen Ton treffen und in das gesellschaftliche Konzert einbringen, immer den Rückenwind deiner Kirche spüren, und mutig zur Sprache bringen, was zu sagen ist.“ Gottes Segen für Sie!” Die Glückwünsche kommen von Hofmann in ihrem Brief.

Zur stellvertretenden Ratsvorsitzenden und zur Vorsitzenden wählte die EKD-Synode die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.

Neben den Glückwünschen an Bischof Hofmann richtete Fehrs folgende Botschaft an Kirsten Fehrs: „Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

s an Kirsten Fehrs als stellvertretende Ratsvorsitzende! Kontinuierliche Hartnäckigkeit und Tapferkeit, Geduld und Ausdauer angesichts schwieriger Aufgaben und Offenheit für die vielen Möglichkeiten zur Veränderung, die vor uns liegen.

Kurschus ist seit März 2012 Präsident der Evangelischen Kirche von Westfalen. Diese Kirche ist die viertgrößte der 20 Mitgliedskirchen der EKD und hat rund 2,3 Millionen Mitglieder.

Sie legt großen Wert auf die öffentliche Verkündigung sowie die theologischen Komponenten ihres Amtes als Ministerpräsidentin.

Im April dieses Jahres wurde Kurschus ihrem Ruf als gute Rednerin gerecht und hielt eine Predigt bei der zentralen Begräbnisfeier für die Opfer der Germanwings-Tragödie in den Alpen. Die Predigt wurde von vielen Teilnehmern der Veranstaltung sehr gelobt.

Ihre tiefe Betroffenheit über die Katastrophe mit 150 Toten brachte sie in ihrer Rede im Kölner Dom mit großer Sensibilität zum Ausdruck.