Annette Kurschus Ehemann

Annette Kurschus Ehemann 2006 wurde sie als Probstetin und Hauptpfarrerin an die Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg berufen. Seitdem haben sie und ihr Mann, Pfarrer Karsten Fehrs, ihr Zuhause mitten in der Innenstadt. Hier beginnt sie morgens immer als erstes ihren Lauf. Im Juni 2011 gewann sie ihre erste Wahl zum Bischof. Ihr Bischofsbezirk umfasst nicht nur Hamburg und Lübeck, sondern auch das unmittelbare Umland. Als Vorsitzende des Interreligiösen Forums Hamburg engagiert sich Fehrs für den Dialog zwischen den Religionen der Welt. Darüber hinaus ist sie Botschafterin der Seamen’s Mission und setzt sich für eine mitfühlendere Politik gegenüber Flüchtlingen ein.

Annette Kurschus wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf, zunächst im hessischen Obersuhl, dann in Siegen. Ihr Vater Georg Kurschus war von 1930 bis zu seinem Tod 2017 Pfarrer an der Nikolaikirche in Siegen. Annette Kurschus ist ledig und hat keine Kinder.

Nach dem Abitur 1982 in Siegen absolvierte sie zunächst eine kurze medizinische Ausbildung. Ab 1983 studierte sie Evangelische Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Philipps-Universität Marburg und der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Kirchlichen Universität in Wuppertal. Siegen-Eiserfeld war der Ort, an dem sie ihr Pfarramt beendete.

Annette Kurschus war als Pfarrerin tätig, bevor sie 1993 nach Beendigung ihres Pfarramtes zur Pfarrerin der Kirchengemeinde Klafeld und 1999 der Kirchengemeinde Weidenau ernannt wurde.

Darüber hinaus bekleidet sie seit 2001 das Amt der stellvertretenden Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen. Von 2005 bis 2012 war sie als Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen tätig und behielt diese Funktion durchgehend.

Ihr wurde am 4. März 2012 das Amt der Obergeistlichen übertragen, nachdem sie im November 2011 von der Westfälischen Landessynode zur Präsidentin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewählt worden war.

Annette Kurschus ist seit November 2015 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und stellvertretende Ratsvorsitzende. Seit 2016 ist sie zudem Ratssprecherin der EKD für die Beziehungen zu den polnischen Kirchen.

Die Bestätigungswahl für Annette Kurschus als Präsidentin fand am 20. November 2019 statt und sie wurde für eine weitere Amtszeit in dieser Funktion wiedergewählt. Die EKD-Synode wählte Annette Kurschus am 10. November 2021 zur Nachfolgerin von Heinrich Bedford-Strohm als Ratspräsidentin. Annette Kurschus übernahm die Nachfolge von Heinrich Bedford-Strohm.

Annette Kurschus ist seit 2014 Mitherausgeberin der evangelischen Monatszeitschrift zeitzeichen und der evangelischen Zeitschrift chrismon.

Sowohl der Evangelische Presseverband als auch die Deutsche Bibelgesellschaft erwarten von ihr die Führung als Vorsitzende in ihren jeweiligen Vorständen.

Darüber hinaus ist sie Mitglied des Kuratoriums der Hochschule für Musik Detmold und ab dem Jahr 2020 Mitglied des Hochschulrates der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Annette Kurschus Ehemann
Pastor Karsten Fehrs

Annette Kurschus wurde am 28. Januar 2019 die Ehrendoktorwürde der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verliehen (Dr. theol. hc).

Ihre Beiträge zum Gespräch über die Schnittstelle von Glaube und öffentlichem Leben werden mit dieser Auszeichnung für ihre Exzellenz gewürdigt.

Als neue Vorsitzende der EKD wird Annette Kurschus (58) auf absehbare Zeit die sichtbarste Vertreterin des deutschen Protestantismus sein. Von ihrem Amt als Präsidentin der Evangelischen Kirche in Westfalen ist sie nicht zurückgetreten.

Nur einmal hat eine Frau das Amt des Oberhauptes der Deutschen Protestanten innegehabt, und das war Margot Kaßmann (2009-2010). Kurschus ist die zweite Frau in dieser Position.

Seit 2002 ist Kurschus Mitglied des Exekutivorgans des Reformierten Bundes. Darüber hinaus ist er seit 2003 Mitglied im Liturgieausschuss der Union Evangelischer Kirchen (UEK). Der Vater von Kurschus war Pfarrer in der Stadt Siegen. Zudem hat Kurschus keine eigenen Nachkommen. Sie sagt, Musikmachen sei der „schönste und wichtigste Nebenjob“, den sie je hatte.

Bei der Abstimmung über den neuen Rat am Dienstag gab es bereits breite Unterstützung für Kurschus. Beim Synodentag in Bremen hat sie es mit 101 von 137 Stimmen im ersten Wahlgang in den EKD-Vorstand geschafft. Dies deutet auf eine breite Unterstützung für Kurschus hin.

Bei der Wahl zum EKD-Rat wurde das Wahlergebnis von der EKD-Synode dem Kandidaten mitgeteilt, der für das Amt der Jugenddelegierten kandidierte. Hanno Terbuyken, Geschäftsführer des Portals evangelisch.de, sagte, dies sei eine verpasste Chance und ein negatives Signal für die Zukunft.

Annette Kurschus wurde am 14. Februar 1963 in der Stadt Ro geboren

tenburg a der Fulda im Nordosten des Bundeslandes Hessen. Ihr Vater, Georg Kurschus, war Pfarrer in dieser stark evangelischen Stadt, die zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehört. Er stammte aus Königsberg.

Nach einiger Zeit zog die Familie nach Obersuhl, das direkt an der Grenze zur DDR liegt. Danach zog K.s Vater nach Siegen und begann dort als Pfarrer zu arbeiten.

Nach vielen Jahren in lutherischen Kirchengemeinden entschied sich die Familie schließlich für den Übertritt zur westfälischen Landeskirche. So lernte K. den reformierten Charakter kennen.