Andreas Steinhöfel Familie

Andreas Steinhöfel Familie |Andreas Steinhöfel wurde als Sohn zweier Brüder in Biedenkopf, einer Kleinstadt in Mitteldeutschland, geboren. Als Kind wurde er stark beeinflusst, als seine Mutter ihm Grimms Märchen vorlas.

Andreas Steinhöfel Familie
Andreas Steinhöfel Familie

In Biedenkopf machte er sein Abitur an der Lahntalschule. Biologie und Anglistik waren seine ersten Studienfächer, doch nach längerer Schulzeit entschied er sich für ein Masterstudium in Anglistik,

Amerikanistik und Medienwissenschaft an der Universität Marburg. Er war fünf Jahre lang Mitglied der English Drama Group des Fachbereichs Anglistik. Sein erstes Kinderbuch „Dirk and I“ erschien 1991 nach seinem Abitur.

Andreas Steinhöfel war Gianni Vitiellos lebenslanger Wegbegleiter bis zu seinem Tod im Jahr 2009

Nach einem Jahrzehnt in Berlin lebt und arbeitet er heute in Biedenkopf, Deutschland.

2013 wurde er mit dem Alice-Salomon-Poetik-Preis ausgezeichnet, der mit einem Lehrauftrag an der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin verbunden ist. Im Wintersemester 2014/2015 hielt er als „Poet in Residence“ eine Vorlesungsreihe an der Universität Bielefeld. Seit November 2016 ist Steinhöfel Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Paul Vier und die Schröders ist eines seiner bekanntesten Werke und an deutschen Schulen zum Lehrbuch geworden. 1995 gewann die Verfilmung des Buches den Deutschen Kinderfilmpreis.

Bei Jugendlichen beliebt sind Die Mitte der Welt (nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1999) sowie die Quasifortsetzung Defender – Geschichten aus der Mitte der Welt.

Das literarische Schaffen von Andreas Steinhöfel umfasst Kinder- und Jugendromane sowie Kurzgeschichten und Fabeln. Die gattungstypologische Bandbreite des Autors reicht vom Adoleszenzroman (Die Mitte der Welt) bis zur Comic-Geschichte (It Is an Elch Ensprungen, 1995), vom fantastischen Kinderbuch (Der mechanische Prinz, 2003) bis zum Kinderkrimi (Beschützer der Diebe, 1994) .

Andreas Steinhöfel Familie
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Für diese Geschichte gibt es mehrere mögliche Leserichtungen: “Hauptstadtkinderkrimi” (Seuss 2008), “moderner Sozialroman” (Jurybegründung Deutscher Jugendliteraturpreis 2009) oder “komisch” bzw. „Psychologischer Kinderroman“ (Gansel 2010, S. 130). Alle diese Interpretationen sind gültig.