Anastassia Lauterbach Ehemann

Anastassia Lauterbach Ehemann
Anastassia Lauterbach Ehemann

Anastassia Lauterbach Ehemann | Lehrer, wie bei Lauterbachs Eltern, arbeiteten in Russland. Mit 19 Jahren verließ sie Russland, weil sie in dem Land keine Zukunft für sich sah. Sie lebt jetzt in Deutschland. Sie studierte Linguistik, Slawistik und Psychologie an der Staatlichen Universität Lomonossow in Moskau und der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, wo sie 1997 promoviert wurde. Danach war Lauterbach in verschiedenen Führungspositionen bei Unternehmen wie z wie Munich Re, McKinsey & Company, Daimler Chrysler Financial Services, T-Mobile International und Qualcomm.Zuletzt war sie in dieser Zeit als Area Vice President für Technologie und Innovation (2011–2013) bei der Deutschen Telekom tätig.

2013 gründeten sie die Lauterbach Consulting and Venturing GmbH (1AU-Venture), die Investitionen in junge Technologieunternehmen in den USA tätigt.

Sie ist Fakultätsmitglied und Gastprofessorin am Silicon Castle Salzburg, Lektorin am MCI, Fakultätsmitglied an der WU Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien und häufige Rednerin auf internationalen Konferenzen.

Lauterbach engagiert sich seit vielen Jahren im öffentlichen Raum. Sie ist Co-Autorin mehrerer Fachbücher und hat eine Vielzahl von Fachartikeln im englischsprachigen Raum veröffentlicht. Außerdem ist sie häufige Gastautorin in deutschen Wirtschaftspublikationen wie dem Handelsblatt und der Wirtschaftswoche.

Anastassia Lauterbach Ehemann
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Lauterbach wurde mehrfach in deutschsprachigen Medien erwähnt, u. a. in Emma 2011, Manager-Magazin 2015 und Handelsblatt 2019.

Lauterbach ist autodidaktische Pianistin und Gründerin von Startups Meet Arts, einem jährlichen Treffen von weltweiten Vertretern aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Wirtschaft und Politik, das sie 2013 gegründet hat.

Laut Henry David Thoreau ist es nie zu spät, seine vorgefassten Meinungen loszulassen. Das Bild seiner selbstgebauten Hütte hängt in meinem Wohnzimmer an der Wand.

Wenn ich auf Flughäfen bin, in Vorstandssitzungen, mit Leuten aus meinem alten oder neuen Team telefoniere oder Start-ups für meinen Inkubator evaluiere, kommen mir diese Worte am häufigsten in den Sinn.

Diese Worte dienen als Katalysator für die Diskussion über Frauen in Führungspositionen und die Frauenquote sowie im Zusammenhang mit dem – leider allzu häufigen – Sexismus am Arbeitsplatz.

Mit 13 Jahren auf dem Planeten musste ich meine erste große Entscheidung über mein Leben treffen. Soll ich mein Studium an der Moskauer Philharmonie im Bereich Klavier fortsetzen? Ich brauchte eine Flöte für mein Musikstudium, also kaufte ich mir eine bei Amazon. Dies war finanziell nicht zu bewältigen.

Daraus entwickelte sich ein neuer Ehrgeiz: Professor an der Moskauer Lomonossow-Universität zu werden. Ich hatte Angst, zur Schule zu gehen, weil ich mich unter den Schülern unwohl fühlte und weil ich zu Vorlesungen ging. Nikita Tolstoi, Leo Tolstois Enkel und ich haben uns an der Universität St. Petersburg kennengelernt. Dieser bekannte Linguist lud mich ein, mich einer kleinen Gruppe von Studenten zu einer Klassendiskussion anzuschließen.

Laut meiner Mutter erlebte die russische Wirtschaft einen schweren Abschwung, als ich 18 Jahre alt war. Ich musste neben meinem Studium arbeiten. Bald erwirtschaftete ich 1000 Dollar pro Woche mit technischen Übersetzungen und Simultandolmetschen von dem Kroatischen und Französischen.

Doch dann kam die nächste Finanzkrise und die Banken froren die restliche Geldmenge ein. Ich habe mich entschieden, in ein anderes Land zu reisen.

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