Aline Danioth Eltern

Aline Danioth Eltern
Aline Danioth Eltern

Aline Danioth Eltern | Danioth stammt aus Andermatt im Kanton Uri. Ihr erstes FIS-Rennen gewann sie im November 2014, und bei ihrem fünften Rennen, einem Slalom in Saas-Fee, stand sie als Dritte auf dem Podium.

Nach einer Reihe starker Ergebnisse trat sie am 8. Januar 2015 zum ersten Mal im Europacup auf, im Melchsee-Slalom, Frutt, wo sie am ersten Tag den 23. Platz belegte.

Im selben Monat nahm sie am Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival in Malbun teil, wo sie die Bronzemedaille im Slalom gewann und Zweite im Riesenslalom wurde.

Im März 2015 wurde sie als zweitjüngste Athletin für die Schweizer Auswahl für die Juniorenweltmeisterschaft in Hafjell ausgewählt, wo sie im Slalom den fünften Platz belegte.

Danioth wurde für die Saison 2015/16 zu Swiss-C-Kader Ski hinzugefügt. Sie startete diesen Winter regelmäßig im Europacup und landete im Dezember erstmals unter den Top Ten des Riesenslaloms in Trysil.

Ihr Weltcup-Debüt gab sie am 20. Dezember 2015 beim Riesenslalom von Courchevel, konnte sich bei diesem Rennen aber nicht für die zweite Runde sowie die beiden folgenden Weltcuprennen in Lienz qualifizieren.

Deutlich besser lief es für die Schweizerin bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer im Februar 2016: Sie gewann Medaillen in allen Disziplinen, darunter Gold im Slalom und in der Kombination.

Auch bei der nur wenige Tage später stattfindenden Juniorenweltmeisterschaft in Sotschi war sie erfolgreich und wurde Juniorenweltmeisterin in der Kombination.

Vier weitere Medaillen verpasste sie im Super-G, Riesenslalom und Slalom nur um Haaresbreite. Sie gewann im März 2016 den Riesenslalom in der Schweiz.

Es gibt jedoch einen Hoffnungsschimmer. Danioth erhielt nach ihrem ersten Kreuzbandriss eine Blitzheilung. Innerhalb von zehn Monaten konnte sie vom Operations Desk auf die Rennpiste zurückkehren. «Anfangs waren wir sehr vorsichtig.

Aber Schmerzen hatte ich nie. Was immer wir getan haben, wir haben es getan», erklärte sie hinterher. Auch als sie sich im Mai durch Übertraining am vierten Lendenwirbel im Rücken verletzte, kehrte sie schnell zurück.

«Aline heilt schnell», sagte ihr Daddy im Herbst zu BLICK. Das ist im Moment kein Trost. Aber es könnte ein Licht am Ende des Tunnels geben.

Seit sie zwei Jahre alt ist, fährt die Urnerin aus Andermatt Ski. Ihr Vater ist Pisten- und Rettungschef von Andermatt, ihre Mutter war Teilnehmerin des FIS-Rennens. Aline nimmt an Frührennen teil, geht auf Skitouren und mit ihrem Bruder Freeride – die Hausberge sind Spielplatz, Abenteuerspielplatz und Trainingsgelände zugleich.

«Skifahren ist für mich ein Symbol für Heimat und Freiheit. Es ist das beste Gefühl der Welt und nichts ist vergleichbar.»

Es ist der 13. Oktober 2020 und Aline Danioth bereitet sich auf den Saisonauftakt auf der Diavolezza im Engadin vor.

Der Slalom-Spezialist hat gerade ein siebenmonatiges Rehabilitationsprogramm sowie ein umfangreiches Aufbau- und zweimonatiges Schneetraining absolviert.

«Es lief super und ich war wieder fit.» Danioth weicht dann aus und verletzt erneut sein Kreuzband sowie seinen Innenmeniskus. Es ist ihr viertes schweres Vergehen in ihrer noch jungen Karriere.

Als sie von ihrem Arzt erfährt, dass sie zwei Operationen braucht – eine nur, um die Bohrkanäle ab dem ersten Schnitt zu füllen – und sie ein weiteres Jahr nicht Ski fahren kann, denkt sie sich: „Das schaffe ich nicht mehr.“

«Der seelische Schmerz, wenn Sie wissen, was ich meine, war entsetzlich. Ich bin ein emotionaler Mensch, der in den letzten Tagen viele Tränen vergossen hat.»

Aline Danioth Eltern
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