Ademola Okulaja Kinder

Ademola Okulaja Kinder Okulaja war das Produkt einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters und in Lagos geboren und aufgewachsen. In Deutschland trafen sich seine Eltern zum ersten Mal. Nach dem Scheitern der elterlichen Ehe zog er im Alter von nur drei Jahren mit seiner Mutter und seinem Bruder nach West-Berlin. In seiner Jugend verbrachte er viel Zeit beim Berliner Sportverein und spielte Streetball und Rugby. Okulaja war ein Familienvater mit einer Frau und zwei kleinen Jungen.

1989 startete er mit gerade einmal 14 Jahren beim DTV Charlottenburg in die Basketballwelt. Im Jahr darauf entwurzelte er sein Leben und wechselte in die Talentschmiede des TuS Lichterfelde Berlin. Seinen ersten Einsatz in der Bundesliga hatte er in der Saison 1993/94 bei Alba Berlin, in diesem Jahr kam er auf 13 Einsätze (2,5 Punkte pro Spiel). Er war Mitglied der deutschen U22-Nationalmannschaft, die im Sommer 1994 an der Europameisterschaft dieser Altersklasse teilnahm.

Okulaja, ein Spieler aus dem Jahrgang 1975, erzielte während des Turniers durchschnittlich 5,7 Punkte pro Spiel. Dabei war er häufig mehr als drei Jahre jünger als seine Teamkollegen.

1995 führte er die Mannschaft zum Sieg bei der als Kora Cup bekannten Klub-Europameisterschaft. Im Hinspiel gegen Milan erzielte er fünf Punkte, im Rückspiel vier Punkte.

Im Vergleich zur Vorsaison beendete der Flügelspieler die Bundesligasaison 1994–1995 mit durchschnittlich 4 Punkten und 3,1 Rebounds pro Spiel. Dies stellte eine Steigerung gegenüber den Zahlen seiner vorherigen Saison dar.

Okulaja, der 2,06 Meter groß war und 107 Kilo wog, spielte in der Basketballmannschaft die Position Small Forward/Power Forward. Sein Ruf als erbitterter Konkurrent brachte ihm während seiner Zeit als Spieler den Beinamen „Der Krieger“ ein.

Der Basketball-Journalist Sven Simon bezeichnete Okulaja laut einer 2009 im Spiegel erschienenen Story als „den besten Small Forward, den Deutschland je hatte“.

1995 wurde er als Basketballer für die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Griechenland ausgewählt. Am 19. Mai 1995 trat er zum ersten Mal für sein Land in einem Spiel gegen die Niederlande an. Im Spiel erzielte er zwei Punkte.

Ademola Okulaja hat am 28.10.2010 seine Anstellung beim Fernsehsender Sport1 angetreten. Er wirkte als Co-Kommentator und Experte bei Live-Fernsehsendungen mit und verfasste zudem eine eigene Kolumne, die auf der Homepage des Senders eingestellt wurde.

Neben seiner beruflichen Laufbahn erwarb Okulaja einen Master in Sportmarketing und -kommunikation. Anschließend gründete er das Unternehmen pro4pros und war zuletzt als Spielerberater und Spielervermittler tätig.

Er leitete zeitweise die Geschäfte des deutschen Büros der Basketballagentur Octagon. Als Berater arbeitete er mit verschiedenen Personen zusammen, darunter unter anderem mit Dennis Schroder, Niklas Kiel und Daniel Theis.

Ademola Okulaja Kinder
Okulaja war ein Familienvater mit einer Frau und zwei kleinen Jungen

Eines der historischen Gebäude dient als Hauptsitz für Okulajas Unternehmen Streetlife Entertainment. Zusammen mit seinem engen Freund Nader Korayeim gründete er das Unternehmen vor fünf Jahren.

In Europa konzentriert sich die Firma in erster Linie auf die Buchung von Shows für Rap-Künstler wie Busta Rhymes, DMX, Missy Elliott und 50 Cent. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen in dieser Region seine eigene Originalmusik. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde alles von Korayeim gehandhabt, und Okulaja spielte die Rolle eines stillen Partners.

Jetzt gesellt er sich dazu. Er sagt: „Es gibt eine ganze Menge Material, das ich verstehen muss“, und damit hat er Recht. „Dennoch sehe ich es als lohnende Investition für die weiteren Schritte in meiner beruflichen Zukunft.“ Vor kurzem absolvierte er erfolgreich ein Fernstudium in Sportmarketing und -kommunikation an der Universität Venedig, das sich über einen Zeitraum von sechs Monaten erstreckte.

Seine Idee zur besseren Vermarktung des Basketballs in Europa wurde zur Meisterschaftsrunde vorgestellt und zeigt großes Interesse in der Euroleague.

Wenn er darüber spricht, während er vor seinem Schreibtisch steht, erinnert fast nichts an Okulaja, den Profi-Basketballer. Außer natürlich der lebensgroße Pappaufsteller von ihm selbst, der für die Nationalmannschaft spielt, der in der äußersten linken Ecke des Büros steht … du arroganter Prahler!

Konkrete Angaben zur Todesursache machte der DBB nicht. Andererseits ist allgemein bekannt, dass im Jahr 2008 ein bösartiger Tumor im Wirbel von Ademola Okulaja gefunden wurde, was ein weiterer Grund dafür ist, dass er nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen konnte.

Laut einem in “Bild” erschienenen Artikel hat der Tumor “die Wirbelsäule gebrochen” und als Folge “hat Okulaja einen Titanwirbel bekommen”. Bis 2009 war man sich allgemein einig, dass der Krebs besiegt war. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Anzeichen von Krebs in seinem Körper.